Fraktion will Resolution in Auricher Kreistag  Freie Wähler fordern Solidarität mit Israel

| 23.11.2023 11:21 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Solidarität mit Israel, wie hier auf einer Demo in Köln, fordern die Freien Wähler im Auricher Kreistag.Foto: DPA
Solidarität mit Israel, wie hier auf einer Demo in Köln, fordern die Freien Wähler im Auricher Kreistag.Foto: DPA
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Viele Kommunen in Deutschland haben seit dem Terrorangriff der Hamas ihre Unterstützung für Israel bekundet. Hilde Ubben und Detlev Krüger fordern das nun auch vom Kreis Aurich.

Aurich - Eine Resolution gegen Antisemitismus und für Solidarität mit Israel und den in Deutschland lebenden Juden fordert die Freie Wählergemeinschaft im Auricher Kreistag. Man habe Landrat Olaf Meinen gebeten, sich dieses Themas anzunehmen, schreiben Hilde Ubben (Aurich) und Detlev Krüger (Südbrookmerland) in einer Mitteilung. Die Resolution solle in der nächsten Sitzung des Auricher Kreistags am Donnerstag, 7. Dezember, verabschiedet werden, fordert die Freie Wählergemeinschaft.

„Wenn Jüdinnen und Juden sich auf deutschen Straßen und in Deutschland insgesamt nicht mehr sicher fühlen und Angst haben, dann müssen wir einschreiten und ein klares Zeichen setzen“, wird Fraktionsvorsitzende Ubben zitiert. „Wir müssen auf allen politischen Ebenen klar zum Ausdruck bringen, dass Antisemitismus bei uns keinen Platz hat“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Krüger. Nachdem sich die politisch Verantwortlichen von Bund und Land in dieser Angelegenheit bereits eindeutig und unmissverständlich geäußert hätten, sei es nun auch den Mitgliedern des Auricher Kreistages, Solidarität zu bekunden.

„Wir dürfen nicht wegsehen und schweigen“

„Wenn jüdische Menschen hier bei uns angegriffen werden, nur weil sie hebräisch sprechen oder Zeichen ihres Glaubens öffentlich tragen, wenn Hauswände von vermeintlichen Wohnungen von Jüdinnen und Juden mit Davidsternen beschmiert werden, dann dürfen wir nicht wegsehen und schweigen. Nie wieder ist jetzt!“, schreiben Ubben und Krüger. Gerade im Zuge des brutalen Überfalls der Hamas auf Israel haben auch die antisemitischen Übergriffe in Deutschland erschreckend stark zugenommen. „Hass und Hetze dürfen sich nicht weiter breit machen. Mit der Resolution gilt es ein klares Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen“, so die beiden Kreistagsabgeordneten.

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