Berlin  Hazel Brugger schießt gegen Luke Mockridge: „Das Ganze ist ein Fake“

Jule Pinno
|
Von Jule Pinno
| 06.09.2023 17:31 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Hazel Brugger mit ihrem Ehemann Thomas Spitzer beim Comedy Preis 2021. Foto: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd
Hazel Brugger mit ihrem Ehemann Thomas Spitzer beim Comedy Preis 2021. Foto: picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd
Artikel teilen:

Nachdem 2021 erstmals die Vorwürfe von Ines Anioli gegen Luke Mockridge öffentlich wurden, positionierten sich Comedian Hazel Brugger und ihr Mann Thomas Spitzer klar. In einem Podcast rechnete Mockridge kürzlich mit den beiden ab. Jetzt reagieren sie.

Im Podcast „Hätte ich das mal früher gewusst“ der Youtuberin Joyce Ilg und Chris Halb12 sprachen sie und Mockridge erstmals über seinen Fall und welche Reaktionen dieser hervorgerufen hatte. Einige Kollegen aus der gleichen Szene hätten sich zum damaligen Zeitpunkt gegen den Comedian positioniert.

Darunter auch Hazel Brugger und ihr Ehemann Thomas Spitzer. „Allen voran natürlich Hazel Brugger, die mit ihrem T-Shirt-Ding beim deutschen Comedy-Preis ordentliche Welle gemacht hat“, äußerte sich Luke Mockridge.

Am Dienstag bezog Hazel Brugger via „X“ Stellung zu den Vorwürfen und warf Mockridge vor, dass er seine „derzeitige PR-Kampagne – Auftritte bei befreundeten Podcastern und in Boulevard-Magazinen – offensichtlich ganz maßgeblich auf das Buch ‚Falsch verdächtigt‘“ stütze.

In dem Buch von Rechtsanwalt Alexander Stevens geht es in einem Kapitel um die Vorwürfe von Ines Anioli gegen Luke Mockridge. Der am Verfahren unbeteiligte Autor schreibt darin, dass Mockridge „falsch verdächtigt“ worden sei. Für das Buch habe der Anwalt Einsicht in die Fallakte von Mockridge gehabt, erzählt Joyce Ilg im Podcast.

Brugger moniert, jetzt werde es so dargestellt, als ob es neue Erkenntnisse zu dem Fall gebe. Diese gebe es aber nicht. „Das Ganze ist ein Fake“, schreibt die 29-Jährige.

Dann geht sie auf ihren berüchtigten T-Shirt-Protest ein: „Wir haben unsere T-Shirts weniger als Aktion ‚Contra Luke‘ gesehen, sondern mehr als eine Aktion ‚Pro Frauen‘. Canceln wollten wir damit niemanden, und wir haben damit auch niemanden gecancelt“, rechtfertigt sie sich.

Juristisch war der Fall längst begraben, als die Vorwürfe gegen Luke Mockridge im Frühling 2021 in die breite Öffentlichkeit gelangten. Dabei schaukelte sich der Sturm der Entrüstung bis zu Morddrohungen hoch. Hazel Brugger und ihr Ehemann Thomas Spitzer trugen daraufhin auf der Verleihung des Deutschen Comedy-Preises 2021 T-Shirts, auf deren Vorderseite „Konsequenzen für Comedian XY“ zu lesen war, auf der Rückseite stand „Künstler ohne Rückgrat sind Künstler ohne Geschmack“.

Ähnliche Artikel