Kinderbetreuung Freie Plätze auf dem Fehn
Großefehn ist als erste Kommune mit den neuen Kitagebühren im Landkreis Aurich gestartet. Wie der Übergang ins neue Kitajahr gelaufen ist.
Großefehn - Als erste Gemeinde im Landkreis Aurich ist Großefehn zum 1. August mit der neuen kreisweiten Kitasatzung und Gebührenordnung gestartet. Nur wenige Wochen hatte die Gemeindeverwaltung Zeit, alles vorzubereiten. Der Kitastart sei aber reibungslos auch mit der neuen Satzung angelaufen, sagt der zuständige Fachbereichsleiter Frank Cramer auf Nachfrage. Auf dem Fehn gibt es außerdem dieses Jahr mehr Plätze als Kinder, die auf einen Platz warten. Ein Überblick.
Zehn Einrichtungen auf dem Gemeindegebiet gibt es. Und es sind offenbar genug Plätze vorhanden. Von 568 Plätzen sind zum 1. August 551 Plätze besetzt, so Cramer. Auf den Kindergartenbereich entfallen davon 434 Plätze. Von diesen sind 422 belegt. Es gibt also noch zwölf freie Plätze. In den Krippen gibt es noch fünf freie Plätze. Hier sind von 134 Plätzen 129 belegt. Somit bestünde laut dem Fachbereichsleiter noch die Möglichkeit, auch während des Jahres Kinder aufzunehmen, etwa wenn jemand in die Gemeinde hinzuzieht und Kinderbetreuung benötigt.
50 Familien müssen mehr Krippengebühren zahlen
Die Umstellung auf die neue Kitasatzung verlief trotz der kurzen Vorlaufzeit laut Gemeindeverwaltung reibungslos. Anfang Juli seien alle Eltern angeschrieben und auf die neue Satzung hingewiesen worden. Auch um Einkommensbescheide wurde gebeten. Es habe daraufhin, so Cramer, keinerlei Nachfragen vonseiten der Eltern oder Beschwerden gegeben. Er gehe davon aus, dass dies daran liege, dass die Fehntjer Satzung von früher ähnlich der neuen Satzung sei. Vor allem, was die Gebührenstaffelung angehe, gebe es nur minimale Unterschiede. Dennoch sind es etwa 50 Familien, bei denen es zu einer Gebührenerhöhung gekommen ist, wie in der Ratssitzung vom Juni, in der die Satzung beschlossen wurde, mitgeteilt wurde. Auch die Änderung der Rahmenbedingungen seien eher marginal, so Cramer.
Betroffen von der neuen Satzung und Gebührenordnung sind aber nur die Kitas in der Trägerschaft der Gemeinde. Es gibt in Großefehn aber noch zwei Kitas in der Trägerschaft der evangelisch-lutherischen Kirche in Timmel und in Spetzerfehn sowie in Strackholt der Kindergarten „Kinnerhuck“ in der Trägerschaft der Leila. Für diese Einrichtungen wird derzeit noch über die neue Satzung und die damit verbundenen neuen Rahmenverträge verhandelt. Bis dahin läuft noch alles zu den alten Konditionen.
Weniger unkompliziert gestaltete sich die Suche nach Personal für die Kitas. „Es war erneut ein Kraftakt, alle Stellen zum Kita-Jahresbeginn besetzen zu können“, so Cramer. Es sei jedoch gelungen. So hat die Gemeinde derzeit 69 pädagogische Fachkräfte in sechs Einrichtungen beschäftigt. Alle Stellen für die Fachkräfte sind belegt. Dazu kämen laut Cramer fünf Vertretungskräfte.