Gerichtsprozess in Aurich  Polizist soll Opfer in Emden mehrere Knochen gebrochen haben

| | 11.04.2024 14:36 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Die beiden Männer sollen die Straftaten im Dienst begangen haben. Symbolfoto: Heiko Küverling/Fotolia
Die beiden Männer sollen die Straftaten im Dienst begangen haben. Symbolfoto: Heiko Küverling/Fotolia
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Zwei Polizeibeamte sollen in Emden mehrere Personen angegriffen haben. Eines der mutmaßlichen Opfer soll sogar Knochenbrüche im Gesicht davongetragen haben. Jetzt beginnt der Gerichtsprozess.

Aurich/Emden - Am kommenden Dienstag, 16. April 2024, beginnt am Landgericht Aurich der bereits zweimal verschobene Gerichtsprozess gegen zwei ostfriesische Polizeibeamte. Das teilte Gerichtssprecherin und Richterin Iris Schmagt mit. Ab 9 Uhr verhandelt in Saal 003 die 3. Große Strafkammer unter dem Vorsitz von Richter Jan Klein.

Die Staatsanwaltschaft Aurich wirft den beiden Polizeibeamten mehrere Körperverletzungen im Amt vor. Die heute 27 und 33 Jahre alten Männer stammen aus dem Landkreis Aurich, sollen die Taten allerdings in Emden begangen haben. Sie sollen der Staatsanwaltschaft zufolge im Rahmen von unterschiedlichen Polizeieinsätzen mehrere Personen angegriffen haben. „Ein Geschädigter soll mehrere Knochenbrüche im Gesichtsbereich davongetragen haben“, heißt es in einer Mitteilung des Auricher Landgerichts.

Weitere Verhandlungstermine sind für den 30. April sowie den 6., 23., 27. und 28. Mai 2024 angesetzt. Beginn ist jeweils um 9.30 Uhr.

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