Auricher Freizeitangebote  Elektronischer Spielplatz im Carolinengang

Heino Hermanns
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Von Heino Hermanns
| 12.03.2024 13:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Arno Fecht in seiner neuen „Arcade im Carolinengang“. Foto: Romuald Banik
Arno Fecht in seiner neuen „Arcade im Carolinengang“. Foto: Romuald Banik
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Digitale Brettspiele und weltweite Dart-Wettbewerbe: Spielefans kommen in einem neuen Angebot auf ihre Kosten.

Aurich - Einen elektronischen Spielplatz gibt es jetzt im Carolinengang. Wo es bislang gastronomische Angebote gab, hat Arno Fecht nun seine „Arcade im Carolinengang“ eröffnet. Gegenüber vom „Hirsch“ können Besucher der Auricher Innenstadt nun kurz Pause machen. Zwei klassische Flipper, ein Air-Hockey-Tisch, zwei Dartautomaten und ein Tisch mit elektronischen Brettspielen stehen zur Verfügung. Bis zu sechs Personen können daran gleichzeitig spielen.

Die Idee, sagt Arno Fecht im Gespräch, habe er schon länger gehabt. Denn in seiner alten Kneipe „Arnos Hirsch“ habe es den Billardraum gegeben, in dem die Gäste auch Dart spielen konnten. Dieser sei immer gut besucht gewesen. Als nun das Ladenlokal gegenüber vom neuen „Hirsch“ frei geworden sei, habe er zugegriffen. Ab sofort ist die Spielhalle immer dann geöffnet, wenn auch der „Hirsch“ geöffnet hat. Spieler können sich dort sogar Getränke bestellen und an den Spieltisch bringen lassen. Das ist aber kein Zwang. „Es kann sich jeder auch seine Sachen selbst mitbringen.“ Außerdem gibt es im „Arcade“ demnächst kostenlos Wasser und Kaffee.

Fernduelle am Dartautomaten

Zur Probe war das neue Angebot bereits einige Tage offen – und hat gleich Fans gefunden, wie Fecht berichtet. An den Dartautomaten hätten sich bereits zwei feste Gruppen gebildet. „Die einen sind montags da, die anderen donnerstags.“ Die Donnerstaggruppe wolle sogar einen Dart-Verein gründen. Das Besondere an den beiden Dartautomaten ist, dass sie über das Internet weltweit mit anderen Automaten verbunden werden können. So können auch Fernduelle ausgetragen werden.

Wie auch im Waschsalon schräg gegenüber musste Fecht das „Arcade“ mit Videokameras ausrüsten. Denn es gebe immer einige wenige, dir nur dann Spaß hätten, wenn sie etwas zerstören könnten. Eine Erfahrung, die er bereits im Waschsalon gemacht habe. Dennoch sei es die richtige Entscheidung gewesen, diesen im Carolinengang zu eröffnen. Überrascht ist Fecht nur von dem Stammpublikum. Erwartet hatte er Studenten, die keine eigene Waschmaschine besitzen und Menschen, die Bettdecken, große Gardinen und Ähnliches nicht in der heimischen Maschine waschen können.

Tatsächlich seien nun viele Menschen im Salon, die in der ehemaligen Kaserne leben. Außerdem gehören einige Großfamilien zu seinen Kunden. „Für sie ist der Faktor Zeit unheimlich wichtig.“ Eine Familie habe sieben Kinder. Die Eltern kämen gemeinsam und würden eine Stunde lang die fünf Industrie-Waschmaschinen belegen. Dann sei die Wäsche für eine Woche fertig. Das wäre mit der hauseigenen Waschmaschine nicht möglich.

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