Hamburg Whatsapp auf dem iPad nutzen: Mit diesen Methoden klappt es
Wer ein iPad besitzt und darauf schon einmal Whatsapp installieren wollte, hat beim Blick in den App Store wohl in die Röhre geguckt. Die App wird dort nämlich nicht zum Download angeboten. Auf Umwegen lässt sich die App allerdings doch auf iPads nutzen. Wir erklären, wie es geht.
Whatsapp gehört zu den beliebtesten Apps der Welt. Im April 2024 befand sich die Messenger-App laut Statista hinter Instagram, Facebook und Tiktok auf Platz vier im weltweiten Download-Ranking. Die Nutzerzahlen insgesamt kratzen derzeit an der Drei-Milliarden-Marke.
Besonders beliebt ist sie wegen ihrer einfachen Handhabung und ihrer geräteübergreifenden Nutzerfreundlichkeit. So kann man Whatsapp auf dem Smartphone, auf dem PC, auf dem Android-Tablet oder sogar auf der Smartwatch benutzen.
Nur ein Gerätetyp unterstützt die App bis heute nicht: das iPad von Apple. Wer über das Gerät im App Store nach der offiziellen Whatsapp-App sucht, findet sie nicht. Doch iPad-Nutzer können über Umwege auch auf ihrem Gerät bei Whatsapp chatten.
Die einfachste Variante ist, sich über den Internetbrowser auf dem iPad bei Whatsapp einzuloggen. Grundlage dafür ist die Whatsapp-Version auf dem Smartphone, über die mithilfe der Funktion „Whatsapp Web“ eine Verbindung zum Internetbrowser hergestellt werden kann.
Dazu geht man im Browser auf die Webseite web.whatsapp.com, auf der ein QR-Code angezeigt wird. Anschließend geht man mit dem Smartphone in den Whatsapp-Einstellungen auf „Verknüpfte Geräte“ und scannt diesen QR-Code. Sobald sich Browser und Smartphone miteinander verbunden haben, kann Whatsapp auch auf dem iPad genutzt werden.
Allerdings gibt es hierbei ein paar Einschränkungen. Sprachnachrichten können über den Browser zwar abgehört, aber nicht aufgenommen werden. Auch die Audio- oder Videotelefonie per Whatsapp ist in der Browser-Version nicht möglich.
Zwar ist die offizielle Whatsapp-App nicht im App Store von iPads verfügbar – dafür sind aber genügend Drittanbieter-Apps zu finden, die Whatsapp auf das Apple-Tablet holen.
Hier ist allerdings Vorsicht gefragt: Hat man eine Helfer-App im Blick, sollte man zuvor deren Datenschutzbestimmungen lesen und Erfahrungsberichte von anderen Nutzern lesen, bevor man seine Daten für die Verknüpfung preisgibt. Zudem sei die Nutzung dieser Dienste mit Werbung oder mit Kosten verbunden, wie das Technikportal „t3n“ berichtet.
Eine dritte Möglichkeit ist, sich in Geduld zu üben. Denn wie der Whatsapp-Insider WABetainfo herausgefunden hat, wird bereits seit Längerem an einer offiziellen Whatsapp-Version für das iPad gearbeitet. Zwar gibt es schon seit Jahren Berichte über eine baldige Veröffentlichung, doch im vergangenen Jahr haben die Analysten eine vielversprechende Testversion in den Daten entdeckt.
Allerdings ist derzeit unbekannt, wie weit die Tests vorangeschritten sind und wann mit einer Veröffentlichung zu rechnen ist.