Hamburg  Gas, Öl, Fernwärme, Holz und Strom: Für wen Heizkosten sinken – und wer draufzahlt

Mark Otten
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Von Mark Otten
| 31.10.2023 16:51 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine waren die Energiepreise enorm gestiegen. Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich
Infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine waren die Energiepreise enorm gestiegen. Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich
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Die Heizsaison 2023 ist vielerorts gestartet. Wirklich günstig ist das Heizen mit kaum einem Energieträger. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es besonders bei Öl und Holz eine deutliche Veränderung.

Die Preise für Heizenergie lagen im September 2023 bei einer Reihe von Energieträgern unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervor.

Wie eine Statista-Grafik veranschaulicht, hat sich vor allem der Preis für leichtes Heizöl und Holz und Pellets entspannt. Öl-Kunden zahlen demnach 26 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, Brennholz und Holzpellets kosten rund 18 Prozent weniger.

Erdgas verbilligte sich für Endverbraucher um rund fünf Prozent – und damit erstmals in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahresmonat.

Lediglich Strom ist teurer als noch vor einem Jahr. Davon betroffen sind auch die privaten Haushalte, die sich für den Einbau einer Wärmepumpe entschieden haben. Die Kosten für Fernwärme bleiben nahezu unverändert.

Infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine waren die Energiepreise enorm gestiegen. Die Preise für leichtes Heizöl hatten sich auf der Verbraucherstufe im September 2022 binnen Jahresfrist mit einem Plus von 108,6 Prozent mehr als verdoppelt. Das gilt mit einem Plus von rund 103 Prozent auch für die Preise von Brennstoffen wie Holz und Pellets. Die Teuerung für Erdgas betrug rund 96 Prozent.

Laut dem Statistischen Bundesamt stiegen die Verbraucherpreise für Haushaltsenergie im September 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat im Schnitt um 6,3 Prozent. Damit liegt der Preisanstieg der Haushaltsenergieträger weiterhin über der Gesamtteuerung. Die Verbraucherpreise waren im September 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,5 Prozent gestiegen.

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