Mölln Starkregen hält Feuerwehren in Schleswig-Holstein und Hamburg in Atem
Gewitter und Starkregen sorgen in den im Norden von Schleswig-Holstein und Hamburg für eine ganze Reihe Einsätze. Bäume lagen auf Straßen, Regenmassen überfluteten Wege und auch ein Blitzeinschlag wurde gemeldet. Die Retter mussten zu diversen Einsätzen ausrücken.
Starke Regenfälle und Gewitter haben am Mittwochnachmittag, 22. Mai, für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. Seit 16 Uhr zog eine Gewitterzelle über die Kreise Herzogtum Lauenburg und Stormarn.
Starke Regenfälle riefen unter anderem in Mölln die ehrenamtlichen Helfer auf den Plan. Hier ließ der Regen Straßen überfluten, da die Kanalisation mit der Menge der Niederschläge kurzzeitig überfordert und Abflüsse verstopft waren.
Dabei waren auch mehrere Geschäfte, unter anderem „Das Futterhaus“ und „Jysk“ betroffen. Die Feuerwehr war an mehreren Stellen im Einsatz.
Weitere Alarmierungen zu Unwettereinsätzen aus den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg kamen unter anderem aus: Stapelfeld, Rausdorf, Köthel, Reinbek-Ohe, Labenz, Lankau, Kollow, Hamberge, Schiphorst, Aumühle, Alt-Mölln und Wohltorf.
Zumeist handelte es sich um Wasser auf der Straße oder in Kellern. Außerdem waren Bäume umgestürzt oder größere Äste drohten zu fallen. Aus Hamberge wurde ein Blitzeinschlag in ein Einfamilienhaus. gemeldet. Dieser setzte das Dach in Brand.
Zu mehr als 60 Einsätzen rückten die Helfer hier am Abend aus - meist wegen vollgelaufener Keller und überfluteter Straßen, wie ein anderer Sprecher der Regional-Leitstelle Süd der Deutschen Presse-Agentur sagte. „Das Wasser war überall dort, wo es nicht hingehört.“ Die Autobahn 1 war demnach zwischen Ahrensburg und Stapelfeld in Richtung Süden zeitweise auf rund 150 Metern gesperrt, weil die Fahrbahn überflutet war.
In Hamburg sorgte Wasser auf der Straße besonders im nordöstlichen Teil der Stadt für zahlreiche Einsätze. In Hipstedt (Kreis Segeberg) drohte am Abend ein Regen-Rückhaltebecken überzulaufen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor vor starken Regenfällen innerhalb kurzer Zeit am Mittwochnachmittag und -abend gewarnt. Am frühen Abend war die Unwetterwarnung vor schweren Gewittern mit Starkregen für Norddeutschland aufgehoben worden. In der Nacht zu Donnerstag sollen die Unwetterfronten langsam in Richtung Nordosten abziehen.