Politik  Vorschlag: Ein Jahr freier Bad-Eintritt in Marienhafe

| | 08.03.2024 20:33 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Nach Ansicht der SPD/Moin-Gruppe sollten junge Brookmerlander das sanierte Störtebeker-Bad nach seiner Wiedereröffnung zeitlich begrenzt kostenlos nutzen können. Foto: Samtgemeinde
Nach Ansicht der SPD/Moin-Gruppe sollten junge Brookmerlander das sanierte Störtebeker-Bad nach seiner Wiedereröffnung zeitlich begrenzt kostenlos nutzen können. Foto: Samtgemeinde
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Diese und andere Ideen will die SPD/Moin-Mehrheit im Samtgemeinderat im neuen Doppelhaushalt berücksichtigt sehen. Was sie plant.

Brookmerland Geld für Kitas, Feuerwehr, Straßen, günstige Energiegewinnung und soziale Zwecke: Gezielt will die aus SPD und der Wählergruppe „Moin“ bestehende Mehrheitsgruppe im Rat der Samtgemeinde Brookmerland künftig investieren. Mit Blick auf den nächsten Doppelhaushalt 2024/2025 hat sie inhaltliche Schwerpunkte formuliert und beantragt. Dabei, so Gruppensprecher Johann Tjaden (SPD) am Freitag vor Pressevertretern, seien auch Anregungen von Bürgern eingeflossen.

Schwerpunkte

Wie SPD-Fraktionsvorsitzende Beate Ihmels sagte, solle vorrangig in Kinderkrippen und -gärten, die Straßensanierung und Feuerwehren investiert werden. Vorrang solle der geplante Bau einer neuen Kita an der Grundschule in Upgant-Schott haben. Bei der Straßensanierung soll das offenbar der Politik, aber nach wie vor nicht öffentlich vorgestellte Straßenkataster die Grundlage bilden. Konkrete Summen für die drei Schwerpunkte nannten die Gruppenvertreter nicht. Diese zu ermitteln, sei Sache der Verwaltung, hieß es.

Prüfen lassen will die Ratsgruppe laut ihres zweiten Sprechers Hajo Janssen, ob sich samtgemeindeeigene Immobilien, wie das Feuerwehrhaus in Osteel oder Krippe und Kindergarten in Upgant-Schott, die künftig nicht mehr benötigt werden, als sozialer Wohnraum eignen.

Geprüft werden soll, ob sich auf dem Dach der Kindertagesstätte „Lüttje Lüü“ in Rechtsupweg eine Photovoltaikanlage installiert lässt. Foto: Thomas Dirks
Geprüft werden soll, ob sich auf dem Dach der Kindertagesstätte „Lüttje Lüü“ in Rechtsupweg eine Photovoltaikanlage installiert lässt. Foto: Thomas Dirks

Ebenfalls geprüft werden soll laut Tjaden, auf welchen Samtgemeinde-Gebäuden Photovoltaikanlagen installiert werden könnten und welche Immobilien sich noch energetisch sanieren ließen. „Vieles ist schon gemacht worden. Das kann aber noch nicht das Ende der Fahnenstange sein“, sagte Tjaden. Beispielhaft nannte er das Solarkraftwerk auf der Knippelmeyer-Halle. Sonnenlichtkollektoren ließen sich vielleicht auch auf der Kita „Lüttje Lüü“ in Rechtsupweg, auf dem Rathaus und den neuen Feuerwehrhäusern mit dem Ziel einer autarken Energieversorgung dieser Gebäude und einer dauerhaften Senkung der Energiekosten installieren, begründete er.

Mensa in Feuerwehrhaus

Außerdem regt die Gruppe an, zu prüfen, ob das bisherige Feuerwehrhaus in Leezdorf künftig als Mensa für die „Leezder Dörpschool“ genutzt werden könnte, die ab 2027 Ganztagsgrundschule sein muss.

Und das sind weitere Ziele von SPD und „Moin“: 10.000 Euro sollen für „soziale Projekte“ eingeplant werden, weitere 5000 Euro für Sonderveranstaltungen von Vereinen, wie Turniere, Sportwochen, Ausstellungen und Zeltlager.

Für alle Brookmerlander Senioren soll eine Tagesfahrt angeboten werden und alle Kinder und Jugendlichen bis 16 Jahre in der Samtgemeinde sollen ein Jahr lang in den allen Ferien freien Eintritt in das Störtebeker-Bad in Marienhafe erhalten – als „Wiedergutmachung“ für die inzwischen mehr als einjährige Schließung wegen Sanierung.

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