Thüringen  Verfassungsschutz stuft AfD-Jugend in Thüringen als gesichert rechtsextremistisch ein

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Von AFP User
| 23.05.2024 13:01 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Die AfD-Jugend in Thüringen wird vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Foto: IMAGO/Karina Hessland
Die AfD-Jugend in Thüringen wird vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Foto: IMAGO/Karina Hessland
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Nach dem AfD-Landesverband in Thüringen und dem Bundesverband der Jungen Alternativen wird nun auch die AfD-Jugend in Thüringen als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Wie der Verfassungsschutz die Entscheidung begründet.

Die Junge Alternative (JA) Thüringen ist vom Verfassungsschutz des Bundeslands als gesichert rechtsextremistisch eingestuft worden. Das teilte das Landesinnenministerium in Erfurt am Donnerstag unter Verweis auf eine Entscheidung des Amts für Verfassungsschutz mit. Die JA Thüringen ist die Nachwuchsorganisation der Thüringer AfD, deren Landesverband schon seit 2021 vom Verfassungsschutz als erwiesen rechtsextremistisch eingestuft wird.

Der Thüringer Landesverband der AfD wird von Björn Höcke als Parteichef geführt. Deutschlandweit wird die JA als Nachwuchsorganisation der AfD seit 2023 vom Bundesamt für Verfassungsschutz als erwiesen rechtsextremistische Bestrebung eingestuft. Auch die JA-Landesverbände in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt wurden als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.

Der Thüringer Verfassungsschutz begründete seine zum 28. März erfolgte Einstufung laut Innenministerium unter anderem mit deren Berufung auf „ein ethnisch homogenes deutsches Staatsvolk und eine deutsche Abstammungsgemeinschaft“, die „im Widerspruch zu unserem Grundgesetz“ stehe. Die JA formuliere dabei „biologistische Annahmen darüber, wer Deutscher sein kann und wer nicht“. Alle Gruppen, denen die Organisation das Deutschsein abspreche, würden dabei „als pauschal kriminell abgewertet“.

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