Delmenhorst  Wo viel Stau zu Pfingsten droht – und was der ADAC Delmenhorstern empfiehlt

Jonas Altwein
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Von Jonas Altwein
| 17.05.2024 13:48 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Auf den Autobahnen wird über Pfingsten jede Menge Stau erwartet. Foto: imago images/Jöran Steinsiek
Auf den Autobahnen wird über Pfingsten jede Menge Stau erwartet. Foto: imago images/Jöran Steinsiek
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Über Pfingsten droht die Verkehrslage auf Autobahnen zu eskalieren. Wo im Raum Delmenhorst besondere Staugefahr erwartet wird – und wozu der ADAC rät.

2023 war der Freitag vor Pfingsten der staureichste Tag im ganzen Jahr. Das berichtet Nils Linge vom ADAC Weser-Ems aus Bremen, der auch für Delmenhorst und das Umland zuständig ist. Besonders kritisch droht die Verkehrslage auch am langen Feiertagswochenende in diesem Jahr zu werden. Was die Situation auf den Autobahnen eskalieren lässt – und welche Tipps der ADAC Delmenhorstern mit auf den Weg gibt.

Das lange Wochenende bedeutet nicht nur für viele Arbeitnehmer einen zusätzlichen freien Tag. In einigen Bundesländern, wie Hamburg, Bayern oder Baden-Württemberg markiert es zudem den Beginn der Pfingstferien. Hinzu kommt, dass an den Schulen in Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen auch noch am Dienstag nach den Feiertagen frei ist. Die Kombination dieser Faktoren wird in ganz Deutschland eine starke Reisewelle auslösen und für jede Menge Staus auf den Autobahnen sorgen, erklärt ADAC-Sprecher Linge.

Einer der Schwerpunkte wird dabei die A1 werden, die südlich von Delmenhorst verläuft und die wichtigste Transitstrecke im Nordwesten darstellt. Eine besonders hohe Belastung im Bereich um Bremen herum erwartet der ADAC am Samstagvormittag und am Montagnachmittag. Wer zu dieser Zeit auf den Straßen um Delmenhorst unterwegs ist, dem wird nahe gelegt, von hier aus nicht die A1 zu befahren. „Die einstelligen Autobahnen sollte man meiden. Hier wird es die Hauptlast geben“, sagt Linge.

Welches Reiseziel man dabei vor Augen hat, spielt wohl keine Rolle. „In Richtung Süden wird einiges los sein. Aber viele Menschen, vor allem aus NRW, werden sich auch auf den Weg zur Nord- und Ostsee machen“, so Linge. Was die A28 betrifft, die Oldenburg und Delmenhorst verbindet, gibt er vorsichtig Entwarnung. „Auf der Strecke besteht keine erhöhte Staugefahr. Höchstens auf den Zubringern zur A1“, so der Verkehrsexperte des ADAC.

Vor Fahrtantritt empfiehlt Linge den Blick auf eine App mit Echtzeitverkehrsmeldungen. Grundsätzlich rät der ADAC-Sprecher davon ab, über Pfingsten Autobahn zu fahren und lieber Landstraßen zu nutzen. „Das ist oft eine Rumgurkerei, aber erspart jede Menge Stress. Gerade mit Kindern im Auto kann es sehr anstrengend werden, wenn man viel im Stau steckt“, sagt Linge.

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