Köln Nun endgültig: Stefan Raab gibt seine TV-Shows ab
Aus dem Fernsehen ist Stefan Raab bereits 2015 verschwunden, im Hintergrund zog er aber noch die Fäden seiner TV-Formate wie „TV Total“ oder „Schlag den Star“. Doch nun trennen sich der Entertainer und die Produktionsfirma Brainpool. Was das für die Shows bedeutet.
Nach 25 Jahren ist Schluss: Entertainer Stefan Raab beendet die Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma Brainpool, wie das Medienmagazin „DWDL“ am Mittwochabend vom Mutterkonzern Banijay Germany erfahren hat. Die Partnerschaft laufe demnach zum Jahresende aus.
Ins Geschäft kamen Raab und Brainpool 1998 für die Produktion des beliebten Formats „TV Total“, das inzwischen mit Moderator und Kabarettist Sebastian Pufpaff neu aufgelegt wurde. Es folgten etliche weiter TV-Shows, darunter „Schlag den Star“, die „Wok WM“, das „Turmspringen“ oder die „Stock Car Crash Challenge“. Alles produziert unter dem Label „Raab TV“, einer Tochterfirma von Brainpool.
Das Label gibt es in Zukunft nicht mehr, die Shows aber sehr wohl noch. Denn die Produktionsfirma aus Köln werde zum Jahreswechsel alle Rechte an den von Raab erdachten TV-Formaten behalten, berichtet das Medienmagazin. Auch an dem Produktionsteam solle sich nichts ändern.
„Danke an Stefan für die großartige gemeinsame Reise, er hat maßgeblich zum Ausbau von Brainpool beigetragen und einen großartigen Entertainment-Katalog aufgebaut“, so der CEO und Co-Founder des Unternehmens, Marcus Wolter, gegenüber „DWDL“. Was Raab erschaffen hat, sei ein Schatz, der nun weiterentwickelt werden solle. Und weiter: „Wir werden uns Raabs Erbe würdig erweisen und freundschaftlich verbunden bleiben.“
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Stefan Raab verschwand 2015 – nach 16 Jahren im aktiven TV-Geschäft – von den Bildschirmen, kümmerte sich aber weiterhin um die Produktion seiner Formate, die bis 2022 ausschließlich bei ProSieben liefen. Als erste Raab-Show übernahm RTL dann im Sommer vergangenen Jahres das „Turmspringen“. Ein Jahr später verkündete der Kölner Privatsender, auch „Blamieren oder Kassieren“ und „Schlag den Besten“ zu übernehmen.
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