Erste Dependance in Ostfriesland  Porsche-Autohaus kommt nach Leer

| 25.01.2024 11:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Freuen sich über die Ansiedlung (von links): Bürgermeister Claus-Peter Horst, Elke Hinrichs (Wirtschaftsförderung), Harm Fischer (Bremer Fahrzeughaus Schmidt+Koch AG), Torsten Martitz und Helmer Stecker (Firma Terravent) und Stefan Maraun (Porsche Zentrum Oldenburg). Foto: Stadt Leer
Freuen sich über die Ansiedlung (von links): Bürgermeister Claus-Peter Horst, Elke Hinrichs (Wirtschaftsförderung), Harm Fischer (Bremer Fahrzeughaus Schmidt+Koch AG), Torsten Martitz und Helmer Stecker (Firma Terravent) und Stefan Maraun (Porsche Zentrum Oldenburg). Foto: Stadt Leer
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Bislang gibt es keine Filiale des berühmten Sportwagenherstellers in Ostfriesland. Nun kommt eine nach Leer – der Bürgermeister spricht von einem „Riesenerfolg“.

Leer - Der Sportwagenhersteller Porsche kommt nach Ostfriesland. Ein sogenannter „Satellit“, eine kleinere Form eines Porsche-Zentrums, soll voraussichtlich im Frühjahr 2025 im Gewebegebiet an der Konrad-Zuse-Straße in Leer eröffnen. Die Betreiberrolle als Porsche-Vertragshändler übernimmt den Angaben zufolge die Bremer Fahrzeughaus Schmidt+Koch AG, die bereits die Porsche-Zentren in Bremen und Oldenburg führt. Das teilen die Stadt Leer, Schmidt+Koch, das Porsche-Zentrum Oldenburg, dem der Porsche-Satellit in Leer angegliedert ist, und das Leeraner Unternehmen Terravent in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

Terravent, dessen Tätigkeitsschwerpunkt unter anderem in der Erzeugung und Errichtung von regenerativen Energieinfrastrukturen liegt, hatte mit dem Grundstückskauf im Gewerbegebiet die Basis für die Neuansiedlung geschaffen, heißt es.

Leernaner Bürgermeister und Wirtschaftsförderin erfreut

Dank des guten Zusammenwirkens aller Beteiligten sei es möglich geworden, die Standort-Lösung für Porsche zu finden, heißt es. „Für uns als Stadt Leer ist das ein Riesenerfolg“, wird Bürgermeister Claus-Peter Horst zitiert. Dass die Wahl von Porsche auf Leer gefallen sei, sieht er als Zeichen für die wachsende Bedeutung von Leer als Unternehmensstandort. Diese Einschätzung teilt Elke Hinrichs von der Wirtschaftsförderung. Die Porsche-Ansiedlung sei „ein weiteres Ausrufezeichen“, das die Stadt Leer setze. Auf diese Entwicklung sei man stolz.

Bei Harm Fischer, dem Vorstandsvorsitzenden der Schmidt+Koch AG, ist die Freude ebenfalls groß. Nach mehr als zwei Jahren Suche sei es gelungen, in Leer das bestmögliche Grundstück zu erwerben, das alle Vorgaben erfülle. Für den Standort spreche neben der Erreichbarkeit auch die zentrale Lage, zumal Porsche von Leer aus ideal die Märkte in Ostfriesland und im Emsland bedienen könne.

Wohl 15 bis 20 Mitarbeiter

Fischer geht von 15 bis 20 Beschäftigten bei Porsche in Leer aus. Arbeiten sollen diese in einem Komplex mit einer Grundstücksfläche von 1500 Quadratmetern, das auf einem rund 7000 Quadratmeter großen Grundstück an der Konrad-Zuse-Straße entstehen soll. Der Bauantrag werde in Kürze eingereicht. Einen Großteil der Gebäudefläche werde der Werkstattbereich in Anspruch nehmen, der neben dem Teilelager auch fünf Standardarbeitsbühnen, eine Annahmebühne sowie eine Mess- und Justierbühne beinhalten werde. Der Schauraum, so Fischer, werde neben einem sogenannten „Porsche- und Highlightplatz“ eine Ausstellungsfläche für vier Neufahrzeuge bieten und mit neuesten digitalen Schauraumelementen ausgestattet werden.

„Dass sich mit Porsche eine attraktive Automarke ansiedelt, ist ein weiteres Zeichen für die stetig steigende Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Leer“, findet auch Helmer Stecker, Inhaber der Firma Terravent. Erworben hatte Terravent im Gewerbegebiet eine noch größere Fläche, auf der sich zudem ein Verwaltungsgebäude befindet. Dieses wird weiter Standort der Carl Büttner & Jantzon Handel und Energie GmbH sein, als künftiger Nachbarin von Porsche.

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