30. Aurich-Cup  Derbys sollen für volle Arena sorgen

| | 15.11.2023 17:07 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Eine Szene aus dem letztjährigen Endspiel der A-Jugendlichen, das der SV Wallinghausen gewann.Foto: Stephan Friedrichs
Eine Szene aus dem letztjährigen Endspiel der A-Jugendlichen, das der SV Wallinghausen gewann.Foto: Stephan Friedrichs
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Die Gruppen für den diesjährigen Aurich-Cup wurden eingeteilt und nicht gelost. Heraus kamen einige interessante Partien.

Aurich Bei der ersten Austragung des Aurich-Cups im Jahr 1992 hätte wohl niemand vermutet, dass das Hallenturnier zum Jahreswechsel mal zu den größten im Bundesgebiet zählen würde. 354 Mannschaften machten im vergangenen Jahr nach der Coronapause wieder mit – ein absoluter Rekord.

Diese Dimensionen drückten aber auch auf die Stimmung in der Halle. Viele Mannschaften kamen von außerhalb, nicht wenig Zuschauer beklagten das Fehlen der Derbys. Hauptorganisator Stefan Wilts hatte bereits nach der Austragung des letztjährigen Turniers eine Änderung versprochen – und er hat Wort gehalten: Zum ersten Mal in der Geschichte des Aurich-Cups sind die Gruppen nichtausgelost worden, sondern behutsam zusammengestellt worden.

Knallergruppe 1

Seit einigen Tagen ist der Spielplan der 30. Auflage auf der Internetseite der Sportvereinigung Aurich einzusehen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der diesjährige Aurich-Cup steht im Zeichen der Derbys und hat einige attraktive Gruppen im Angebot. „Ob sich das Konzept bewährt, wird sich im Verlaufe des Turniers herausstellen“, sagt Wilts.

Weniger Klasse, dafür mehr Masse aus der Region: So liest sich die Gruppeneinteilung im prestigeträchtigen Herren-Wettbewerb. Dieses Mal spielen weniger höherklassige Mannschaften mit, so fehlt wohl auch Titelverteidiger und Landesligist GW Firrel. Die Gruppe 1 wird wohl auf jeden Fall für eine rappelvolle Halle sorgen. Die SpVg Aurich, der SV Großefehn und der SV Wallinghausen spielen hier um zwei Plätze im Achtelfinale. Und es ist noch ein Platz frei in der Gruppe. Der TuS Middels ist in die schwierige Gruppe zwei eingeteilt worden. Dort trifft die Mannschaft von Tobias Ryl auf Germania Leer und die Landesliga-Spitzenmannschaften SV Wilhelmshaven und Tuspo Surheide.

Acht Mannschaften beim Finaltag

Die Gruppe 3 wird zu einer Art Gemeindemeisterschaft. Weene, Eintracht Ihlow und Westerende kämpfen hier um das Weiterkommen, Zuschauer sind auch an diesem Tag garantiert. Egels trifft in Gruppe fünf auf die zweite Mannschaft des TuS Weene und auf den SC Tannenhausen.

Aus den acht Vierergruppen mit insgesamt 32 Mannschaften qualifizieren sich die besten zwei Teams für die nächste Gruppenphase. Acht Mannschaften bleiben am Finaltag am Sonntag, 7. Januar, übrig.

Turnier beginnt mit Stadtderby

Interessant wird es auch bei den Frauen. Unter den zwölf Mannschaften, die um den Aurich-Cup spielen, sind Titelverteidiger SV TiMoNo, Oberliga-Ligakonkurrent SpVg Aurich und die U17-Bundesligamannschaft von Trainer Stefan Wilts.

Die neun Tage Budenzauber beginnen am Donnerstag, 28. Dezember, mit dem turnier der E-Jugendlichen, passend mit einem echten Stadtderby zwischen der Sportvereinigung und der SG Egels-Popens. Bei den E-Jugendlichen treten sage und schreibe 64 Mannschaften in den sportlichen Wettstreit. Von morgens bis fast kurz vor Mitternacht soll dann an den Turniertagen der Ball rollen, außer am 31. Dezember und am 1. Januar.

Die SpVg-Verantwortlichen hoffen natürlich auf eine prall gefüllte Sparkassen-Arena, dann klingelt auch die Vereinskasse. 2021 und 2022 war das Hallenspektakel wegen der Pandemie noch ausgefallen und hatte ein Loch in die Bilanz gerissen. Im ersten Corona-Jahr dachten die Verantwortlichen sogar darüber nach, den Aurich-Cup nach draußen zu verlegen. Einen Ausfall der 30. Ausgabe wohl nicht geben. Die Zuschauer dürfen sich auf Abwechslung nach den Weihnachtstagen freuen – und auf viele Derbys.

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