Arbeiten am Ems-Jade-Kanal Radweg soll bald fertig sein
Seit Juni vorigen Jahres wird am Radweg entlang des Ems-Jade-Kanals gebaut. Nun ist ein Ende in Sicht.
Aurich - Auf der Zielgeraden befinden sich die Bauarbeiten am Radweg entlang des Ems-Jade-Kanals. Ende Juni sollen auch der zweite Bauabschnitt zwischen der Schleuse Kukelorum und der Straße „Zum Haxtumerfeld“ fertiggestellt sein. Das teilt der Auricher Tiefbauamtsleiter Bernd Ewerth auf Anfrage unserer Redaktion mit.
Später als geplant wird diese Maßnahme damit vollendet. Insbesondere beim ersten Bauabschnitt zwischen dem Grünen Weg und „Zum Haxtumerfeld“ habe es etwas geruckelt, so Ewerth. Beim zweiten Bauabschnitt sei er mit dem Arbeitstempo des beauftragten Unternehmens jetzt zufriedener. Denn die Firma hätte die Kolonnen umgestellt und sei nun schneller unterwegs.
Radweg wurde so breit wie möglich ausgebaut
Schon im August 2021 hatte der Auricher Stadtrat beschlossen, die rund zwei Kilometer lange Strecke zu sanieren. Rund 900.000 Euro waren damals dafür veranschlagt, von denen die Stadt aber nur zehn Prozent selbst zahlen musste. Dafür sorgte das Förderprogramm „Stadt und Land“. Aurich als finanzschwache Kommune erhielt eine Förderung in Höhe von 90 Prozent. Ein Kostenrahmen, der laut Ewerth auch eingehalten worden ist.
Im Juni vorigen Jahres wurde dann mit den Bauarbeiten begonnen. Seitdem werden Radfahrer über die parallel verlaufende Oldersumer Straße umgeleitet. „Wir haben den Weg so breit wie möglich ausgebaut“, sagt Ewerth. An einigen Stellen hätten es gerne noch 50 Zentimeter mehr sein können. Aber man habe Rücksicht auf die Natur nehmen müssen und sich daher mit einem schmaleren Weg begnügen müssen. Begrünt würden mit speziellen Samenmischungen nun auch die Bauzufahrten. „Das wird ein richtig toller Radweg“, sagt der Tiefbauamtsleiter.
Parallel arbeitet der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) unterhalb der Schleuse Kukelorum. Dort werden laut Sprecher Carsten Lippe Ufersicherungsarbeiten durchgeführt. Sie seien Teil der fortlaufend durchgeführten Unterhaltungsarbeiten zur Sicherstellung der Schiffbarkeit auf dem Ems-Jade-Kanal. Konkret sei in Rahe die alte Holzspundwand abgängig gewesen und musste aufgrund von Erddruck aus dem Gelände und Auskolkungen unterhalb der Schleuse mit einer Stahlspundwand abgefangen und abgesichert werden.