Hannover  Wärmepumpen und andere Heiztechniken: Das sollten Sie für 2024 wissen

Sophia Zimmermann
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Von Sophia Zimmermann
| 27.12.2023 14:45 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 13 Minuten
Wärmepumpe, Gas-Heizung mit Wasserstoff oder doch eine Holz-Heizung? Das GEG legt den Fahrplan fürs Heizen ohne fossile Brennstoffe fest. Foto: Unsplash/Julian Hochgesang
Wärmepumpe, Gas-Heizung mit Wasserstoff oder doch eine Holz-Heizung? Das GEG legt den Fahrplan fürs Heizen ohne fossile Brennstoffe fest. Foto: Unsplash/Julian Hochgesang
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Der Wärmemarkt in Deutschland steht vor dem Umbruch. Doch bei den hitzig geführten Diskussionen zur Zukunft des Heizens verliert man schnell den Überblick. Wir fassen aktuelle Entwicklungen zusammen und zeigen, was das für Sie bedeutet.

Um unsere Häuser und Wohnungen warm und behaglich zu halten, wenden wir mehr als etwa zwei Drittel unseres gesamten Energieverbrauchs auf. Heizen ist extrem energiehungrig und in Deutschland verfeuern wir hauptsächlich klimaschädliche, fossile Brennstoffe.

Keine Frage: Damit ist der Wärmemarkt eine große Drehschraube für eine gelingende Energiewende. Ob und wie man hier künftig loskommt von Gas und Öl, darüber streiten Politiker mittlerweile sehr öffentlichkeitswirksam im Parlament und in Talkshows – inklusive markiger Sprüche. Das sorgt vordergründig für Verwirrung statt für Klarheit. Dabei steht der Fahrplan für die Wärmewende zumindest grob fest. Und auch, was jeder selbst beitragen kann, liegt auf der Hand. Im Artikel fassen wir die aktuellen Entwicklungen zusammen und zeigen auf, was das konkret für Sie bedeutet.

Deutschland hat seinen Fahrplan in Form des Gesetzes für erneuerbares Heizen beziehungsweise dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) im September konkretisiert. Ab 2024 müssen neu eingebaute Heizungen zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien arbeiten. Für Neubaugebiete gilt das bereits ab 1. Januar 2024. Für Bestandsgebäude und Neubauten in Baulücken gibt es längere Übergangsfristen: In Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern gilt die Pflicht spätestens ab dem 30. Juni 2026, in kleineren Städten ab dem 30. Juni 2028.

Dazu gibt es weitere Ausnahmen für Bestand. So können etwa Heizungen, die vor 2024 eingebaut werden, noch bis Ende 2044 zu 100 Prozent mit fossilen Brennstoffen arbeiten. Geht eine bestehende Gas- oder Ölheizung kaputt, darf sie repariert werden. Ist sie irreparabel defekt, dürfte man sie erst einmal etwa gegen ein gebrauchtes Gerät tauschen. In einer Übergangszeit zwischen 2024 und 2028 könnte man in Bestandsgebäuden theoretisch sogar noch neue Gas- und Ölheizungen einbauen. Voraussetzung ist eine verbindliche Beratung, die hinsichtlich der wirtschaftlichen Risiken aufklärt. Zudem muss man sicherstellen, dass die Heizung ab 2029 steigende Anteile von Biomasse (Bioethan) oder grünem beziehungsweise blauem Wasserstoff nutzen kann – 15 Prozent ab 2029, 30 Prozent ab 2035 und 60 Prozent ab 2040.

Ab kommenden Jahr gelten entsprechend alle Heizungen als förderfähig, die Wärme zu mindestens 65 Prozent aus erneuerbaren Energien oder unvermeidbarer Abwärme erzeugen. Das schließt verschiedene Techniken ein – Wärmepumpen ebenso wie Hybridheizungen unter Voraussetzungen sogar mit Gas. Die Förderung für effiziente Gebäude (BEG) besteht dabei aus verschiedenen Säulen: Die Grundförderung liegt dabei bei 30 Prozent. Tauscht man seine Heizung bis Ende 2024 aus, kann man noch einen Geschwindigkeitsbonus von 25 Prozent bekommen. Liegt das zu versteuernde Einkommen eines Haushalts unter 40.000 Euro jährlich, kann dieser noch einmal einen Bonus in Höhe von 30 Prozent erhalten – Voraussetzung ist hier, dass man selbst nutzender Eigentümer ist.

Grundsätzlich lassen sich die Förderungen kombinieren – allerdings ist die Gesamtförderung bei 70 Prozent gedeckelt. Gleiches gilt für die Investitionshöhe, die auf 30.000 Euro begrenzt ist. Maximal liegt der Fördersatz beziehungsweise der Investitionskostenzuschuss bei einem Einfamilienhaus damit bei 21.000 Euro.

Die Regierung warnt auf ihren Seiten vor den unklaren Auswirkungen der Haushaltssperre aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts im November. Tatsächlich hat die Bundesregierung mittlerweile Förderprogramme gestoppt – etwa das Förderprogramm Serielles Sanierung (BAFA). Die Förderung für effiziente Gebäude (BEG) war von der Haushaltssperre bisher nicht betroffen und läuft nach aktuellem Stand im nächsten Jahr wie beschlossen an – allerdings sind die Entwicklungen hier momentan noch dynamisch.

Gasheizungen sind hierzulande besonders beliebt. In knapp 50 Prozent aller Wohnungen sorgen sie für warme Räume. Da ist es nicht verwunderlich, dass gerade um diese Geräte und ihre Zukunft eine größere Diskussion entbrennt. Wasserstoff gilt hier als Schlüssel, die Anlagen mit nur minimalen Anpassungen weiter betreiben zu können.

Bereits heute bekommt man Gas-Brennwertthermen mit der Aufschrift „H2 Ready“, die mit einem gewissen Anteil an Wasserstoff arbeiten können. Die Hersteller basteln zudem an Lösungen, die Geräte künftig komplett auf Wasserstoff umzurüsten – mit wenig Aufwand und zu geringen Kosten. Technisch ist das machbar. Unter anderem bedarf es dafür einer neuen Brennereinheit, Teile wie Wärmetauscher, Hydraulik, Gehäuse oder Steuereinheit könnten gleich bleiben. Damit wären theoretisch alle Probleme gelöst. Das GEG sieht immerhin vor, dass Gasheizungen, die auf den Betrieb mit 100 Prozent Wasserstoff umgerüstet werden können, auch nach 2028 noch eingebaut und vorübergehend mit fossilem Erdgas betrieben werden dürfen.

Das Ganze hat allerdings ein paar Haken. Eine Voraussetzung ist etwa, dass es einen verbindlichen, von der Bundesnetzagentur genehmigten Fahrplan dafür gibt, wie das örtliche Gasnetz auf Wasserstoff umgestellt werden kann. Noch existieren aber keine regionalen Wasserstoffnetze – und auch Wasserstoff ist auf absehbare Zeit ein knappes Gut. Knappe Güter gibt es in der Regel nicht zu einem günstigen Kurs, was das Heizen mit Wasserstoff wirtschaftlich uninteressant machen dürfte. Auf die umrüstbare Gas-H2-Heizung zu warten und zu setzen, ist womöglich eine sehr riskante und kostspielige Wette auf die Zukunft.

Zudem gibt es Zweifel daran, dass die Lösung wirklich ökologischer ist. Der Grund: Die Bundesregierung schließt auch blauen Wasserstoff als CO₂-neutralen Energieträger ein. Der wird allerdings wie grauer Wasserstoff aus fossilen Brennstoffen wie Erdgas produziert. Allerdings wird das hier abgeschiedene CO₂ gespeichert und gelangt so nicht in die Atmosphäre – zumindest theoretisch. An der Technik gibt es viel Kritik. Das hat mehrere Gründe: So kann man längst nicht alle CO₂-Emissionen während des Prozesses auffangen. Zudem müssen genügend Lagerstätten für das abgeschiedene CO₂ zur Verfügung stehen, das ist nicht absehbar. Hinzu kommt, dass natürlich erhebliche Emissionen in früheren Prozessen anfallen – immerhin verursachen Förderung und Transport des verwendeten Erdgases ebenfalls große Mengen CO₂ und Methan. Obendrein besitzt blauer Wasserstoff am Ende eine vergleichsweise schlechtere Energieeffizienz.

Viele Experten lehnen Wasserstoff als „Brennstoff“ zum Heizen ab. „Die Verbrennung von Wasserstoff zur Raumwärmebereitstellung ist energetisch ineffizienter als eine Wärmepumpe oder selbst eine Direktstromheizung“, schreiben etwa die Scientists for Future Deutschland. Und da sind wir auch bereits bei der Lösung, die die Politik momentan favorisiert: die Wärmepumpe. Sie nutzt Strom, um Umweltwärme in Raumwärme umzuwandeln und gilt als umweltfreundlichste Heiztechnik. Selbst mit unserem Strommix, der immerhin zu einem Drittel auf Kohle beruht, verursacht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nur etwa ein Drittel der CO₂-Emissionen einer Gas-Brennwerttherme.

Ab nächstem Jahr sollen in Deutschland jährlich 500.000 dieser Geräte installiert werden. In Neubauten sind sie bereits die dominante Heizform. Doch auf den gesamten Gebäudebestand betrachtet, spielen sie in Deutschland immer noch eine untergeordnete Rolle.

Anders sieht es in den skandinavischen Ländern aus. In Norwegen sind bereits etwa 60 Prozent der Gebäude mit einer Wärmepumpe bestückt. Interessant ist das, weil diese Heizungen mit dem Vorurteil kämpfen, nicht effizient genug unter kälteren Bedingungen zu arbeiten. Hierzulande unterstellt man den Geräten außerdem, für ältere Gebäude nicht geeignet zu sein. Dabei sind pauschale Aussagen schwierig. Experten sehen keinen Grund, Wärmepumpen nicht auch im unsanierten Bestandsgebäude einzusetzen. Selbst eine Fußbodenheizung ist keine Voraussetzung.

Um zu prüfen, ob das eigene Haus geeignet ist für eine Wärmepumpe, gibt es einen praktischen Trick: Jetzt, während der Heizperiode stellt man die Heizkurve der existierenden Heizung so ein, als würde man eine Wärmepumpe betreiben: maximal 55 °C bei Normaußentemperatur und bei 0 °C unter 50 °C. Hier kann auch ein Fachmann beraten. Die Nachtabsenkung deaktivieren Sie und drehen die Thermostate voll auf. Dann prüfen Sie, ob alle Räume warm genug werden. Planen Sie für das Experiment ruhig ein paar Tage ein, um unter unterschiedlichen Außentemperaturen arbeiten zu können.

Bekommen Sie die Räume so behaglich warm, steht einer Wärmepumpe nichts entgegen. Die größte Herausforderung ist es dann, einen geeigneten Fachbetrieb zu finden. Denn bei dieser Heiztechnik kommt es auf eine gute Planung und eine saubere Installation an. Am besten schaut man sich bei den Fachbetrieben in der Umgebung um und informiert sich über Referenzinstallationen.

Bleiben Ihre Räume jedoch kühl, müssen Sie optimieren, bevor die Wärmepumpe effizient bei Ihnen laufen kann. Hier gilt es, energetische Maßnahmen zu prüfen. Das lohnt sich immer – unabhängig davon, ob man eine Heizung tatsächlich tauschen will oder nicht. Es spricht auch nichts dagegen, mit solchen Maßnahmen weiter vor einer geplanten Heizungserneuerung zu beginnen und sein Projekt somit langfristig anzugehen.

Zu den energetischen Maßnahmen, die sich im unsanierten Altbau lohnen, gehört es etwa, die Geschoss- oder Kellerdecke zu dämmen. Eine gute Dämmung ist einer neuen Heizung vorzuziehen, denn die beste Heizenergie ist die, die man einsparen kann. Bei Sanierungen dominiert die Außendämmung – aus guten Gründen. Es kann sich jedoch auch lohnen, sich intensiver mit einer Innendämmung zu beschäftigen – selbst, wenn sie mehr Wärmebrücken lässt, als eine Außendämmung, und Wohnraum kostet.

Die Innendämmung hat einige interessante Vorteile: Man kann sein Dämmvorhaben etwa in zimmerweise Projekte aufteilen. Innengedämmte Räume werden außerdem schneller warm. Letzteres ist dann interessant, wenn Sie nicht alle Zimmer Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung gleichmäßig beheizen – etwa ein Gästezimmer oder ein Büro.

Doch egal, ob Innen- oder Außendämmung: Wichtig ist es, die Wirtschaftlichkeit solcher Maßnahmen realistisch einzuschätzen. Dämmmaßnahmen sollte man immer an ohnehin fällige Erneuerungen knüpfen. Das kann etwa eine Schimmelsanierung sein. Ansonsten gilt es, die Maßnahmen gut durchzurechnen. Das gilt im Übrigen auch, wenn Sie neue Fenster einsetzen wollen.

Stehen Sie vor der Entscheidung, Ihre Heiztechnik zu erneuern, scheuen aber die hohen Ausgaben etwa für komplett neues zentrales System rund um eine Wärmepumpe? Dann haben Sie mehrere Alternativen.

Eine davon ist die Split-Klima-Wärmepumpe. Diese Geräte geben die Wärme der Außenluft nicht an ein Wasser führendes System ab, sondern direkt an die Raumluft. Ein Teil des Geräts hängt oder steht außen am Haus, der andere Teil innen – dabei ist es auch möglich, dass ein Außengerät mehrere Innengeräte und damit Räume versorgt. Diese dezentrale Technik können Sie auch als Unterstützung zu Ihrer Gas- oder Öl-Zentralheizung einsetzen, um ihren Verbrauch an fossilen Energieträgern zu senken. Räume können Sie dabei schrittweise umrüsten, um die Kosten überschaubarer zu halten.

Für Anschaffung und Installation müssen Sie übrigens mit 700 bis 1300 Euro pro Kilowatt Heizleistung rechnen. Praktisch ist, dass Sie die Geräte im Sommer auch zum Kühlen einsetzen können – möglicherweise können Sie dazu sogar den Stromüberschuss Ihrer PV-Anlage nutzen. Planen Sie auf ein Split-Klimasystem umzurüsten, müssen Sie perspektivisch auch um Brauchwassererwärmung kümmern – das können die Anlagen nämlich nicht. Eine Variante wäre eine Brauchwasser-Wärmepumpe.

Zur Unterstützung einer klassischen, fossilen Zentralheizung eignen sich auch Infrarotheizungen. Diese Form der Elektroheizung benötigt keine weitere Infrastruktur, sondern lediglich eine Steckdose. Damit lassen sich die Geräte sehr flexibel einsetzen und bestehen aus verschiedenen Materialien. Meist kommen sie als flache, unauffällige Platten daher, die sich einfach in den Raum integrieren lassen – sogar Spiegelvarianten gibt es.

Prädestiniert sind sie für selten oder nur kurz genutzte Räume wie das Gästezimmer und das Badezimmer. Denn einmal angeschaltet, liefern Sie zügig Wärme und sind nicht so träge wie konventionelle Heizmethoden, die über Radiatoren und Fußbodenheizung arbeiten. In Übergangszeiten bekommt man das Bad, in dem man sich vielleicht nur 20 Minuten aufhält, schnell behaglich warm. So kann man möglicherweise den Zeitraum strecken, bis man die Hauptheizung wieder voll hochfahren muss.

Wie effizient sie arbeiten, hängt maßgeblich vom Dämmzustand ab. Bei gut gedämmten Gebäuden rechnet man mit etwa 40 Watt Leistung pro Quadratmeter. Für einen 20-Quadratmeter-Raum bräuchte man also ein Gerät mit einer Leistung von 800 Watt. Für den schlecht gedämmten Altbau rechnet man bei gleicher Raumgröße mit der doppelten Leistung. Dabei bekommt man 1000-Watt-Strahler von namhaften Herstellern für etwa 500 Euro.

Gilt es eine alte Ölheizung zu ersetzen, werden immer wieder auch Holz- beziehungsweise Biomasseheizungen ins Spiel gebracht. Das Argument: die Fläche des Öltanks könnte man gleich für die Holz- oder Pelletlagerung nutzen. Tatsächlich gilt diese Heizmethode als nachhaltig. Und auch die Bundesregierung sieht das momentan so: „Eine Biomasseheizung, die unter anderem mit Holz, Holzhackschnitzeln oder Pellets gespeist wird, erfüllt (…) die Vorgabe des GEG, die Heizung mit 65 Prozent erneuerbaren Energien zu betreiben.“ Sie ist damit sogar noch förderfähig.

Allerdings räumt die Regierung auch ein, dass die Preise für das Heizen mit Holz und Co. voraussichtlich steigen werden. Nicht zuletzt, weil die Ressourcen auch hier nur begrenzt verfügbar sind. Wenn überhaupt sieht sie diese Art der Heizart nur in Bestandsgebäuden als Option, die schwer zu sanieren oder denkmalgeschützt sind.

Und eines muss man sich klarmachen: Nachhaltig ist das Heizen mit Holz nun wirklich nicht. Das wäre es vielleicht, wenn weniger Holz verfeuert würde, als nachwächst – im Sinne einer nachhaltigen Forstwirtschaft. Dass das so ist, darf man bezweifeln, vor allem, wenn die energetische Nutzung von Holz weiter in den Fokus rückt. Deutschland kann laut WWF seinen Bedarf längst nicht mehr selbst decken. Noch dazu setzt Holz bei seiner Verbrennung mehr CO₂ frei als Öl- und Gas – und das bei einer geringeren Effizienz gegenüber Öl-/Gas-Brennwerttechnik.

Der Wärmemarkt in Deutschland steht vor dem Umbruch. Das Ende der fossilen Brennstoffe ist in Sicht – wenn auch noch ein ganzes Stück weit in Ferne. Das GEG legt den Fahrplan fest und gewährt hier großzügige Übergangsfristen für fossile Heizformen. Sich an die klassische Gasheizung zu klammern und auf die Wasserstoff-Ablösung zu hoffen, ist aus aktueller Perspektive dennoch keine Option. Dass Wasserstoff bald in dem Maß vorhanden ist, dass es wirtschaftlich interessant ist, ihn zu verfeuern, ist äußerst unwahrscheinlich. Ob Wasserstoff-Heizungen pauschal die ökologischere Lösung wären, kann bestritten werden, solange etwa blauer Wasserstoff im Spiel ist.

Die Wärmepumpe ist derzeit die umweltfreundlichste Form zu heizen. Und es ist momentan auch die zukunftssichere Technik. Natürlich gibt es noch einige Hürden zu nehmen: den Ausbau der Stromnetze, einen günstigeren Strompreis, einen noch grüneren Strommix und den Fachkräftemangel. Momentan ist ein Umstieg auf die Technik außerdem sehr kostenintensiv. Wer diese hohen Investitionen scheut, dem bleibt etwa über dezentrale Heizmethoden wie Split-Klimageräte nachzudenken, die im Sommer auch kühlen können.

Dieser Artikel erschien zuerst bei Heise-Online in Hannover.

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