Hamburg Bahnstreik sorgt für Zugausfälle: So ist die Lage in Niedersachsen
Die GDL hat zum Bahnstreik von Mittwoch, 22 Uhr, bis einschließlich Donnerstag, 18 Uhr, aufgerufen. Welche Strecken in Niedersachsen betroffen sind und was Reisende beachten müssen, erfahren Sie hier.
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat zum Warnstreik aufgerufen. Betroffen ist der Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr, wie die Deutsche Bahn (DB) auf ihrer Website verlautet. Trotz Notfahrplans rät die Bahn von nicht notwendigen Zugreisen während des GDL-Streiks ab.
Zusätzlich weist das Unternehmen darauf hin, dass es vor sowie nach dem Streik zu Ausfällen und Verspätungen kommen kann. Einen regulären Betrieb soll es wieder ab Freitagmorgen geben.
Zum jetzigen Stand fallen folgende Züge in Niedersachsen aus, die DB bemüht sich um Ersatzverkehr mit Bussen:
Für Zugverbindungen zwischen Norddeich Mole, Bremerhaven, Bremen, Hannover, Osnabrück oder Braunschweig liegen noch keine weiteren Informationen vor. Die DB hat angekündigt, weitere Informationen auf ihrer Website und in der App zu veröffentlichen.
Informieren können sich Reisende auf dem Reiseportal der DB unter bahn.de/reiseauskunft, in der DB Navigator App oder bei der kostenlosen Streikhotline unter der Rufnummer 08000 99 66 33.
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Mitarbeiter der Metronom Eisenbahngesellschaft mbH sind nicht zum Streik aufgerufen. Gleiches gilt für erixx-Mitarbeiter. Es kann bei Verbindungen mit Metronom und erixx zu Verspätungen kommen und es sei mit einem vermehrten Fahrgastaufkommen zu rechnen. Fahrgäste werden gebeten, sich vor der Fahrt bei den digitalen Auskunftsmedien zu informieren.
Die Nordwestbahn teilte mit: „Es wird mit massiven Einschränkungen in allen Netzen der Nordwestbahn gerechnet. Das Unternehmen arbeitet aktuell mit Hochdruck daran, einen Ersatzverkehr mit Bussen zu organisieren.“
Fahrgäste, die Reisen am Mittwoch, den 15. November und Donnerstag, den 16. November, gebucht haben, können ihre Tickets aufgrund des Streiks zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben, Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden. Zu beachten ist jedoch, dass das Ticket für eine Fahrt zum ursprünglichen Zielort gilt, auch bei geänderter Streckenführung.
Zudem besteht die Möglichkeit, die geplante Fahrt zu einem früheren Zeitpunkt am Mittwoch anzutreten. Die DB empfiehlt dabei, vor Beginn des Streiks um 22 Uhr am geplanten Zielort zu sein.