Bremen  18-jähriger Bremer online mit Nacktfotos erpresst

Eyke Swarovsky
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Von Eyke Swarovsky
| 08.07.2024 12:54 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Ein junger Mann aus Bremen ist im Internet an Betrüger geraten. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Ein junger Mann aus Bremen ist im Internet an Betrüger geraten. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
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Ein 18 Jahre alter Mann aus Bremen ist in der vergangenen Woche von bisher Unbekannten mit Nacktfotos erpresst worden. Er sollte Geld in Form von Guthabenkarten übersenden. Die Polizei warnt erneut vor der Masche.

Mit seinen freizügigen Fotos ist ein 18-jähriger Bremer in der vergangenen Woche an die Falschen geraten. Wie die Polizei erst an diesem Montag mitteilte, wurde er bereits am Mittwoch von Kriminellen mit Nacktfotos von sich erpresst. Er dachte, er schreibe mit einer Frau. Es ist bereits der zweite Fall aus Bremen, der innerhalb weniger Tage ans Licht kommt.

Der 18-Jährige und die vermeintliche Frau kommunizierten über mehrere soziale Medien und schickten einander Nacktfotos. „Kurze Zeit später forderte ein unbekannter Mann den 18-Jährigen auf, ihm Geld in Form von Guthabenkarten zu übersenden. Ansonsten würde er die Fotos an seine Kontakte weiterschicken“, erklärten die Beamten.

Der 18-Jährige suchte eine Tankstelle auf, um die Guthabenkarten zu kaufen. Einem Mitarbeiter kam das Verhalten des Bremers jedoch komisch vor und er rief daraufhin den Notruf.

Die Polizei warnt erneut eindringlich davor, fremden Personen intime Fotos zu schicken oder mit diesen Video-Chats zu führen. „Gehen Sie nicht auf die Forderungen ein. Überweisen Sie kein Geld. Die Erpressung hört nach der Zahlung meist nicht auf“, sagt Polizeisprecherin Nastasja-Klara Nadolska. Stattdessen sollten der Kontakt abgebrochen und Chatverläufe, Bild- oder Videomaterial, Kontaktdaten, Nachrichten und Angaben für Transaktionen und dergleichen gesichert werden. Daneben empfehlen die Beamten eine Anzeige bei der Polizei.

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