Berlin „Dschinghis Khan war eine Ansammlung von Missverständnissen“
Eigentlich redet Leslie Mandoki nicht gern über seinen ESC-Hit „Dschinghis Khan“. Ausnahmsweise verrät er hier aber doch, ob Ralph Siegels kurioser Eurovision-Klassiker ihn und seine Band-Kollegen wenigstens reich gemacht hat. Spoiler: „Es war für uns einfach kein sehr vorteilhafter Vertrag.“ Das allerdings war ihm schon damals wurscht.
Vor beinah fünf Jahrzehnten ist Leslie Mandoki illegal nach Deutschland gekommen. Nur vier Jahre später holte er für seine neue Heimat Platz 4 beim ESC – als Teil der legendären Band Dschinghis Khan. Danach gründete er sein wahres Herzensprojekt: die All-Stars-Band Mandoki Soulmates. Gerade ist das neue Album „A Memory of Our Future“ erschienen. Und während Sie dieses Interview lesen, guckt Mandoki leicht nervös auf die Verkaufszahlen. Denn wenn ein neues Album in die Welt geht, erzählt der 71-Jährige bei unserem Gespräch, dann erlebt selbst er noch mal einen seiner raren Momente von Lampenfieber.
Frage: Herr Mandoki, ein Song auf dem neuen Soulmates-Album heißt „I am because You are“ – mich gibt es nur, weil es dich gibt. Für welche Menschen in Ihrem Leben gilt das?
Antwort: Na, ich habe eine sehr intakte Familie – drei Wunschkinder, die Traumkinder wurden, alle von der Frau, mit der ich mein halbes Leben verheiratet bin. Und fast genauso lange wie mit ihr bin ich mit meiner Band aus all diesen legendären Musikikonen zusammen – die gehören also auch dazu.
Frage: Der Umkehrschluss zu dem Satz ist: Ohne dich gibt es mich nicht mehr. Haben Sie schon Weggefährten verloren, mit denen auch ein Teil von Ihnen gestorben ist?
Antwort: Jack Bruce war so einer, der Cream-Bassist und ein Gründungsmitglied der Soulmates. Seit wir „Captain“ Jack an den Krebs verloren haben, fehlt uns ein ganz wichtiger Freund. Als wir ihn beerdigten, haben Eric Clapton und ich uns am Grab gegenseitig Trost zugesprochen. Natürlich kommt es inzwischen vor, dass Weggefährten sterben. Wir sagen dann immer, dass sie in die Band von Jimi Hendrix wechseln.
Neu von den Mandoki Soulmates: der Song „The Big Quit“
Frage: Als Produzent sind Sie für ganz unterschiedliche Künstler im Einsatz. Wie unterscheidet sich die Arbeit mit Engelbert von der mit Jennifer Rush oder mit Phil Collins?
Antwort: In Deutschland war es immer üblich, dass Produzenten ihren eigenen Sound haben und dies dann mit Künstlern umsetzen. Die klingen dann wie Frank Farian, Ralph Siegel oder wie Dieter Bohlen. Ich bin eher ein amerikanisch geprägter Produzent, gucke mir den Künstler an und überlege, was für einen musikalischen Mehrwert ich zu seinem Sound liefern kann. Bei Jennifer Rush überlege ich also, was ich innerhalb ihrer Klangästhetik besonders machen kann. Aber es gibt auch rein handwerkliche Aufgaben wie bei No Angels oder bei diversen Titelmelodien, wie etwa der ARD Serie „Sturm der Liebe“ oder Disney-Songs.
Frage: Und bei den anderen beiden?
Antwort: Bei Engelbert hatte ich die komplette Neu-Gestaltung. Das war in Las Vegas, er wollte einen orchestralen, amerikanischen Sound und hat alles mir überlassen. Bei Phil Collins war die Sache völlig anders. Wir beide sind uns sehr nahe: zwei Songschreiber, zwei Drummer, zwei Produzenten, zwei Bandleader. Wir haben zusammen zwei Disney-Soundtracks eingespielt und hatten eine tolle Zeit. In den Pausen haben wir zusammen Schlagzeug gespielt. Mit Lionel Richie haben wir auch zusammen komponiert.
Frage: Kommen die Künstler alle zu Ihnen an den Starnberger See?
Antwort: Klar. Allzu gerne. Die Studios, der See. Das ist ein wunderbarer Ort hier mit einer besonderen Magie.
Frage: Und wollen Sie dann alle zum Oktoberfest?
Antwort: Eher in den Biergarten gleich bei uns am See. So war das auch bei den Soundtracks: Der Disney-Vorstand fuhr ins Sterne-Restaurant, Phil Collins und ich sind lieber in den Biergarten spaziert.
Frage: Was passiert, wenn man mit Phil Collins auf der Bierbank auftaucht?
Antwort: Nichts. Die Nachbarn bei uns sind das gewöhnt. Lionel Richie war wochenlang da. Der ist ganz normal einkaufen gegangen und hat bei Edeka auch mal Peter Maffay getroffen. Wenn wir im Biergarten Steckerlfisch essen, stehen wir wie jeder andere auch am Holzkohle-Grill an; die Musiker reihen sich brav in die Schlange ein und die Leute bedrängen sie nicht. Egal ob David Garrett oder Udo Lindenberg bei uns in Tutzing sind. Alles sehr respektvoll.
Frage: Es heißt, dass Ihr Arbeitsweg ins Studio einmal mit dem Kanu über den Starnberger See führt. Müssen die Künstler mit ins Boot? Und fahren Sie längs – die vollen 20 Kilometer? Oder nur quer?
Antwort: Um Gottes willen, so weit ist das nicht. Das Studio ist auf dem Berg und von meinem Bootssteg aus sind es nicht mal zwei Kilometer zu paddeln. Keiner muss mit. Aber es haben trotzdem alle gern gemacht.
Frage: Apropos See: Auf Ihrem neuen Album ist ein schwarzer Schwan. Wofür steht der?
Antwort: Das Album ist auf unserer Jubiläumstour entstanden. Die Stimmung war großartig, beim Publikum, wie auch bei den Kritikern. Aber wir spürten diese Schwermut der Lebensrealitäten. In Europa herrscht Krieg. Alle Gewissheiten wackeln. Wir tappen ohne Kompass durch ein Labyrinth der Krisen. In einem Wort: Der schwarze Schwan ist gelandet. Wir haben diskutiert und wie von selbst kam dann ein Song nach dem anderen. Es heißt ja immer, die besten Songs schreibt man mit Anfang 20. Aber Ian Anderson sagt: Wir altern unterschiedlich.
Neu von den Mandoki Soulmates: der Song „Blood In The Water“
Frage: Sie haben das Album analog eingespielt. Gibt es die Geräte überhaupt noch?
Antwort: Ich habe meine alte Analogbandmaschine, sauber in Folie verpackt, noch im Studio-Maschinenraum. Und die Jungs, die sich Jahrzehnte lang mit dieser Technik beschäftigt haben, haben wir teilweise aus dem Ruhestand zurückgeholt. Die haben die Geräte gewartet, ein paar Röhren ausgetauscht und dann lief alles. Es ist jetzt so, als ob wir dem Publikum einen Liebesbrief mit dem Füller schreiben. Keine E-Mail, keine SMS – jede einzelne Silbe per Hand.
Frage: Waren Sie sich über die Zeitthemen immer einig oder wurde auch gestritten?
Antwort: Kontroversen gab es nur in der Frage, wer abends kocht. Am Herd ist jeder einzelne Soulmate besser als der andere. Inhaltlich ist unsere Haltung klar: Wir sind immer auf der Seite der Opfer, auf der des Friedens und der Freiheit. 1989 dachten wir alle: Glück regnet vom Himmel. Damals hätten wir eine achtsamere, menschlichere Welt bauen müssen. Stattdessen haben wir zugelassen, dass Egoismus, Gier und Spaltung unsere Gesellschaft dominieren. Jetzt haben wir Krieg – und die Börsen feiern dennoch Allzeithochs. Wir wollen CO₂ einsparen, doch wir verbrennen mehr Braunkohle als je zuvor und feiern die neuen LNG-Terminals. Da läuft zu viel schief. Wir haben es vermasselt.
Frage: 2009 und 2013 haben Sie Wahlkampfsongs für die CDU geschrieben. Ist das ein musikalisch reizvolles Genre?
Antwort: Bestimmte Anfragen sind für mich einfach eine Ehre: Mit 22 Jahren bin ich als Asylant und illegaler Einwanderer nach Deutschland gekommen – ohne ein Wort Deutsch. Wenn der FC Bayern bei mir eine Stadionhymne bestellt oder die Kanzlerin einen Wahlkampfsong, sage ich zu. Reizvoll sind dabei auch die Entscheidungsträger und sich mit ihnen auszutauschen.
Frage: Kann man mit Angela Merkel gut über Musik sprechen?
Antwort: Über Prog Rock schon, denn im Osten war unser musikalischer Stil unterdrückt. Umso mehr stand diese Musik für Freiheit und war aufgrund des Verbots besonders begehrt. Im Übrigen ist sie „Wagnerianerin“ und weiß natürlich sehr viel.
Frage: Stimmt die Legende, wonach Sie Ihre All-Stars-Band Soulmates schon beim Flüchtlingsamt konzipiert haben?
Antwort: Das stimmt. Mein erster wahrhaftiger Aufschlag in Deutschland war in Flensburg. Wir sind durch den Karawankentunnel illegal aus dem Ostblock geflohen und dann einmal quer durch Europa, immer durch den Wald. Ich schmunzle, wenn Politiker die grüne Grenze schließen wollen. Was denn schließen? Erwischt wurden wir dann erst auf einer dänischen Landstraße. „Okay, haben die Grenzpolizisten gesagt, für Ostblockflüchtlinge habt ihr es ziemlich weit gebracht; trotzdem müssen wir euch jetzt abschieben.“ In Flensburg bekamen wir dann ein Zugticket bis zum bayerischen Zentrallager für Asylbewerber. Und dort habe ich dann diese „berühmte Geschichte“ erzählt, als ich gefragt wurde, was ich denn in Deutschland machen wolle: Ich bin gekommen, um eine Band zu gründen – mit Jack Bruce von Cream, mit Ian Anderson von Jethro Tull und mit Al Di Meola. Die haben natürlich geglaubt: Der Kerl ist verrückt.
Frage: Haben Sie sich selbst damals geglaubt?
Antwort: Ich habe der Botschaft meines Vaters geglaubt. Der hat mir auf dem Sterbebett gesagt: Lebe deine Träume und träume nicht dein Leben.
Frage: Vier Jahre nach der Flucht waren Sie mit „Dschinghis Khan“ beim ESC. Aus dem Asylanten wurde die Stimme für Deutschland. Warum nimmt die aktuelle Flüchtlingsdebatte nicht das Potenzial derjenigen wahr, die ihr Leben riskieren, um zu uns zu kommen?
Antwort: Dazu sage ich drei Dinge. Erstens: Nichts integriert mehr als eine Chance, zu arbeiten und sein Leben selbst zu gestalten. Dreieinhalb Wochen nach meinem Asylantrag habe ich auf Lohnsteuerkarte als Schlagzeuger beim Landestheater gespielt. Sprach- oder Integrationskurse brauchte ich nicht, weil ich mein „neues“ Leben gestalten konnte. Ich habe mir links die Süddeutsche Zeitung auf den Tisch gelegt, rechts die Frankfurter Allgemeine und in die Mitte das Wörterbuch. Jeden Tag vier Stunden. Die Bringschuld der Integration hat ganz allein der Eingewanderte – aber erfüllen kann er die am besten, wenn er arbeitet.
Frage: Wie weit kommt man im Alltag mit dem „FAZ“-Deutsch?
Antwort: Na ja. Ich werde nie vergessen, wie ich in Pforzheim an der Fleischtheke stand. Die Wurst, die ich kaufen wollte, heißt im Schwäbischen Lyoner. Im Ungarischen heißt sie Pariser Wurst und gewogen wird in Dekagramm. Bestellt habe ich also „zehn Deka Pariser, bitte aufgeschnitten“. Die Hausfrauen hinter mir haben sich weggeschmissen vor Lachen. Aber im Ernst, ich habe mich in das Land, die Kultur, die Menschen und ihre Mentalität verliebt, weil ich hier die Chancen ergreifen konnte. Heute geht es schief, weil wir alles komplett überregulieren. Du darfst nicht arbeiten, obwohl wir Arbeitskräftemangel haben. Dann musst du Kurse machen und jahrelang warten, bis es vielleicht irgendwann für dich losgeht und bis dahin entdeckt vielleicht der eine oder andere die Einzigartigkeit unseres Sozialsystems. Ich hatte innerhalb von 48 Stunden einen Fremdenpass, nach 90 Tagen meinen Asylbescheid. Bei der Integration kommt es auch auf Geschwindigkeit an. Das ist der zweite Aspekt.
Frage: Und der Dritte?
Antwort: Das Wertesystem. Wir reden immer über Pull-Faktoren. Wir sind damals wegen der Freiheit gekommen, für ein Leben ohne Zensur und Bespitzelung, ohne Schießbefehl und ohne Folter. Was Deutschland wirklich attraktiv macht, sind seine Werte. Wir streben die Gleichberechtigung von Frauen an, wir dulden keine Homophobie. Natürlich kommen jetzt Leute aus Ländern, wo das anders ist. Dann müssen wir die Freiheit haben, auf unseren Werten zu bestehen. Wir tolerieren keine Intoleranz, so einfach ist das. Schon wegen des Zivilisationsbruchs der Nazis darf es hier aus vielerlei Gründen keinen Platz mehr für Antisemitismus geben. Ich glaube, unsere technokratische Annäherung an das Flüchtlingsdasein ist falsch: Es geht nicht um Bürgergeld und nicht um Integrationskurse – das ist nicht das, was man sucht. Was man sucht, ist dieses wunderbare, tolerante Land, das einem die Chance gibt, sein Leben neu zu bauen.
Frage: War Ihre Flucht durch den Karawankentunnel eigentlich lebensgefährlich?
Antwort: Die war schon wegen des Schießbefehls lebensgefährlich. Aber natürlich war auch der Tunnel selbst heftig. Der ist achteinhalb Kilometer lang, nur alle fünfzig Meter gab es in der Wand eine Nische für Gleisarbeiter. Da haben wir uns reingedrückt, wenn Züge durchfuhren. Dann beißen dich die Ratten und Fledermäuse fliegen dir ins Gesicht. Die Züge sind nur wenige Zentimeter entfernt. Aber wir waren ja vorbereitet. Wir wussten, dass wir keine schlabberigen Jacken tragen durfte.
Frage: Wie lange hat die Flucht gedauert?
Antwort: Dreieinhalb Wochen. Nach Jugoslawien kamen wir aus Ungarn mit Künstler-Dienstpässen. Weil wir den Geheimdienst täuschen mussten, waren wir angeblich Musiker auf Tournee. Ganz falsch war das ja nicht. Noch im Ostblock, im heutigen Slowenien, hatte ich Klaus Doldinger bei einem Konzert kennengelernt. Seine Nummer hatte ich seitdem immer dabei. Im Landestheater habe ich dann gespielt, bis ich mir ein Schlagzeug leisten konnte. Danach habe ich Klaus angerufen und über ihn bin ich in die Studios reingekommen, in denen damals in München alle waren: die Stones, Led Zeppelin, Deep Purple, Freddy Mercury, Donna Summer und Elton John.
Frage: Wie kam es dann zum Eurovision Song Contest?
Antwort: Dschinghis Khan war für mich am Anfang eine Ansammlung von Missverständnissen. Für den Grand Prix Eurovision de la Chanson hatte eine Fachjury zwölf Lieder ausgesucht. „Dschinghis Khan“ war nicht dabei. Der Song galt als chancenlos. Dann wurde jemand disqualifiziert, die Nummer ist doch noch reingerutscht und nun musste das schnell jemand singen. Ich hatte auch dort als Studio-Musiker gearbeitet und bekam mit dem Engagement die Chance, das Studio drei Wochen für mich zu nutzen. Das war für mich zuerst die Hauptmotivation.
Frage: Und heute, sagen Sie immer wieder, ist Ihnen das furchtbar peinlich.
Antwort: Peinlich war mir nur das Tanzen. Ich kann einfach nicht tanzen, wie übrigens viele Musiker. Aber ich habe mich sehr bemüht. Aus heutiger Sicht hätte ich es einfach genießen sollen. Seit 40 Jahren habe ich die Songs nicht mehr gesungen.
Dschinghis Khan beim Eurovision Song Contest 1979
Frage: Dschinghis Khan hat es beim ESC auf einen guten vierten Platz gebracht. Meist scheidet Deutschland viel schlechter ab. Und jedes Mal folgt eine wütende Debatte. Ist es nicht ganz charmant, dass ein so starkes Land auch mal verliert?
Antwort: Na, im Moment üben wir das Verlieren in vielen Bereichen. Ich fand charmant, dass wir in der Klimapolitik Vorreiter sein wollten – jetzt müsste nur mal was passieren. Warum uns beim ESC nichts gelingt, verstehe ich nicht. Wir haben so viele Talente. Von meiner Musik ist der ESC zu weit entfernt. Aber viele tolle Kollegen sind doch in einem Genre unterwegs, das passt. Es ist mir ein Rätsel, warum die nicht mitmachen.
Frage: Früher war nicht alles besser. Aber war zumindest der ESC in den 60ern vielleicht doch besser – als France Gall und Vicky Leandros ihre Chansons gesungen haben?
Antwort: Einwand stattgegeben! Beides sind auch fachlich wirklich gute Songs: „L’amour est bleu“ von Vicky und France Galls „Poupée de cire, poupée de son“. Ich habe die Partituren sofort vor Augen. Aber auf eine Generationenschelte lasse ich mich nicht ein. Beyoncé, Taylor Swift – die machen einfach mördergute Produktionen. Billie Eilish: sensationell! Und auch wenn ich ein analoges Album gemacht habe, würde ich nie respektlos über Musiker reden, die am Computer grandiose Songs für eine digitale Welt produzieren.
Frage: Hat Dschinghis Khan Ihnen Dinge ermöglicht, die sonst nicht passiert wären? Waren Sie danach zumindest finanziell unabhängig?
Antwort: Nach Dschinghis Khan bin ich für einen absoluten Neustart in die USA gegangen, wo ich damit nicht mehr in Verbindung gebracht wurde. Auch weil ich nicht dauernd den Satz hören wollte: Leslie, mit all den Millionen Tonträgern bist du doch jetzt sicher Millionär. Das war ich nicht. Ich habe Ralph Siegel nie einen Vorwurf daraus gemacht. Ich habe Respekt für ihn und sein Lebenswerk und wünsche ihm Gesundheit und alles Gute in glücklicher Harmonie mit seinen Kindern.
Frage: … aber übers Ohr gehauen hat er Sie doch?
Antwort: Es war für uns einfach kein sehr vorteilhafter Vertrag. Das ist damals so Usus gewesen, aber das war und bleibt für mich absolut kein Thema. Ich war schon immer vollkommen unmaterialistisch. Meistens kenne ich nicht mal meinen eigenen Kontostand. Es war nur ermüdend, in der Dschinghis-Khan-Zeit bei jeder Begegnung wie ein Multimillionär behandelt zu werden, weil es weder zugetroffen hat, noch war es meine Welt.