Fan-Aktion in Marienhafe  Videogrüße aus dem Brookmerland an die Nationalhandballer

| | 08.01.2024 18:32 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Ausgestattet mit Fahnen, Hawaii-Ketten und anderen Fan-Artikeln in den deutschen Nationalfarben jubelten Zuschauer und Spieler, was das Zeug hielt. Foto: Folkert Bents
Ausgestattet mit Fahnen, Hawaii-Ketten und anderen Fan-Artikeln in den deutschen Nationalfarben jubelten Zuschauer und Spieler, was das Zeug hielt. Foto: Folkert Bents
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Brookmerlander wünschen für die bevorstehende Europameisterschaft Glück. Wo das zu sehen ist und was sich die Macher davon erhoffen.

Marienhafe - Kurz vor dem Start der Handball-Europameisterschaft in Deutschland am morgigen Mittwoch haben die Organisatoren des GVO-Brookmerland-Handballturniers eine Video-Grußbotschaft im Internet veröffentlicht. Aufgezeichnet wurde der Beitrag am 28. Dezember in der Marienhafer Kurt-Knippelmeyer-Halle.

Das Video, das in den sozialen Medien bereits mehrfach geteilt wurde, ist im Internet unter https://youtu.be/XBmsTDMvyO8 abrufbar, teilte Turniersprecher Imko Swieter mit. Man hoffe, dass die Grußbotschaft für zusätzliche Motivation sorge. Die Macher von Deutschlands größtem Handballturnier für Nichtaktive bedanken sich bei allen, die die EM-Aktion am vierten Spieltag der 34. Turnierausgabe unterstützt hatten.

Mit Fahnen, Trikots, Schals

Schwarz-Rot-Gold war an jenem Abend Trumpf in der Marienhafer Kurt-Knippelmeyer-Halle. Die Arena bebte förmlich, als der Gruß für die Handball-Nationalmannschaft aufgezeichnet wurde. Mit Fahnen, Trikots, Schals und Hawaii-Ketten in den deutschen Nationalfarben ausgestattet, jubelten Zuschauer und Spieler, was das Zeug hielt.

Schon 2018 war – damals im Vorfeld der Handball-Weltmeisterschaft – beim B-Turnier – ein solcher Videogruß aufgenommen worden, der damals in den sozialen Netzwerken viral ging und Eindruck bei den Nationalhandballern hinterließ.

Turniersprecher Imko Swieter moderierte die in der Marienhafer Sporthalle aufgezeichnete Videobotschaft. Foto: Sarah Dirks
Turniersprecher Imko Swieter moderierte die in der Marienhafer Sporthalle aufgezeichnete Videobotschaft. Foto: Sarah Dirks

Bevor die aktuelle Grußbotschaft für das Team des Deutschen Handballbundes aufgezeichnet wurde, gab es ein kleines Warm-Up: Fenja Jacobs, Tatjana Müller und Aimo Stöver vom Organisationsteam absolvierten in blauen Hai-Kostümen einen Stimmungstest. Als es dann in Sachen Aufzeichnung ernst wurde, gab es kein Halten mehr. Unzählige Fahnen wurden geschwenkt und der Jubel kannte keine Grenzen. „Das war ein absoluter Gänsehautmoment“, sagte Swieter.

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft bestreitet das Auftaktspiel zur Europameisterschaft an diesem Mittwoch gegen die Schweiz in einem umgebauten Fußballstadion in Düsseldorf. Swieter ist sich sicher, dass auch zahlreiche Spieler und Zuschauer des Brookmerland-Turniers das Spiel verfolgen werden. Einige werden sogar vor Ort in Düsseldorf sein. Der größere Teil aber habe die Unterstützung der Nationalmannschaft bereits während des Turniers in Marienhafe unter Beweis gestellt. Zahlreiche Spieler und Zuschauer folgten der Aufforderung der Organisatoren, an dem von ihnen ausgerufenen EM-Aktionstag im Deutschland-Dress in die Kurt-Knippelmeyer-Halle zu kommen.

In den sozialen Medien abrufbar

„Einfach großartig, dass wir so einmal mehr zeigen konnten, was wir gemeinsam auf die Beine stellen können“, sagt Swieter. Zu sehen ist das alles nun im Internet. Das Video ist in den Kanälen des B-Turniers in den sozialen Medien abrufbar. Dazu zählt neben Instagram und Facebook auch YouTube.

Das 13-köpfige Organisationsteam hofft nun darauf, dass die Grußbotschaft auch das Team von Nationaltrainer Alfred Gislason erreicht. Ein Teilen des Videos erhöhe die Chancen, dass Spieler und Funktionäre darauf aufmerksam würden, erklärt Swieter.

Auch der Handballnachwuchs schwenkte Fahnen. Foto: Folkert Bents
Auch der Handballnachwuchs schwenkte Fahnen. Foto: Folkert Bents

Das Marienhafer Handballturnier fand 2023 zum 34. Mal statt. Mehr als 800 Sportler nahmen daran teil. In 124 Partien warfen sie 1080 Tore. Ungewohnt war dieses Mal für die Sportler der Zugang in die Umkleidekabinen. Da das Foyer wegen der Sanierungsarbeiten in der Schwimmhalle nach wie vor gesperrt ist, mussten die Teams durch die Sporthalle gehen. Das habe reibungslos geklappt, berichtet Swieter, der sich selbst überrascht davon zeigte, wie unauffällig die Sportler den Umweg durch die Halle nahmen. Darüber hinaus stellten die Organisatoren fest, dass es weniger Einsätze für den Sanitätsdienst gab. Diesen hatte die Bereitschaft Hage-Großheide des Deutschen Roten Kreuzes übernommen.

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