Schulerweiterung Hochbau an KGS Großefehn beginnt
Einige Monate hatte sich der Baustart verzögert. Nun aber beginnt der Hochbau beim derzeit größten Fehntjer Projekt. Gebaut wird auch an anderen Stellen.
Großefehn - Ab jetzt geht es in die Höhe: Immer sichtbarer werden die Fortschritte beim Anbau der neuen Klassenräume an die KGS Großefehn. Bürgermeister Erwin Adams zeigte sich in einem Pressegespräch erfreut darüber, dass es mit dem momentan größten Bauprojekt der Gemeinde weitergeht. „Der Kran steht.“
Bereits seit ein paar Wochen laufen die Erdarbeiten für den Anbau. Das Gelände wurde planiert, die Gruben für die Fundamente ausgehoben. Demnächst wird mit dem Hochbau begonnen. Rund 4,5 Millionen Euro investiert die Gemeinde Großefehn in den Anbau, in dem auf drei Etagen zwölf Klassenräume untergebracht werden sollen. Hinzu kommen ein EDV-Raum, zwei Beratungsräume und Sanitärräume. Mit dieser Erweiterung trägt die Gemeinde Großefehn der zunehmenden Beliebtheit ihrer einzigen weiterführenden Schule Rechnung.
Investitionen auch in Grundschulen
Bis zum Sommer 2024 sollen die Bauarbeiten beendet sein. Nach den Sommerferien im kommenden Jahr werden die Fehntjer Schüler den Anbau erobern. Es sah allerdings nicht immer danach aus, dass der Zeitplan eingehalten werden könnte. Denn ursprünglich sollte mit den vorbereitenden Erdarbeiten deutlich früher begonnen werden.
Schon im Frühjahr vergangenen Jahres hätten die Erdarbeiten zwischen Schule und Busbahnhof beginnen sollen. Doch im Dezember war dort immer noch nichts geschehen. Aufwendige Prüf- und Genehmigungsverfahren hatten den Baustart verhindert.
Die KGS Großefehn ist zwar die größte Baustelle der Gemeinde, aber nicht die einzige. Hand angelegt wird nun auch an der Grundschule Strackholt, wie Günther Siefken, Leiter der Fachgruppe Bautechnik, im Pressegespräch sagte. Dort wird in den Sommerferien ein Mini-Bolzplatz entstehen.
Neue Krippengruppe in Mittegroßefehn
Ein weiterer Anbau wurde für den Sportpark Spetzerfehn geplant. Dort soll direkt an die Turnhalle angebaut werden. Die Sportstätte ist ausgelastet, ein Gymnastikraum soll entstehen. Zur Zeit wird auch der Bewegungsraum der Grundschule Spetzerfehn noch für Gymnastik genutzt. Die Schule aber, so Günther Siefken, möchte den Raum nun für sich haben. Auch die Soccerbox, die im Zuge der Fußballweltmeisterschaft 2006 entstand, ist viel genutzt und darum auch abgenutzt. Immerhin 1,3 Millionen Euro sollen in Spetzerfehn investiert werden.
Rund eine Million Euro gibt die Gemeinde in diesem Jahr für den Kindergarten Mittegroßefehn aus. Dort soll zu der bestehenden Kindergartengruppe eine Krippengruppe für 15 Kinder hinzukommen. Ein Vorhaben, das große Baumaßnahmen nach sich zieht, wie Günther Siefken erläutert. Denn es gibt Mindestanforderungen an Kinderkrippen. Daher werde der Anbau ungefähr doppelt so groß wie der bestehende Kindergarten.
Untergebracht werden in dem neuen Gebäude neben dem eigentlichen Betreuungsraum ein Ruheraum, ein Materialraum, ein Sanitärbereich und eine Garderobe. Ermöglicht werden soll auch ein Ganztagsbetrieb. Daher wird in dem Erweiterungsbau auch eine Küche untergebracht. Indirekt in den Kindergarten wird auch in Holtrop investiert. An der Rindelmeerstraße wird ein Bürgersteig gebaut, damit das Queren der Kreisstraße für die Besucher des Kindergartens bei der alten Molkerei erleichtert wird. Bei der Rindelmeerstraße handelt es sich zwar um eine Kreisstraße, da aber die Gemeinde den Bürgersteig haben möchte, muss sie in diesem Fall auch bezahlen.