Bremen  Bundespolizei holt schwer bewaffneten Mann aus ICE bei Bremen

Jonas Altwein
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Von Jonas Altwein
| 29.10.2023 10:44 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Bundespolizei bekam es im ICE mit einem schwer bewaffneten Mann aus Celle zu tun. Foto: imago images/teamwork
Die Bundespolizei bekam es im ICE mit einem schwer bewaffneten Mann aus Celle zu tun. Foto: imago images/teamwork
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Auf der Fahrt von Köln nach Hamburg gab es einen Sonderhalt in Bremen. Dort zog die Bundespolizei einen schwer bewaffneten Mann im ICE aus dem Verkehr.

Als er sein T-Shirt lüftete und mehrere Waffen zum Vorschein kam, klickten sofort die Handschellen. Die Bundespolizei hat in einem ICE auf der Fahrt von Köln nach Hamburg am frühen Freitagabend einen Mann aus Celle vorläufig festgenommen. Bei einem außerplanmäßigen Halt in Bremen wurde der 50-jährige widerstandslos zur Wache am Bahnhof geführt.

Die Gefahrenlage ereignete sich am Freitag gegen 17.25 Uhr im ICE 928. Im Bord-Bistro näherte sich der Mann den Beamten der Bundespolizei und rempelte sie an. Daraufhin zeigte er auf seinen Gürtel mit vier Messern und eine Schreckschusspistole. Mit seiner Aktion sorgte der Reisende für große Verunsicherung unter den Fahrgästen. Was den 50-Jährigen zu dem bedrohlichen Verhalten veranlasste, ist noch völlig unklar. Er blieb jedoch ruhig und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Der ICE hielt außerplanmäßig in Bremen, wo der Mann zur Bundespolizeiwache geführt wurde. Die Schreckschusspistole war nicht geladen, jedoch hatte er zwei gefüllte Magazine dabei. Einen Waffenschein zum Führen in der Öffentlichkeit konnte er nicht vorlegen. Bei der Durchsuchung wurde zudem ein Betäubungsmittel gefunden.

Weil der Celler bisher nicht polizeilich in Erscheinung getreten ist und sich nicht aggressiv verhielt, wurde er mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz entlassen. Sämtliche Waffen stellte die Bundespolizeiinspektion Bremen sicher.

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