Veranstaltungen Neue Feste für die Stadt Aurich vorgeschlagen
Mehr Besucher wollen SPD und GAP in die Auricher Innenstadt locken. Um das zu erreichen, soll es neue Feste geben, die nicht viel kosten sollen.
Aurich - Neue Feste soll es in der Stadt Aurich geben. Das zumindest ist ein Vorschlag der Gruppe SPD/GAP im Auricher Stadtrat. In einem Diskussionspapier hat die Gruppe ihre Vorschläge zusammengefasst. Demnach könnte es zusätzlich zu den bekannten großen Festen in der Auricher Innenstadt weitere Veranstaltungen geben. Als Beispiele werden ein Handwerkermarkt, ein Tag der Hilfsorganisationen oder ein Tag der Vereine genannt. Gefeiert werden könnte auch an einem „Tag mit Appingedam“ die Städtepartnerschaft mit der niederländischen Stadt. Durchgeführt werden könnten in der Innenstadt auch öffentliche Versteigerungen.
Nicht nur neue Feste schlagen SPD und GAP vor. Die beiden Fraktionen denken auch an die Wiederbelebung von Feiern, die wegen der Corona-Pandemie oder aus anderen Gründen weggefallen sind. Das sagt Gruppenvorsitzende Ingeborg Hartmann-Seibt auf ON-Anfrage.
Keine großen Kosten für die Stadtkasse
Dabei gehe es ihr zum einen um das Kinderfest, das jahrelang vom Kaufmännischen Verein veranstaltet worden ist. Zum anderen müsse das Fest der Kulturen wieder stattfinden. Zeitgleich mit der Anregung, neue Feste in Aurich zu planen, haben die Grünen beantragt, die Zuschüsse für das Stadtfest und den Auricher Weihnachtszauber zu kürzen. Ein Widerspruch? Nein, sagt Hartmann-Seibt. Denn die vorgeschlagenen Veranstaltungen würden alle nicht viel kosten. Sie selbst ist stellvertretende Vorsitzende des DRK-Kreisverbands Aurich.
„Wir haben schon einmal einen Tag des Roten Kreuzes auf dem Georgswall durchgeführt.“ Die Stadt Aurich habe dabei keine großen Kosten gehabt. Lediglich die nötigen Straßensperren hätte die Verwaltung organisieren müssen. Den Rest würden die Hilfsorganisationen mitbringen. Das gelte für alle der vorgeschlagenen neuen Feste. Straßensperrungen oder der Aufbau der beiden neuen Trailerbühnen – viel mehr soll die Stadt mit den Festen nicht zu tun haben.
„Es geht darum, die Innenstadt attraktiver zu machen“, sagt Hartmann-Seibt. Sie sei in Leer beim Handwerkermarkt gewesen. Die Stadt sei voll gewesen. Solche Veranstaltungen würden Leute in die Stadt ziehen. Aus diesem Grund müsse darüber diskutiert werden. Die Verwaltung sei bei den Vorschlägen auch gefordert, die Kosten aufzulisten, die entstehen könnten. Danach könne man beurteilen, was umsetzbar sei. Diskutiert werden sollen die Vorschläge im Schul- und Kulturausschuss am Mittwoch dieser Woche. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses.