München  Michael „Bully“ Herbig plant Kino-Fortsetzung von „Der Schuh des Manitu“

Maximilian Matthies
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Von Maximilian Matthies
| 18.01.2024 22:51 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Michael „Bully“ Herbig führt beim zweiten Teil von „Der Schuh des Manitu“ wieder Regie. Foto: dpa/Rolf Vennenbernd
Michael „Bully“ Herbig führt beim zweiten Teil von „Der Schuh des Manitu“ wieder Regie. Foto: dpa/Rolf Vennenbernd
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Die Winnetou-Parodie „Der Schuh des Manitu“ war einst ein großer Kino-Erfolg. Nun soll der Kassenschlager mit „Das Kanu des Manitu“ eine Fortsetzung erfahren. Abahachi kehrt zurück.

Spektakuläres Kino-Comeback: „Der Schuh des Manitu“ als Parodie der Winnetou-Filme erschien bereits 2001 – mehr als 20 Jahre später soll es eine Fortsetzung geben. Das gab Constantin Film aus München am Donnerstagabend in einer Mitteilung bekannt.

Die Regie und Produktion soll erneut Michael „Bully“ Herbig übernehmen. „Das Kanu des Manitu“ soll ab 2025 in die Kinos kommen und an den einstigen Erfolg mit fast zwölf Millionen Besuchern anknüpfen.

Herbig wird in der Mitteilung zum zweiten Teil zitiert: „Wir standen alle ganz aufgeregt am Drucker. Und als wir das Drehbuch dann endlich in den Händen hielten, konnten wir unser Glück kaum fassen: Es ist eine Komödie!“

Zusammen mit Herbig schreiben das Drehbuch für den zweiten Teil Christian Tramitz und Rick Kavanian. Die Dreharbeiten sind für dieses Jahr geplant. Erstmals sei bei einer Kinoproduktion von Herbig der Sender RTL mit an Bord, schreibt Constantin Film.

Bekannte Charaktere aus „Der Schuh des Manitu“ sind mit Abahachi, Ranger und Dimitri wieder vertreten – und sie sollen Verstärkung bekommen, wie es in der Mitteilung heißt.

Bei allem Jubel über „Der Schuh des Manitu“ erfuhr der Film als tuntige Persiflage auch Ablehnung. Winnetou-Darsteller Pierre Brice warf dem Regisseur fehlenden Respekt vor. In einem Interview mit unserer Redaktion bezog Herbig dazu Stellung. Der Filmemacher sagte: „Würde ich den Film heute machen, könnten wir ja einen Kulturbeauftragten installieren. Aus jeder Community einen mit in die Entwicklung einbinden.“

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