Erster Finalist steht fest SV Großefehn qualifiziert sich fürs Endspiel beim Ostfriesland-Cup
Die Fehntjer Bezirksliga-Fußballer haben sich im Halbfinale bei den Sportfreunden Larrelt mit 2:0 Toren durchgesetzt. Und dann gab es noch das Sahnehäubchen.
Larrelt - Der SV Großefehn steht im Finale des Fußballturniers um den Ostfriesland-Cup. Das Bezirksligateam gewann am Dienstagabend vor mehr als 300 Zuschauern beim Ligakonkurrenten Sportfreunde Larrelt mit 2:0 Toren. Das Sahnehäubchen auf den Einzug ins Endspiel: Es findet in Großefehn statt.
Die Fehntjer haben damit das Ziel, das sich Trainer Bi Le Tran bereits nach dem Achtelfinale erhofft hatte, erreicht. Das von vielen erwartete Torfestival blieb in Larrelt jedoch aus. Larrelt trat ersatzgeschwächt an. Ohne seine besten Torschützen der vergangenen Saison: Den verletzten André Krzatala und Nils Boekholder, der im Urlaub ist. Und Großefehn vergab etliche hochkarätige Torchancen.
Fehntjer kommen schwer ins Spiel
Die Gastgeber hatten in der fünften Spielminute die erste Torchance. Nach einer Ecke landete der Kopfball von Victor Tierbach jedoch am Außennetz. In der zehnten Spielminute wurde ein Schuss von Großefehns Tom Böhling abgefälscht und verfehlte das Tor. Fehntjer Torjubel gab es dann in der 22. Spielminute: Janek Freudenberg umdribbelte Larrelts Schlussmann Keno Schmidchen und traf zum 1:0.
In der 30. Spielminute kam ein Larrelter Eckball gefährlich vor das Tor von Großefehns Dennis Kuschel. Der Larrelter Ausgleichstreffer blieb aber aus. Mit einer knappen Führung für die Gäste ging es nach 45 Minuten in die Kabinen. „Die erste Halbzeit war zäh. Wir sind nur schwer in das Spiel gekommen. Das habe ich in der Halbzeitpause angesprochen“, sagte Großefehns Trainer Bi Le Tran.
Mehr Fehntjer Tore wären möglich gewesen
In der zweiten Halbzeit hatten die Fehntjer dann auch deutlich mehr Spielanteile und erarbeiteten sich hochkarätige Torchancen. Larrelt blieb aber bei Kontern gefährlich. Die hielten bei der knappen Fehntjer Führung die Spannung aufrecht. In der 52. Spielminute führte ein Larrelter Ballverlust im Mittelfeld zum zweiten Treffer für die Fehntjer. Der Ball erreichte Tom Böhling, der Larrelts Keeper umkurvte und zum 2:0 traf.
Zwei Minuten später kam Böhling über die linke Seite erneut vor das Larrelter Tor. Er legte den Ball quer auf den mitlaufenden Janek Freudenberg. Dessen Torschuss landete aber am Pfosten. Nur eine Minute später die nächste Chance für den SVG. Ein Eckball von Tobias Hillers streifte den langen Pfosten und landete im Toraus. In der 57. Spielminute dann eine dicke Chance für die Larrelter zum Anschlusstreffer durch Tobias Damm. Der Ball knallte jedoch an die Latte. In der 64. Spielminute ging ein strammer Torschuss vom Larrelter Rene Krzatala aus gut 20 Meter links am Tor vorbei.
Endspiel am Sonnabend
Zehn Minuten später aber „brannte“ es schon wieder vor dem Larrelter Tor. Janek Freudenberg war bereits an Torwart Keno Schmidchen vorbei. Seinen Torschuss kratzte Niklas Schmidchen in letzter Sekunde von der Linie. Bi Le Tran war am Ende mit dem Ergebnis zufrieden, bemängelte aber die Chancenverwertung: „Über 90 Minuten hatten wir viele hochkarätige Möglichkeiten, die wir nicht zum Abschluss gebracht haben. Daran werden wir arbeiten.“
Larrelts Co-Trainer Patrick Bygus, der den abwesenden Marten Sandmann vertrat, sagte: „Wir haben in der ersten Halbzeit zu ängstlich agiert. Im zweiten Spielabschnitt haben wir es besser gemacht, aber Großefehn war spielerisch überlegen.“
Gegner der Fehntjer im Finale am kommenden Sonnabend ist der Sieger aus der Partie zwischen dem TuS Esens und dem SV Wallinghausen. Das Spiel findet am Mittwoch, 26.Juli, um 19 Uhr statt. Einen Wunschgegner hatte Bi Le Tran aber nicht.