Handballturnier im Brookmerland  Freies Feld für Budenzauber in Marienhafe

| | 16.11.2023 19:14 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Im Dezember wird in der Kurt-Knippelmeyer-Halle in Marienhafe wieder Handball gespielt. Foto: Thomas Dirks
Im Dezember wird in der Kurt-Knippelmeyer-Halle in Marienhafe wieder Handball gespielt. Foto: Thomas Dirks
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Das Brookmerland-Handballturnier soll stattfinden. Warum es danach zeitweilig nicht aussah und warum die Veranstaltung für alle Beteiligten so wichtig ist.

Brookmerland - Sie heißen „1. HC Adilette“, „Arminia Bierzelt“, „Hola Banana“, „Traumschwiegersöhne“ und „Wilde Weiber“: 34 Mannschaften (Stand: Donnerstag) haben sich bisher für das 34. GVO Brookmerland-Turnier angemeldet. Damit kann Deutschlands größtes Handballturnier für Nichtaktive in der Kurt-Knippelmeyer-Halle in Marienhafe im Dezember stattfinden.

Danach sah es nicht immer aus. Bis vor einer Woche noch war die Resonanz ungewöhnlich verhalten. Auf der Internetseite des Turniers waren dort erst 14 gemeldete Mannschaften gelistet. Inzwischen gibt es dort 20 mehr und laut Turniersprecher keinen Grund mehr, die Veranstaltung nicht stattfinden zu lassen.

52 Mannschaften 2022

Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr, als das Turnier nach zweijähriger Corona-Pause erstmals wieder stattfand, gingen 52 Mannschaften mit über 700 Sportlern an den Start. Von dieser Zahl ist man in diesem Jahr noch weit entfernt, was laut Swieter aber nicht tragisch ist. Für ihn gebe es so etwas wie eine Mindesteilnehmerzahl nicht. „Das Turnier muss stattfinden, wann immer es geht“, sagte er auf ON-Anfrage. Wenn es bei 14 Teams geblieben wäre, hätten sich die Organisatoren Gedanken machen müssen. „Damit aber haben wir nicht ernsthaft gerechnet“, so der Turniersprecher.

Wie wichtig es ist, dass das Turnier stattfindet, habe sich in den vergangenen Jahren gezeigt, als es wegen des Umbaus der Halle und coronabedingt mehrfach abgesagt werden musste. „Das war nicht schön. Da haben viele es vermisst“, so Swieter.

Turniersprecher Imko Swieter. Foto: privat
Turniersprecher Imko Swieter. Foto: privat

Seit 1986 finden die Brookmerland-Meisterschaften im Handball am Jahresende in der Marienhafer Kurt-Knippelmeyer-Halle statt. In unterschiedlichen Gruppen werden die Turniersieger ermittelt. Dabei steht der Sieg oftmals nicht im Mittelpunkt, sondern vielmehr die Geselligkeit, die Fairness, der Spaß am Handball und das Treffen von Freunden, die man häufig das ganze Jahr über nicht sieht.

Aus diesen Gründen erfreut sich das B-Turnier bei Jung und Alt großer Beliebtheit. Teilnehmer schätzen insbesondere die gelöste Atmosphäre während der Turniertage. Dazu tragen auch die ideenreichen Kostümierungen einiger Mannschaften bei. Abgerundet wird das einzigartige Handball-Ereignis von einem bunten Rahmenprogramm mit unter anderem Tombola, Ballverlosung und Abschlussparty im Zelt vor der Halle.

Apropos Rahmen. Nach Ansicht von Swieter sind die Rahmenbedingungen für das Turnier in Marienhafe nahezu optimal. „Wir haben beste Voraussetzungen“, sagte er mit Blick auf das „tolle“ zwölfköpfige Organisationsteam, die Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde und den Veranstaltungsort. Zum Vergleich: Wegen nur schwer erfüllbarer Auflagen wurden in Norden die Fußball-Stadtmeisterschaften abgesagt.

Lustige und spannende Handballspiele vor großer Zuschauerkulisse in der Marienhafer Knippelmeyer-Halle machen den Reiz des Brookmerland-Turniers aus. Foto: privat
Lustige und spannende Handballspiele vor großer Zuschauerkulisse in der Marienhafer Knippelmeyer-Halle machen den Reiz des Brookmerland-Turniers aus. Foto: privat

Davon sei man im Brookmerland weit entfernt, so Swieter. Und auch wenn am Ende es weniger Mannschaften werden sollten als zuletzt. „Wir ziehen das durch“, sagte der Turniersprecher. Bei Bedarf werde der Spielplan angepasst.

Bisher ist vorgesehen, mit dem „B-Turnier“ am 23. Dezember zu beginnen und es vom 26. bis zum 30. Dezember fortzusetzen.

Anmeldefrist endet am 18. November

Die Frist zur Anmeldung endet offiziell an diesem Sonnabend, 18. November. Wenn überhaupt, wird es laut Swieter eine nur kurze Verlängerung von wenigen Tagen geben, in der einzelne Nachzügler noch angenommen werden. Dann aber sei endgültig Schluss und müsse es mit den Vorbereitungen, wie der Gruppeneinteilung und der Gestaltung des Spielplans, weitergehen.

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