Spendensammlung Geldsegen aus Aurich für Kinder in Not

Heino Hermanns
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Von Heino Hermanns
| 30.12.2023 07:41 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
KV-Vorsitzender Udo Hippen (von links), Heinz-Wilhelm Schnieders und Anna de Oliveira bei der Spendenübergabe auf dem Auricher Weihnachtszauber. Foto: Heino Hermanns
KV-Vorsitzender Udo Hippen (von links), Heinz-Wilhelm Schnieders und Anna de Oliveira bei der Spendenübergabe auf dem Auricher Weihnachtszauber. Foto: Heino Hermanns
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Heinz-Wilhelm Schnieders war mit seiner Drehorgel auf den Weihnachtsmärkten der Region unterwegs. Er sammelte so Geld für die Kindernothilfe.

Aurich - Einen großen Scheck über 5000 Euro durfte nun Anne de Oliveira für die Kindernothilfe entgegennehmen. Das Geld hat Heinz-Wilhelm Schnieders in den vergangenen Wochen auf den Weihnachtsmärkten in der Region mit seiner Drehorgel gesammelt. Verwendet werden soll das Geld für den Kampf gegen den Hunger in der Welt. Ein Projekt der Kindernothilfe, das vom Bundesentwicklungshilfeministerium unterstützt wird. Diese Unterstützung der Regierung führt dazu, dass aus der Spende von Schnieders nun 20.000 Euro geworden sind. Denn das Ministerium gibt für jeden gesammelten Euro drei weitere hinzu.

Rekordsumme nicht erreicht

Die Rekordsumme vom vorigen Jahr (5800 Euro) konnte Schnieders wegen der Umstände nicht erreichen. Denn zum einen war die Vorweihnachtszeit deutlich kürzer als im vorigen Jahr. Zum anderen machte auch das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Einmal zwang der Sturm zum Abbruch der Vorstellung. Denn der Schirm wehte weg, und die Drehorgel war dem Wetter schutzlos ausgeliefert.

Schnieders bedankte sich bei der Spendenübergabe auch beim Auricher Kaufmännischen Verein, der den Auricher Weihnachtszauber veranstaltet. „Ich wurde von den Kaufleuten stets unterstützt, durfte spielen, wann und wo ich wollte“, so Schnieders. Das sei eine große Hilfe gewesen. KV-Vorsitzender Udo Hippen lobte das Engagement von Schnieders, der seit Jahren Geld für den guten Zweck sammele. Sein Engagement gehe weit über das Normalmaß hinaus und sei ein Alleinstellungsmerkmal. Abgesehen davon gehöre die Orgel fest zum Stadtbild.

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