Hamburg Diese 9 Slang-Wörter verraten, dass Sie der Generation X angehören
Sie wollen zu oberaffengeiler Mucke abhotten? Dann sind Sie wahrscheinlich zwischen 1965 und 1979 geboren. Die aktuellen Jugendwörter werden gerne belächelt – dabei war die Sprache der Teenager schon immer kreativ. Das sind die besten Wortkreationen der Generation X.
„Diggah, darf er so?“ „Bombastic Side Eye!“ Die Begriffe der jungen Generation sorgen immer wieder für Irritationen. Doch Sprache verändert sich. Jede Generation prägt eigene Wörter und Wendungen, die sich vor allem in der Jugendsprache etablieren. Was früher einmal bombastisch oder oberaffengeil war, ist heute lit oder wild.
So kann die Verwendung von bestimmten Wörtern auch einen Hinweis darauf geben, wann jemand aufgewachsen ist. Die Sprachlern-App „Babbel“ hat ermittelt, welche Slangwörter für welche Generation typisch sind. Gehören Sie der Generation X an (früher auch Generation Golf genannt), sind also zwischen 1965 und 1979 geboren, dann sind Sie vermutlich mit diesen Begriffen groß geworden:
Tanzen gehen war gestern. Die Generation X will so richtig loslassen – und abhotten bis in die Morgenstunden.
Während die ältere Generation ihren Angebeteten noch mit viel Geduld umworben hat, muss es bei der Generation X schneller gehen. Es wurde angegraben, angebaggert, aufgerissen und angemacht was das Zeug hielt.
Während voll geil auch von den jüngeren Generationen genutzt wird, ist oberaffengeil und geilomat als Ausdruck für cool, schön oder großartig eher aus der Mode gekommen.
Die Heimat des Wortes „urst“ liegt in Ost-Berlin. Urst bedeutet eigentlich nichts weiter als „sehr“. Jemand kann „urst alt“ sein. Etwas kann „urst langweilig“ sein. Am häufigsten kam der Begriff aber als „urst schau“ vor, was maximaler Begeisterung Ausdruck verleihen soll.
„Miteinander gehen“, das klingt nach Pausenhof, nach Schmetterlingen im Bauch und dem allerersten Kuss. Wer kennt sie noch, die Zettel: „Willst du mit mir gehen? Ja. Nein. Vielleicht.“ Da werden Erinnerungen wach.
Hackedicht, hackenstramm, hackevoll: Hauptsache betrunken.
Auch Jan Delay gehört zur Generation X, wie man unschwer an seinen Songtexten erkennt:
„Doch wenn du denkst, es geht nicht mehr Dann kommt von irgendwo diese Mucke her Und sagt dir, dass alles besser wird Und dass die Hoffnung als allerletztes stirbt“
Ob Büffeln oder Pauken: Wer Erfolg in Schule oder Studium haben will, kommt um lange Abende am Schreibtisch meist nicht herum.
Die Boomer gammeln, die Millennials hartzen, die Generation X hängt ab. Ein Hoch auf das Nichtstun!