Zukunft der Klinik Norden  Neue Öffnungszeiten im Norder Gesundheitszentrum

| | 31.01.2024 17:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Das Norder Krankenhaus wird zu einem Regionalen Gesundheitszentrum umgewandelt. Foto: Rebecca Kresse
Das Norder Krankenhaus wird zu einem Regionalen Gesundheitszentrum umgewandelt. Foto: Rebecca Kresse
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Die Trägergesellschaft berichtet über die Umwandlung der Klinik in ein Regionales Gesundheitszentrum. Ab Februar gelten eingeschränkte Öffnungszeiten für die Notfallambulanz. Nicht die einzige Änderung.

Norden - Die Umwandlung der Ubbo-Emmius-Klinik (UEK) Norden in ein Regionales Gesundheitszentrum (RGZ) ist laut Trägergesellschaft weiter vorangeschritten. Wie die Trägergesellschaft am Mittwoch mitteilte, ist das Leistungsspektrum der Klinik entsprechend den geplanten Konzepten angepasst und um ambulante Maßnahmen ergänzt worden. Auch das angekündigte Statamed-Projekt stehe in den Startlöchern, heißt es.

„Wir freuen uns, die Maßnahmen erfolgreich umgesetzt zu haben, und dank der Umstrukturierung eine relevante medizinische Versorgung vor Ort in Norden zu erhalten“, sagt Dirk Balster, Geschäftsführer der Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbH in der Pressemitteilung.

Palliativ- und Schmerzstation werden mit Kurzlieger-Station zusammengelegt

Das Konzept des Regionalen Gesundheitszentrums am Standort Norden sehe unverändert den Betrieb der Psychiatrie vor, inklusive einer psychiatrischen Tagesklinik mit 17 Plätzen. Im Zentrum der somatischen Versorgung stehe eine Notfallversorgungseinheit, die schwerpunktmäßig die ambulante Notfallversorgung in der Region stärke, so die Trägergesellschaft.

Gleichzeitig teilt die Trägergesellschaft die verkürzten Öffnungszeiten mit, die ab dem 1. Februar gelten. Demnach öffnet die Notfallambulanz montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 10 bis 17.30 Uhr. An Sonn- und Feiertagen bleibt die Notfallambulanz ab nun aber geschlossen – mit einigen Ausnahmen in 2024: So sei die Notfallambulanz über die Osterfeiertage (29. März, 31. März und 1. April), an Christi Himmelfahrt (9. Mai) und dem anschließenden Sonntag (12. Mai) sowie am Pfingstwochenende (19. und 20. Mai) zusätzlich geöffnet.

Darüber hinaus sei eine internistische Kurzliegerstation mit 25 Betten etabliert worden, die durch Zuweisungen von lokalen Niedergelassenen über den verantwortlichen Arzt belegt werden kann. In diesen Betten werden auch weiterhin die etablierten Leistungen der Palliativmedizin sowie der Schmerztherapie erbracht. Hierfür wurden die Räumlichkeiten zusammengeführt und dadurch zugleich eine verbesserte Patientenüberwachung ermöglicht, heißt es von der Trägergesellschaft.

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