Planungen in Weene Baustart des Feuerwehrhauses rückt in Nähe
Seit sechs Jahren steht fest, dass in Ostersander ein neues Domizil für die Feuerwehr Weene benötigt wird. Nun gibt es deutliche Fortschritte.
Ihlow - Noch ist nur eine Wiese und eine Wallhecke zu sehen entlang der Westersander Straße in Ihlow. Doch statt Vogelgezwitscher oder Trecker sollen hier auf diesem ehemalig landwirtschaftlich bewirtschafteten Stück Land bald Sirenen zu hören sein. Denn endlich ist der Weg frei gemacht worden für das neue Domizil der Feuerwehr Weene. Deutlich länger als geplant hat es gedauert. Doch die politischen Schritte sind inzwischen ein Stück weit gegangen. Die Politiker haben zwei wichtige Abstimmungen im Gemeinderat abgehakt. Der Bürgermeister Arno Ulrichs geht auf Nachfrage von einem vermutlichen Baubeginn fürs Feuerwehrhaus zum Jahresende hin aus.
Die Bauleitplanung für das Feuerwehrhaus Weene habe der Rat beschlossen, so der Bürgermeister. Konkret heißt das: Der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan sind vom Rat beschlossen worden. Allerdings muss noch eine weitere bürokratische Hürde genommen werden, bevor das neue Feuerwehrhaus gebaut werden kann. Die Anforderungen an die Elektronik für ein Gebäude dieser Art seien inzwischen so hoch, dass die Gemeinde einen Fachplaner benötige, so Ulrichs. Dafür müssen die Gemeinde einen Planer per Ausschreibung suchen. Solche Verfahren nehmen erfahrungsgemäß wieder Zeit in Anspruch. Bevor also der erste Spatenstich gesetzt werden kann, muss noch einiges an Papier gewälzt werden. Die Gemeinde treibt beide Planungen parallel voran, „damit wir dann gleich loslegen können“, so Ulrichs.
Ziel: Baustart Ende des Jahres
Das Ziel sei, dass Ende des Jahres mit dem Bau begonnen werden könne, so der Bürgermeister. Er sei guter Dinge, weil vieles im Vorfeld abgestimmt worden sei. Somit geht es also für den Neubau voran. Ursprünglich hieß es vergangenes Jahr noch, man wolle im Frühjahr 2024 schon mit dem Bau beginnen. Aber die Planung hat sich hingezogen. Auch die Kosten spielen noch eine Rolle. Die Wasserversorgung für das Feuerwehrhaus ließe sich regeln und wäre technisch gesehen kein großes Problem, so Ulrichs. Aber wegen der zahlreichen Neubauten in der Gemeinde müsste die Versorgung mit Löschwasser entsprechend angepasst werden. Die Zahl der Hydranten müsse ausgebaut werden. Auch größere Rohrdurchmesser bei den Leitungen seien nötig. Da müsse sich der Gemeinderat noch über die Kosten beraten.
Angemahnt wurde im Übrigen schon vor Jahren, dass Weene ein neues Feuerwehrhaus benötigt.