Wacken Wacken-Abreise: Das sagen die Veranstalter zum befürchteten Matsch-Chaos
Das Wacken-Festival 2023 geht zu Ende und damit könnte erneut ein Matsch-Chaos drohen. Die Veranstalter haben bereits Maßnahmen ergriffen, um das zu verhindern. Außerdem haben sie eine Menge Tipps parat, wie die Abreise in den nächsten Tagen am besten gelingen kann.
Wie bei der Anfahrt nach Wacken stünden „mindesten 50 Traktoren jetzt schon bereit“, teilt Peter Klapproth, Pressesprecher des Wacken Open Airs (WOA), unserer Redaktion am Samstagnachmittag mit. So soll die Abreise am Ende des Festivals gut über die Bühne gehen. Es seien – das stellt er klar – 61.000 Ticketinhaber auf dem Wacken-Gelände, nicht Menschen insgesamt. Und er sagt optimistisch:
Wetterbedingt stehe, das wisse man, „auch dem Ende des Festivals eine durchwachsene Wetterlage bevor, wie man heute Morgen an dem kurzen Starkregenschauer sehen konnte“, so Klapproth. Derzeit würden die Ausfahrten weiter präpariert und verschiedene Maßnahmen auf den Wegen und in den Campgrounds umgesetzt.
Er verweist dringendst auf die bereits am Freitagabend herausgegebenen Abreiseinformationen der WOA-Veranstalter, „wir hoffen, dass möglichst viele Fans diese einhalten und umsetzen“.
Zu „dem gemeinsamen Kraftakt“ zählen als wichtigste Hinweise zum Beispiel, dass Autofahrer sich bereits im Voraus darum kümmern, dass sich das Auto auch starten lässt. „Am Sonntag möchte jeder den ADAC sprechen. Bitte achtet darauf, dass euer Fahrzeug – soweit möglich – frei von Schlamm und Erdresten ist.“
Und man solle auf jeden Fall die Abreise in den Zeitraum außerhalb der Hauptverkehrszeiten legen. Die WOA-Veranstalter sagen ganz klar: „Nutzt insbesondere die verkehrsarmen Morgenstunden des Sonntags.“
Grundsätzlich wolle man dafür sorgen, dass ein Großteil der WOA-Besucher es „am Sonntag aus eigener Kraft von den Flächen schafft“. Es gelte natürlich: „Umfahrt, soweit möglich, große Feuchtstellen und helft euch gegenseitig, soweit es geht, mit Manpower, falls sich doch einmal jemand festfährt.“
Abschlepphaken sollten falls nicht vorhanden schon montiert sein, bevor man gen Heimat startet. Die Flächen sind bereits jetzt zum größten Teil Matschpisten, und da es am Sonntag noch dazu regnerisch sein soll, gehe man davon aus, „viele von euch per Traktor zu den Ausfahrten der Flächen ziehen zu müssen“. Dieser Dienst sei für alle kostenlos. Aber:
Vom Gelände aus sollen ausschließlich die Anweisungen der Stewards auf den Campgrounds, der Traffic Control und der Polizei befolgt werden – Navis sollen aus bleiben. „Wir nutzen für die Abreise gen Süden sowohl die A23 als auch die A7. Um Stau bestmöglich zu vermeiden, sind wir darauf angewiesen, dass nicht alle auf derselben Autobahn landen. Folgt daher der Ausfahrtsbeschilderung und schaltet das Navi erst ein, wenn ihr auf der Autobahn seid.“