Viel zu tun für Helfer  Zwei Einsätze binnen kurzer Zeit für Brookmerlander Feuerwehr

| | 12.08.2024 19:26 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Aus dem Auto, das bei dem Unfall beschädigt wurde, lief unter anderem Öl aus, das Mitglieder der Feuerwehr beseitigten. Foto: Feuerwehr/Hilko Ulferts
Aus dem Auto, das bei dem Unfall beschädigt wurde, lief unter anderem Öl aus, das Mitglieder der Feuerwehr beseitigten. Foto: Feuerwehr/Hilko Ulferts
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Nur wenige Stunden lagen zwischen den Unglücksfällen. Damit endete für die Brookmerlander Feuerwehren eine ohnehin arbeitsreiche Woche turbulent.

Brookmerland - Mit weiteren zwei Einsätzen innerhalb nur weniger Stunden ist für die Feuerwehren im Brookmerland eine insgesamt turbulente Woche zu Ende gegangen.

Am Sonnabendmorgen wurden die Ortsfeuerwehren Osteel und Leezdorf zur Beseitigung der Folgen eines Unfalls in Upgant-Schott gerufen. Das war passiert: Nach Polizeiangaben hatte der 18-jährige Fahrer eines VW-Combi auf der Upganter Straße (Landesstraße 26) die Kontrolle über sein Auto verloren. Der in Richtung Bundesstraße 72 fahrende Südbrookmerlander geriet nach links von der Fahrbahn ab und stieß frontal gegen einen Baum. Sein Wagen wurde bei dem Aufprall schwer beschädigt, war danach nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der 18-Jährige wurde laut Polizei bei dem Unfall leicht verletzt. Er wurde nach einer ersten Behandlung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht.

Aus Wrack lief nach dem Unfall Öl aus

Aus dem Wrack liefen Treib- und Schmierstoffe, darunter Öl, aus. Mitglieder der darauf spezialisierten Feuerwehr Leezdorf brachten an der Unfallstelle Bindemittel aus. Außerdem entfernten sie die Batterie aus dem Fahrzeug und stellten den Brandschutz an der Unfallstelle sicher. Zusätzlich unterstützten sie den Abschleppdienst. Wie Brookmerlands Feuerwehrsprecher Carsten Redenius mitteilte, war der Einsatz nach einer Stunde beendet. Im Einsatz waren neben den beiden Ortsfeuerwehren die Polizei, der Rettungsdienst und Vertreter der Unteren Wasserbehörde. Die Ursache des Unfalls ist nach Angaben der Polizei bislang unklar.

Um an die Glutnester in dem Carport zu gelangen, verteilten Feuerwehrleute das Holz. Foto: Feuerwehr/Klaus Dieter Cassens
Um an die Glutnester in dem Carport zu gelangen, verteilten Feuerwehrleute das Holz. Foto: Feuerwehr/Klaus Dieter Cassens

Wenige Stunden nach dem Einsatz an der Landesstraße 26 in Upgant-Schott waren die Mitglieder der Feuerwehr Leezdorf erneut gefordert. Gemeinsam mit Einsatzkräften der Feuerwehr Marienhafe wurden sie an den Kirchweg in Leezdorf gerufen. Dort brannte nach Mitteilung von Redenius ein größerer Holzstapel unter einem Carport. Nach dem Aufbau der Wasserversorgung sei der Holzstapel von mehreren Trupps, die mit Atemschutz ausgerüstet waren, gelöscht worden. Danach wurde das Holz ausgebreitet, um restliche Glutnester zu bekämpfen. Dieser Einsatz sei nach rund zwei Stunden beendet worden, teilte der Feuerwehrsprecher mit. Zur Ursache des Brandes wurde bisher weder von der Feuerwehr noch von der Polizei etwas mitgeteilt.

Der Einsatz am Kirchweg in Leezdorf war für die Feuerwehr im Brookmerland der Schlusspunkt einer für sie ereignis- und arbeitsreichen Woche.

Großeinsatz für die Feuerwehr in Osteel

Wie berichtet, hatte am vergangenen Dienstag ein Feuer das knapp 100 Jahre alte und mehrfach renovierte Landarbeiterhaus am Mittelweg in Osteel unbewohnbar und sieben Menschen obdachlos gemacht. Sie kamen vorübergehend bei Angehörigen unter. Durch den Brand entstand nach bisherigen Schätzungen der Polizei ein Sachschaden in Höhe eines sechsstelligen Euro-Betrags. Schon wenige Tage nach dem Brand war die Ursache des Feuers weitgehend geklärt. Vorsätzliche und fahrlässige Brandstiftung kann laut Polizei ausgeschlossen werden.

An den Löscharbeiten beteiligten sich nach Feuerwehrangaben rund 80 Einsatzkräfte aus Osteel, Marienhafe, Leezdorf und Upgant-Schott. Auch die Drehleiter aus Norden war nach Osteel gerufen worden, um den Brand von oben zu bekämpfen. Am Mittwoch musste sie und ein Teil der Brookmerlander Feuerwehr noch einmal anrücken, weil Teile der Ruine erneut in Brand geraten waren.

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