Hamburg  Schlagersänger Heino über Gender-Debatte: „Denen haben sie ins Gehirn geschissen“

Jakob Patzke
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Von Jakob Patzke
| 20.09.2023 08:35 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Schlagersänger Heino hat sich über die Gender-Debatte aufgeregt. Foto: dpa/Henning Kaiser
Schlagersänger Heino hat sich über die Gender-Debatte aufgeregt. Foto: dpa/Henning Kaiser
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Vergangene Woche veröffentlichte Schlagersänger Heino ein Album mit bekannten Ballermann-Songs. Einige der Lieder gelten als umstritten, doch davon will der 84-Jährige nichts wissen.

„Finger im Po – Mexiko“, „10 nackte Friseusen“ und natürlich „Layla“: Auf seinem neuen Album „Lieder meiner Heimat“ singt Schlagerstar Heino bekannte Ballermann-Hits. Für viele Menschen gelten einige dieser Lieder als sexistisch, für den 84-Jährigen gehören sie jedoch zum deutschen Kulturgut, wie er am Mittwochmorgen im Sat.1-Frühstücksfernsehen erklärte.

Auf die Frage des Moderatoren Matthias Killing, wie er zum Gendern stehe, erklärte Heino: „Denen haben sie ins Gehirn geschissen, so wie wir im Rheinland sagen. Ich stehe da überhaupt gar nicht zu. Ich werde weiter von der schwarzen Haselnuss singen, ich werde weiter ,Lustig ist das Zigeunerleben‘ singen. Da lass ich mich von keinem Menschen abbringen.“

Im Internet sorgten die Aussagen für Kritik, doch der Schlagestar blieb bei seiner Meinung. „Ich lasse mir von ein paar Gehirn-Akrobaten ganz sicher nicht vorschreiben, was ich zu singen oder zu sagen habe. Es kann von mir aus gendern, wer will, ich werde es ganz sicher nicht tun“, erklärte Heino gegenüber der „Bild“.

Weiterlesen: Gendern oder nicht gendern? Das denken Promis darüber

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