Auricher Markthalle  Es fehlt noch eine Unterschrift

Heino Hermanns
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Von Heino Hermanns
| 29.09.2023 17:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Viele Jahre war unklar, wie die Zukunft der Auricher Markthalle aussehen könnte. Foto: Romuald Banik
Viele Jahre war unklar, wie die Zukunft der Auricher Markthalle aussehen könnte. Foto: Romuald Banik
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Es geht voran bei der Markthalle – wenigstens ein bisschen. Das „Café Extrablatt“ hat den Pachtvertrag unterschrieben, die Stadt Aurich noch nicht. Bis das Café eröffnen kann, wird es noch dauern.

Aurich/Emsdetten - Zur Hälfte unterschrieben ist der Mietvertrag für die Auricher Markthalle. Bislang hat nur das „Café Extrablatt“ aus Emsdetten den Pachtvertrag für das Gebäude auf dem Auricher Marktplatz unterzeichnet. Die Unterschrift der Stadt Aurich fehlt noch. Das bestätigt Carsten Dreyer, Expansionschef der Gastronomiekette, auf ON-Anfrage.

Der Vertrag sei im Umlauf, so Dreyer. Er erwarte aber die Unterschrift der Stadt Aurich in Kürze. Danach könne es dann losgehen mit den Umbauarbeiten in der Markthalle. Diese müsse die Stadt Aurich erledigen, so Dreyer. „Dort haben die Auricher noch einiges zu tun.“

Es werde also noch etwas dauern, bis das „Café Extrablatt“ in die Markthalle umziehen könne. Dreyer hofft, dass in einem Jahr die ersten Möbel hineingestellt werden können. „Angepeilt ist dafür das vierte Quartal des kommenden Jahres.“ Festlegen mochte Dreyer sich darauf aber nicht. Angesichts der derzeitigen Situation im Baugewerbe mit Preissteigerungen und Lieferengpässen könne es auch sein, dass das Auricher „Café Extrablatt“ erst im ersten Quartal 2025 eröffnet werden könne.

Umbau und Sanierung ist Aufgabe der Stadt

Sicher ist sich Dreyer, dass die dann umgebaute Markthalle mit dem gastronomischen Angebot eine starke Aufwertung für den Auricher Marktplatz ist.

Am Umbau sind – wie berichtet – sowohl die Stadt als auch das Unternehmen beteiligt. Das Gebäude soll deutlich umgestaltet werden. Unter anderem soll die schon seit Langem geforderte behindertengerechte Toilette entstehen. Doch aus der bislang von kleinen Lokalen und Verkaufsständen geprägten Halle muss außerdem eine zusammenhängende Gastronomie mit größerer Küche und Tresen werden. Auch die energetische Sanierung des Glasbaus aus den frühen 1990er-Jahren ist ein Thema.

Die Stadt ist für das Gebäude verantwortlich, Café Extrablatt übernimmt den Einbau der Gastro-Küche und der Möblierung sowie die Innenraumgestaltung.

Die Kaffeehauskette aus dem Münsterland ist die letzte Rettung der Markthalle. Nach einer langen Suche nach einer neuen Nutzung setzte sich ihr Vorschlag kurz vor Ablauf der Frist durch. Die Alternative wäre wohl der Rückbau gewesen.

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