Bremen  Feuer im Bremer Steintor: Mit schweren Brandverletzungen in Spezialklinik geflogen

Marco Julius
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Von Marco Julius
| 13.05.2024 19:14 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Feierwehr ist in Bremen zu einem Einsatz geeilt, bei dem es auch Verletzte gab. Foto: Marijan Murat
Die Feierwehr ist in Bremen zu einem Einsatz geeilt, bei dem es auch Verletzte gab. Foto: Marijan Murat
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Im Bremer Steintorviertel ist es am Montagmorgen aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Wohnungsbrand gekommen, bei dem auch Menschen zu Schaden kamen. Was bislang bekannt ist.

6.42 Uhr am frühen Montagmorgen: Gleich mehrere Notrufe sind zu dieser Zeit in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen eingegangen. Die Anrufer meldeten einen Brand in einem Wohn- und Geschäftsgebäude mit einer eingeschlossenen Personen an der Straße „Vor dem Steintor“.

Umgehend alarmierten die Leitstelle ein Großaufgebot von Berufsfeuerwehr, der Freiwillige Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Als die ersten alarmierten Kräfte am Einsatzort eintrafen, bestätigten diese ein Feuer in einer Wohnung im ersten Obergeschoss des betreffenden Gebäudes. Es gingen umgehend mehrere Atemschutztrupps zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor.

Insgesamt sechs Personen hatten sich bereits eigenständig aus dem Gefahrenbereich gerettet und wurden vom stadtbremischen Rettungsdienst betreut und versorgt. Zwei Personen wurden anschließend mit Rauchgasintoxikationen oder Brandverletzungen in Bremer Krankenhäuser transportiert. Im Laufe des Vormittags musste eine dieser Personen aufgrund der Schwere der Brandverletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Hannover geflogen werden.

Nach der erfolgreichen Brandbekämpfung durch drei Atemschutztrupps unter Einsatz von drei C-Rohren konnte um 8.06 Uhr durch den Einsatzleiter „Feuer aus“ gemeldet werden. Das gesamte Gebäude gilt vorerst als unbewohnbar.

Im Einsatz waren Einheiten der Feuer- und Rettungswache 1, 2 und 4, der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Arsten, mehrere Führungsdienste sowie Kräfte des stadtbremischen Rettungsdienstes unter anderem mit dem leitenden Notarzt und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst. Zur Schadenshöhe können keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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