Osnabrück Grünes Homeoffice: So wird das Arbeiten zu Hause ökologisch
Arbeiten, dabei Ressourcen schonen, Energiekosten optimieren und die Energiewende vorantreiben – diese Kombination gelingt im Homeoffice. Auch mithilfe von nachhaltigen Mobilfunkanbietern und Ökostromangeboten kann der CO₂-Verbrauch reduziert werden.
Das Arbeiten von zu Hause ist aus dem Arbeitsalltag in vielen Branchen nicht mehr wegzudenken. So mancher arbeitet seit der Corona-Pandemie mehr zu Hause als im Büro. Genau das birgt eine Chance, die viele in ihrer Dimension noch nicht entdeckt haben: Jeder hat es in der Hand, das Homeoffice nachhaltig zu gestalten und damit zukunftsfähig zu machen.
Sie müssen dafür keine Photovoltaikanlage auf dem Dach haben und Ihren eigenen Strom produzieren. Sie leisten schon einen wertvollen Beitrag, wenn Sie auf einen nachhaltigen Handytarif umsteigen und Ökostrom von einem Anbieter beziehen, der aktiv in Solarenergie investiert. Es ist Ihre Entscheidung als Konsument oder Konsumentin.
Es gibt noch mehr Instrumente, mit denen Sie Ihr Homeoffice nachhaltig gestalten können: Ein reduzierter und exakt auf die Bedürfnisse zugeschnittener Energieverbrauch gehört dazu, aber auch eine bewusste Internetnutzung und ein sinnvoller Umgang mit Onlinedaten. Mit ein paar sehr einfachen Maßnahmen können Sie Ihren ökologischen Fußabdruck im Homeoffice deutlich verringern. Und weil nachhaltiges Arbeiten auch den Geldbeutel schont, bekommen Sie den Effekt Ihres umweltbewussten Verhaltens unmittelbar zu spüren.
Die Mobilfunknutzung ist ein immenser Energiefresser: Nicht nur die Produktion der Telefone verbraucht wertvolle Ressourcen, auch das Laden, Streamen und Telefonieren – alles kostet Energie. Das ist einem gar nicht so bewusst, aber jedes Telefonat, jeder Like auf Instagram, jede Whatsapp-Nachricht verursacht klimaschädliches CO₂.
Für jedes Wischen und Klicken sind Funkmasten in Betrieb und Rechenzentren in Aktion. Wer einmal kritisch auf seine tägliche Handynutzungsdauer blickt und sich dann vorstellt, wie unendlich viele Menschen auf der Welt das ebenso tun, kann sich vorstellen, dass der Mobilfunk ein bedeutender und stetig wachsender Produzent von Treibhausgasen ist, was dem Klima schadet und die Erderwärmung vorantreibt.
Tatsächlich ist der Energieverbrauch während der Nutzungsphase die ökologische Hauptbelastung im Lebenszyklus eines Handys. Das Freiburger Unternehmen Wetell, das seit 2020 rundum grünen Mobilfunk anbietet, sagt sogar, dass die Mobilfunkbranche fast so viel CO₂ verbrauche, wie der gesamte jährliche Flugverkehr in Deutschland.
Die gute Nachricht: Als Handynutzer haben Sie es in der Hand, einen Tarifanbieter zu wählen, der nachhaltig arbeitet, sich für Umweltprojekte engagiert und das Ziel verfolgt, den CO₂-Fußabdruck stetig zu verkleinern.
Es gibt unendlich viele Anbieter von Mobilfunktarifen, doch eines haben alle gemeinsam: Sie nutzen eines der drei Mobilfunknetze von der Deutschen Telekom, Vodafone oder Telefónica (O2). Diese Unternehmen bieten auch alle selbst Handytarife an. Und wie alle Unternehmen heutzutage verfolgen sie Nachhaltigkeitsziele. Diese sind aus dem modernen Unternehmertum nicht mehr wegzudenken. So versprechen auch die Netzbetreiber, zu 100 Ökostrom zu nutzen und haben Ziele zur Emissionsreduzierung formuliert. Dazu gehören auch solche Initiativen wie SIM-Karten aus recyceltem Plastik herzustellen, wie beispielsweise die sogenannte Eco-SIM, welche Vodafone anbietet.
Wir schauen uns hier aber ganz bewusst solche Mobilfunktarifanbieter an, die sich als rein „grüne“, nachhaltige Tarifanbieter auf dem Markt positionieren und die sich auf die Fahne schreiben, Klimaschutz in besonderem Maße voranzutreiben und diesen in ihrer Firmenphilosophie verankert haben.
Es gibt noch nicht viele Tarifanbieter auf dem Markt, die sich ausschließlich dem nachhaltigen Mobilfunk verschrieben haben. Amiva, Wetell und Goood gehören dazu, wobei Goood seit Anfang 2024 mit Wetell kooperiert. Wir haben uns außerdem das Angebot der Lebensmittelkette Edeka angeschaut, das mit Edeka smart nachhaltigen Mobilfunk verspricht und dafür mit der Deutschen Telekom kooperiert und eine Partnerschaft mit dem World Wide Fund For Nature (WWF) eingegangen ist.
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Alle Informationen über die Anbieter stammen entweder von den Unternehmen selbst oder von deren Homepage. Eine Prüfung, ob die versprochenen Nachhaltigkeitsziele auch eingehalten werden, haben wir nicht vorgenommen. Das sind die Anbieter:
Amiva: Amiva ist aus dem schwedischen Unternehmen Tele 2 hervorgegangen, seit 2020 inhabergeführt und ein reiner Mobilfunktarifanbieter. Amiva-Kunden telefonieren im Netz von Vodafone. Das Unternehmen hat sich den „Spendentarif“ ausgedacht: Von jedem Handyvertrag wird monatlich ein Euro verwendet, um damit soziale und ökologische Projekte zu unterstützen. Das Unternehmen setzt sich außerdem für faire Arbeitsbedingungen ein, nutzt zu 100 Prozent Ökostrom, stellt papierlose Rechnungen zur Verfügung und hat ein nachhaltiges Hardwareangebot: Es gibt Handys der Marke Fairphone oder sogenannte refurbished Geräte, also gebrauchte, instandgesetzte und gereinigte Handys.
Amiva verspricht, Emissionen, die das Unternehmen nicht selbst beeinflussen kann, zu kompensieren, indem ausgewählte, zertifizierte Klimaschutzprojekte unterstützt werden. Nach Unternehmensauskunft sind das Projekte, bei denen die Emissionsreduktion nicht in die Zukunft verlagert wird, sondern die heute, direkt wirksam sind. Geplant ist eine Beteiligung an einem deutschen Windenergieprojekt, um den eigenen Strombedarf zu decken. Das Unternehmen hat in Kooperation mit Partnern eine Waldpatenschaft übernommen und unterstützt lokale Aufforstung.
Edeka: Edeka kennt man als Lebensmittelkonzern. Die Sparte Edeka smart ist das Mobilfunktarifangebot. Dabei kooperiert Edeka smart mit der Telekom. Wer sich also für einen Edeka Smart-Tarif entscheidet, telefoniert und surft im Netz der Telekom – die Edeka smart-Tarife sind also so grün, wie die Telekom es zulässt. Dazu gehört zum Beispiel, dass der Telekomkonzern verspricht, zu 100 Prozent Ökostrom zu beziehen – damit sind die Edeka-Smart-Kunden automatisch auch im „grünen“ Netz unterwegs, so die Schlussfolgerung von Edeka smart.
Edeka smart geht jenseits der Telekom-Kooperation noch einen Schritt weiter beim grünen Mobilfunk: Über eine Partnerschaft mit dem Word Wildlife Fund For Nature (WWF) wird ein regionales Waldschutzprogramm in der Uckermark unterstützt. Dabei wird ein Euro jedes verkauften Startersets in das Programm investiert. Außerdem bietet Edeka ein Handy-Recycling für ausrangierte Smartphones an, in Kooperation mit der Telekom. Wer also ein altes Mobilfunktelefon noch für einen guten Zweck wiederverwerten möchte, kann es kostenlos an die Telekom schicken, die Anleitung dazu gibt es auf der Homepage von Edeka smart.
Goood: Goood ist ein deutsch-österreichisches Unternehmen und nach eigenen Aussagen das erste Telekommunikationsunternehmen in Europa, das nach höchsten sozialen und ökologischen Standards „B-Corp“ [SE1] zertifiziert ist. (B-Corp ist die Abkürzung für Benefit Corporation, ein internationales Zertifikat, mit dem die Non-Profit-Organisation B Lab Unternehmen für ihr soziales und ökologisch nachhaltiges Wirtschaften auszeichnet).
Goood hat seit 2017 nach eigenen Angaben mehr als 250 000 Euro für gemeinnützige Zwecke gesammelt. In Sachen Mobilfunk ist Goood 2024 eine Partnerschaft mit Wetell eingegangen und bietet deren Handytarife an. Handykunden unterstützen mit jedem Wetell-Vertrag soziale und ökologische Projekte von Goood. Das Unternehmen gibt an, für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert zu sein.
Wetell: Wetell ist ein Freiburger Unternehmen, das über ein Crowdfunding gegründet wurde und seit September 2020 grüne Mobilfunktarife im Netz von Vodafone anbietet. Wetell hat sich zu 100 Prozent Klimaschutz auf die Fahne geschrieben. Das Unternehmen wirtschaftet nach eigenen Aussagen heute schon komplett klimaneutral und ist „rundum sozial und gemeinwohlorientiert“ ausgerichtet. Wetell will Klimaschutz aktiv vorantreiben und setzt konsequent auf „vermeiden, ersetzen, rückgewinnen“. In Kooperation unter anderem mit der grünen Internetsuchmaschine Ecosia hat Wetell Solaranlagen gebaut und produziert damit mehr Ökostrom, als die Kunden über die Netznutzung verbrauchen, wie es heißt.
Zudem wird nicht vermeidbares, ausgestoßenes CO₂ über ein Pflanzkohleprojekt der Atmosphäre wieder entzogen; obendrein werden Prozesse durch emissionsärmere Alternativen ersetzt. Dazu gehört ein klimaneutraler Mailversand und Öko-Cloudanbieter. Maximale Transparenz ist ein weiter Pfeiler des Unternehmenskonzepts, dazu gehört auch Preistransparenz: 56 Prozent der monatlichen Kosten eines Tarifs fließen in die Bereitstellung von Mobilfunk, 18 Prozent in das Unternehmen, 9,5 Prozent in den Klimaschutz, 4,5 Prozent in den Datenschutz und zwölf Prozent in „Fairness und Transparenz“ wie es heißt, unter anderem in faire Löhne.
Wir haben in der folgenden Tabelle einige Features bei den Tarifanbietern abgefragt, um das Angebot vergleichbar zu machen. Alle Angaben haben die Anbieter selbst zur Verfügung gestellt. Goood kooperiert seit Anfang 2024 mit Wetell und bietet dieselben Tarife an.
*eSIM: Eine eSIM ist die Abkürzung für embedded SIM und ist eine SIM-Karte, die fest mit dem Handy verbaut ist. Man muss also keine SIM-Karte mehr austauschen, wenn man den Tarif wechselt. Wenn das eigene Handy dieses Feature anbietet, ist das umweltfreundlich, weil die Produktion einer SIM-Karte entfällt. Um die eSIM zu nutzen, benötigt man ein Smartphone, das dieses Feature hat.
**Eco-SIM: Kann man auf seinem Gerät keine eSIM nutzen, dann ist es gut, wenn man auf eine Eco-SIM zurückgreifen kann: eine herkömmliche SIM-Karte, die aber mit weniger Plastik und ressourcenschonender produziert wurde.
So sieht das Umweltengagement der nachhaltigen Mobilfunkanbieter aus (pro Anbieter vier ausgewählte Features).
Amiva:
Edeka Smart:
Goood:
Wetell:
Unter Ökostrom versteht man Strom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammt, zum Beispiel aus Windkraftanlagen, Wasserkraftwerken und Photovoltaikanlagen. Wer einen Ökostromtarif abschließt, meint, zu 100 Prozent grünen Strom zu beziehen, der klimaschonend erzeugt wurde. Doch so einfach ist es nicht. Das fängt schon damit an, dass der Begriff Ökostrom in Deutschland nicht geschützt, beziehungsweise einheitlich definiert ist.
Wichtig zu verstehen ist, dass aus der Steckdose immer der gleiche Strom kommt, egal, ob Sie als Kunde Ökostrom beziehen oder den sogenannten grauen Strom aus fossilen Energieträgern. Es lässt sich nicht steuern, in welchen Haushalt welcher Strom fließt, im Netz ist immer ein Strommix, also eine Mischung aus grünem und grauem Strom.
Verstehen muss man auch, dass Ökostromtarif nicht gleich Ökostromtarif ist: Es gibt Anbieter, die lediglich Ökostrom an der Strombörse etwa im Ausland einkaufen, selbst aber kaum in erneuerbare Energien investieren, sondern weiterhin an Kohlekraftwerken oder uralten Wasserkraftwerken beteiligt sind.
Die Anbieter können diesen eingekauften grünen Strom auf ihren Energiemix anrechnen, ohne ihn selbst produziert zu haben. Kritiker nennen das „Greenwashing“ – ein grüner Anstrich für Strom, der gar nicht wirklich grün ist. Und es gibt Anbieter, die in den Ausbau erneuerbarer Energie investieren und auf Strom aus Kohle, Erdgas und anderen fossile Energiequellen verzichten. Ein Ökostromtarif bei einem solchen Anbieter ist deutlich wertvoller, denn so leisten Sie als Verbraucher einen aktiven Beitrag zur Energiewende.
Damit Verbraucher eine Orientierung haben, wer zu den echten grünen Anbietern von Ökostromtarifen gehört, die auch in regenerative Energiegewinnung investieren, kann sich an einem der Ökostromlabels orientieren, einem Gütesiegel für wertvollen Ökostrom. Bekannt ist beispielsweise das „grüner Strom“-Label oder das „Ok-Power“-Label. Beide Labels zeichnen Ökostromtarife aus, bei denen der Strom wirklich zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammt und bei denen die Anbieter aktiv Energiequellen ausbauen.
Wenn Sie zu einem Ökostromanbieter wechseln, dann sollten Sie Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen und Bonuszahlungen im Blick haben.
Die Kombination aus Ökostrom und Stromverbrauch reduzieren, ist das beste Mittel, die Energiewende mitzugestalten. Das Homeoffice ist echter ein Stromfresser. Vor allem der Computer verbraucht Energie, ein Stand-PC verbraucht dreimal mehr Strom als ein Laptop. Die Verbraucherzentrale hat berechnet, dass ein Laptop durchschnittlich zwei Euro in sechs Wochen verbraucht, ein PC dreimal so viel, also sechs Euro in sechs Wochen. Das macht bei einem PC Stromkosten in Höhen von 52 Euro im Jahr aus. Das mag erst mal gering klingen, aber es ist ja nicht der einzige Stromverbrauch im Haushalt. Viele Kosten dieser Art summieren sich am Ende des Jahres zu einer teuren Stromrechnung.
Übrigens: Wer zuhause den Gaming-Computer der Kinder zum Arbeiten nutzt, der steigert den Stromverbrauch nochmal erheblich – um rund 70 Prozent – denn diese Geräte sind mit besseren Grafikarten ausgestattet, die enorme Energieräuber sind.
Wichtig ist, den Computer in Pausen und bei längerer Abwesenheit in den Energiesparmodus zu versetzen, oder ihn ganz herunterzufahren – das ist noch effizienter. Nachts sollte er komplett ausgeschaltet sein, auch an der Steckerleiste.
Das Internet verbraucht enorm viel Energie. Das ist einem häufig gar nicht bewusst. Wie auch beim Mobilfunk steigern die ständige Datenübertragung, das Streamen, der E-Mail-Versand, Videokonferenzen und das Speichern von Daten den eigenen Stromverbrauch. Aber es geht noch weit darüber hinaus: So müssen zum Beispiel riesige Rechenzentren für die individuelle Datenübertragung ständig am Laufen gehalten werden, gekühlt werden etc. Der World Wildlife Fund For Nature (WWF) hat folgenden Vergleich aufgestellt: Wäre die digitale Welt ein Land, dann würde es beim Stromverbrauch an sechster Stelle stehen.
Wer diesen enormen CO2-Verbrauch drosseln möchte, sollte seine Internetnutzung unbedingt effizienter gestalten. Hier einige Tipps, wie das gelingen kann:
Router: Begrenzen Sie die Datenübertragung, zum Beispiel nachts, das können Sie in den Einstellungen vornehmen. Schalten Sie das WLAN nachts aus oder gleich den ganzen Router. Wissen sollten Sie jedoch, dass in den meisten Fällen dann auch Ihr Festnetzanschluss nicht funktioniert.
Datenspeicherung: Löschen Sie regelmäßig Mails aus Ihrem Posteingang und aus anderen Unterordnern. Sofern Sie diese Mails nicht auf Ihrem lokalen Rechner gespeichert haben, werden sie kontinuierlich von Ihrem Provider bereitgestellt – das kostet Energie, und zwar nicht nur den Strom aus Ihrer Steckdose, sondern auch Energie, die diese Vorratshaltung beim Provider verbraucht. Das steigert sich umso mehr, wenn Mails mit umfangreichen Datenanhängen wie Fotos, Grafiken oder PDF-Anhängen gespeichert werden. E-Mails regelmäßig zu löschen und dabei wichtige Dokumente lokal auf dem eigenen Rechner zu hinterlegen, ist ein Beitrag zum globalen Klimaschutz! In den Einstellungen Ihres E-Mail-Providers können Sie einstellen, wie lange Mails aufbewahrt werden sollen. Natürlich können Sie auch zu einem „grünen“ E-Mail-Provider wechseln wie Posteo oder Mailbox.org.
Cloud-Dienste: Daten in einer Cloud zu speichern – oder auch Filme zu streamen und Musik online zu hören, um nur zwei Beispiele zu nennen – kostet ebenfalls Energie. Die Möglichkeit, jederzeit und von jedem Standort aus Zugriff auf Daten, Dokumente oder Fotos haben, auf Musik und Filme ist ein echter CO₂-Verursacher. Natürlich sparen Cloud-Dienste auch Ressourcen, weil durch die digitale Speicherung und die Verfügbarkeit von Daten auch Müll, Transport und Produktionskosten entfallen.
Andererseits benötigen Cloud-Dienste enorm viel Energie, um die Daten jederzeit zur Verfügung zu stellen. Gehen Sie also bewusst mit Datenspeicherung um und achten Sie genauso wie bei der Auswahl eines Mobilfunktarifs auf einen Anbieter, der ein nachhaltiges Unternehmenskonzept verfolgt und zum Beispiel Ökostrom nutzt. Dokumente und Fotos können Sie auch lokal auf Ihrer Festplatte abspeichern oder bei großen Datenmengen eine zusätzliche externe Festplatte – auch zur Doppelsicherung – nutzen, das ist ziemlich klimaneutral. Außerdem bleiben Sie so unabhängig von Cloud-Diensten.
An Tagen mit schlechtem Wetter, abends oder im Winter, wenn es früh dunkel wird, brennt oft den ganzen Tag Licht im Homeoffice. Die Umrüstung auf LED-Beleuchtung lohnt sich! Halogenlampen verbrauchen fünf- bis sechsmal so viel Strom wie LED-Lichter.
Heizen verbraucht 70 Prozent der gesamten Energie eines Haushalts. Hier liegt also enormes Einsparpotential. Jedes Grad weniger Zimmertemperatur spart sechs Prozent Heizenergie, hat die Verbraucherzentrale ermittelt. Diese Tipps helfen, das Homeoffice effizient zu heizen:
Zu einem nachhaltigen Homeoffice gehört auch ein ressourcenschonender Umgang mit Büromaterial. Auch Ihre Arbeitsweise können Sie nachhaltiger gestalten. Hier einige Tipps: