Ladenöffnung in Sicht Neues Edeka-Center in Marienhafe startet im Frühjahr
Der Eröffnungstermin für das neue E-Center in Marienhafe steht fest. Wie der Stand der Arbeiten ist und was Kunden künftig dort erwartet.
Marienhafe - Ein Vierteljahr noch, dann soll es losgehen: Das neue Edeka-Center in Marienhafe soll planmäßig in diesem Frühjahr eröffnet werden. Am Donnerstag, 25. April, werde der Markt erstmalig seine Türen für die Kunden öffnen, bestätigte das Unternehmen auf ON-Anfrage. Die Bauarbeiten verliefen planmäßig, so eine Sprecherin der Edeka Minden-Hannover, die den neuen Supermarkt bauen lässt.
Wie mehrfach berichtet, entsteht das neue E-Center auf dem Gelände des im Frühjahr 2022 abgerissenen früheren Toom-Baumarkts an der Rosenstraße. Der erste Spatenstich wurde am 14. Dezember vergangenen Jahres gesetzt. Bevor mit dem Bau begonnen wurde, war das Gelände auf Kampfmittel untersucht worden. Dann begannen aufwendige Bodenarbeiten. Für die Gründung der Tragwerksplanung wurden nach Unternehmensangaben jeweils 350 Bohrpfähle mit einer Länge von rund 17 Metern eingebaut.
Am 17. August wurde auf der E-Center-Baustelle Richtfest gefeiert. Das war öffentlich. Zahlreiche Interessierte kamen und nutzten die Gelegenheit, bei Kaffee, Kuchen, Bier und Bratwurst einen ersten Blick in den Rohbau zu werfen.
2300 Quadratmeter Verkaufsfläche
In dem neuen Markt könnten sich die Kunden künftig auf ein modernes Einkaufserlebnis freuen, kündigt Edeka an. Das neue E-Center wird laut Manfred Kruse, der das Geschäft gemeinsam mit Sohn Marco betreiben wird, 2300 Quadratmeter Verkaufsfläche haben.
Das Warenangebot von über 35.000 Artikeln reicht von Gut & Günstig-Produkten auf Discount-Preisniveau über Markenartikel bis hin zu regionalen, nationalen und internationalen Spezialitäten. Es werde eine große Bedientheke für Fleisch, Wurst und Käse sowie für Obst und Gemüse geben.
Zu den Neuheiten, die das Marienhafer E-Center bieten wird, soll das „Easy Shopper“-System mit besonderen Einkaufswagen gehören. Dieses ermögliche bequemes und zeitsparendes Einkaufen. Mit den modernen Einkaufswagen scannen die Kunden die Produkte ganz einfach selbst. Das Umpacken an der Kasse entfalle, was Zeit spare.
Im Vorkassenbereich des E-Centers siedelt sich die Bäckerei Lorenz Victorbur mit einem Backshop und einem Café an, das über Sitzbereiche drinnen und draußen verfügt. Zudem sind laut Kruse eine Post- und Lotto-Annahmestelle sowie drei Leergut-Automaten in einem separaten Raum geplant. „Alles wird größer“, sagte Kruse. Die Platzprobleme, die man im alten Edeka-Markt habe, sollten endgültig der Vergangenheit angehören.
Photovoltaik-Anlage wird Ende Januar installiert
Auch die Nachhaltigkeit spiele beim Bau des neuen Marktes eine wichtige Rolle, betont Edeka. Das neue E-Center setze auch energetisch neue Maßstäbe. So wird nach aktuellen Angaben der Unternehmenssprecherin Ende dieses Monats auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage installiert, die einen Großteil des für den Betrieb des Marktes benötigten Strombedarfs decken werde. Zusätzlich werde der Markt mit der Abwärme der Kälteanlagen, durch eine Betonkernaktivierung und Wärmepumpen beheizt. Eine Gasheizung werde nicht benötigt.
Vor dem E-Center stehen 238 ausreichend breite Parkplätze – darunter zwei Trecker-Parkplätze und zwei mit E-Ladesäulen – zur Verfügung, teilte Kruse mit.
Diese Stellflächen sind auch für die Kunden des neuen 700 Quadratmeter Marktes der Drogeriekette Rossmann gedacht. Dieser entsteht auf der gegenüberliegenden Seite des E-Centers. Die Eröffnung der Rossmann-Filiale ist nach früheren Unternehmensangaben ebenfalls für April geplant.
Für den neuen Markt suchen Vater und Sohn Kruse noch zusätzliche Mitarbeitende, darunter auch Auszubildende. 80 Menschen sollen laut Kruse allein für Edeka in dem neuen E-Center arbeiten.