Winzer zu Gast  Feucht-fröhlicher Start mit edlen Tropfen in Marienhafe

Folkert Bents
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Von Folkert Bents
| 02.08.2024 20:06 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Carina Schulz (von links) und Birgit Phillips von der Weinkiste Upende, die erstmals in Marienhafer vertreten ist. Foto: Folkert Bents
Carina Schulz (von links) und Birgit Phillips von der Weinkiste Upende, die erstmals in Marienhafer vertreten ist. Foto: Folkert Bents
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Noch bis einschließlich diesen Sonnabend wird das dritte Weinfest in Marienhafe gefeiert. Was es zu bieten hat.

Marienhafe- Gut besucht war der Start des dritten Marienhafer Weinfests. In dem kleinen Pagodendorf auf dem Marktplatz fanden sich am Donnerstag zahlreiche Gäste ein, um bei edlen Weinen einen ruhigen Abend zu verbringen. Fünf Weinanbieter und ein Weingut bieten noch bis einschließlich heute Weine aus unterschiedlichen nationalen und internationalen Anbauregionen an.

Eröffnet wurde das Weinfest von Marienhafes Bürgermeister Johann Tjaden und dem Vorsitzenden der Interessengemeinschaft der Marienhafer Kaufleute, Manfred Kruse.

Erstmals boten die Weinexperten bei einer Verköstigung ihre Lieblingsweine den Besuchern zum Probieren an. Dabei gab es Infos zu Geschmack, Herkunft, Anbau und die Geschichte des jeweiligen Weins. Peter Reiser vom Weinkontor St. Kilian aus Stuhr stellte beispielsweise einen „Uhudler“ Wein aus dem österreichischen Burgenland vor. Dieser wächst nicht, wie nahezu alle deutschen Weine auf aufgestockten amerikanischen Rebstöcken, sondern aus der Ursprungsrebe. Eine gefragte Kuriosität, denn das Anbaugebiet umfasst nur rund 40 Hektar, die Ertragsmenge sei entsprechend gering, erklärte Reiser.

Auf dem Weinfest in Marienhafe herrschte gelöste Stimmung. Foto: Folkert Bents
Auf dem Weinfest in Marienhafe herrschte gelöste Stimmung. Foto: Folkert Bents

Neu auf dem Weinfest vertreten ist in diesem Jahr die Weinkiste aus Upende. Betreiberin Carina Schulz brachte vornehmlich edle Weine aus der Pfalz mit nach Marienhafe. Der Weinservice von Henriette Meyer aus Großheide möchte jeden Abend Weine aus einer anderen Anbauregion in Marienhafe präsentieren. Die längste Anreise hatten in diesem Jahr Heiko und Heike Dettweiler. Das Winzerpaar produziert im rheinhessischen Wintersheim auf zwölf Hektar auf dem Weingut Dätwyl erlesene Weine.

Vertieft ins Gespräch bei einem Glas Wein waren diese Weinfest-Besucherinnen. Foto: Folkert Bents
Vertieft ins Gespräch bei einem Glas Wein waren diese Weinfest-Besucherinnen. Foto: Folkert Bents

Ein breites Angebot an Rot- und Weißwein stellten Heidi Arends und Claudia Caarels am Stand des E-Center Kruse den Gästen vor. Professionelle Verstärkung hat in diesem Jahr Peter Schliffke in die Pagode des „Brookmers Happy Place“ geholt. Die Winzerin Julia Siller, die mit ihrer Familie das Weingut „Schneckenhof“ im württembergischen Geddelsbach betreibt, schenkt in Marienhafe vorwiegend Weine aus Baden ein und gibt ihr Wissen gerne weiter. Gefragt sind in diesem Jahr fruchtig, feinherbe Weine, so die Weinkennerin.

Erstmals gibt es Fisch

Für den kleinen Hunger zwischendurch ist der Stand des Hotels Zur Waage der richtige Anlaufpunkt. Wer es nordisch mochte und mag, kann sich am Fischstand gegenüber bedienen, der ebenfalls erstmalig auf dem Weinfest zu finden ist.

Kam die Hintergrundmusik am Donnerstag noch vom Band, durften sich die Gäste am Freitag auf die Gruppe Dropout und an diesem Sonnabend, an dem das Weinfest um 23 Uhr endet, auf „Matzemusik“ freuen.

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