Altstadtsanierung Aurich  Abegg-Passage wird abgerissen

Heino Hermanns
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Von Heino Hermanns
| 24.08.2023 13:31 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Wo früher ein Drogeriemarkt war, frisst sich nun der Abrissbagger durch das Gebäude. Foto: Romuald Banik
Wo früher ein Drogeriemarkt war, frisst sich nun der Abrissbagger durch das Gebäude. Foto: Romuald Banik
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Die ehemalige Kunstschule ist schon verschwunden, nun geht es der Abegg-Passage an den Kragen. Geschaffen werden sollen unter anderem eine Zufahrt und ein großer Platz.

Aurich - Das Aussehen des Gebiets zwischen Osterstraße und Georgswall ändert sich weiter. Nachdem das Gebäude, in dem die Kunstschule untergebracht war, bereits von der Bildfläche verschwunden ist, rückt der Abrissbagger nun weiter vor. Seit Donnerstag werden Teile der Abegg-Passage abgerissen. Es handelt sich um die Gebäudeteile, in denen früher der Drogeriemarkt Rossmann sowie im ersten Obergeschoss die CDU-Kreisgeschäftsstelle untergebracht waren.

Mit den Abrissarbeiten wird die Zufahrt zum großen neuen Stadthaus an der Ecke Marktpassage/Georgswall freigemacht. Das Haus verfügt über eine Tiefgarage, die über den OLB-Parkplatz erschlossen werden soll. Mit dem Abriss der Abegg-Passage ist das Werk aber noch nicht vollendet. Danach wird das ehemalige Mehllager der alten Stadtbäckerei Hippen aus dem Stadtbild verschwinden. Weichen wird schließlich auch das kleine Haus am Georgswall, in dem zuletzt das Kulturamt der Stadt Aurich untergebracht war. Dafür aber gibt es nach Angaben von Stadtsprecher Johann Stromann noch keinen Zeitplan. Es könne auch sein, dass dieses Gebäude erst im kommenden Jahr abgerissen werde.

In den Planungen, die 2020 vorgestellt wurden, ist vorgesehen, auf der Fläche zwischen dem neuen Stadthaus und dem OLB-Parkplatz einen öffentlichen Platz mit Aufenthaltsqualität zu schaffen. Ein Ladenlokal im neuen Stadthaus mit einer Verkaufsfläche von 712 Quadratmetern stand bereits im Frühling dieses Jahres für eine siebenstellige Summe zum Verkauf. Durch die sanitären Anlagen im Keller biete es optimale Voraussetzungen für gastronomische Betriebe, hieß es im März auf einem Immobilienportal. Bei der Idee für die Freifläche war auch an eine gastronomische Nutzung und Außenbestuhlung gedacht worden.

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