Neumünster  Mann mit Messer: Polizei stoppt Eurocity von Hamburg nach Kopenhagen

Hannes Harding
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Von Hannes Harding
| 10.10.2023 17:01 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Am Bahnhof Neumünster waren Bundespolizei und Landespolizei gemeinsam im Einsatz. Der Rettungsdienst schickte einen Rettungswagen. Foto: Rolf Ziehm
Am Bahnhof Neumünster waren Bundespolizei und Landespolizei gemeinsam im Einsatz. Der Rettungsdienst schickte einen Rettungswagen. Foto: Rolf Ziehm
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Angeblich soll ein Mann im Eurocity von Kopenhagen nach Hamburg Fahrgäste mit einem Messer bedroht haben. Er wurde am Bahnhof Neumünster festgenommen. Ein Kind musste seelsorgerisch betreut werden und kam ins Krankenhaus.

Zahlreiche Streifenwagen der Landes- und der Bundespolizei eilten am Dienstagnachmittag zum Bahnhof Neumünster. Dort hatte die Bundespolizei den EC 395 gestoppt, der von Kopenhagen auf dem Weg nach Hamburg war. Bundespolizeisprecher Hanspeter Schwartz bestätigt: „Gegen 15.20 Uhr wurde uns gemeldet, dass ein Mann im Zug Passagiere mit einem Messer bedrohen soll. Daraufhin haben wir den EC außerplanmäßig in Neumünster gestoppt.“

Zu dem Tatverdächtigen ist aktuell noch nichts bekannt. Er hatte sich auf der Zugtoilette eingesperrt, war von der Polizei festgenommen und auf das 1. Polizeirevier gebracht worden. Dort wird er verhört. Ein Messer wurde sichergestellt.

Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt. Auf dem Bahnsteig musste allerdings ein Fahrgast seelsorgerisch betreut werden. Dabei handelt es sich nach Angaben des Bundespolizeisprechers um ein Kind. Es wurde mit seiner Mutter ins FEK gebracht.

Nach den Zeugenbefragungen konnte der Zug dem neu eingesetzten Zugpersonal übergeben werden und seine Reise nach etwa zwei Stunden fortsetzen.

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