Emden Polizei ist sich sicher: Brandstiftung in Freibad in Ostfriesland
Im Emdener Van-Ameren-Bad ist es vor knapp zwei Wochen zu einem Brand gekommen. Die Behörden wissen nach ersten Untersuchungen, dass es eindeutig Brandstiftung war. Es entstand ein Schaden von zwei Millionen Euro.
Eine Woche nach dem Großbrand im Emder Van-Ameren-Bad ist sich die Polizei sicher: Es war Brandstiftung. Weitere Einzelheiten darüber, was zu dieser Erkenntnis geführt hat, wollte die Staatsanwaltschaft Aurich auf Nachfrage unserer Redaktion nicht mitteilen – „aus ermittlungstaktischen Gründen“.
Es handele sich dabei um Täterwissen, also Kenntnisse über die Umstände der Straftat, die nur der oder die Täter und die Polizei haben können. Die Behörden sprachen von einem ersten Ergebnis. Die Ermittlungen dauerten an.
Brandermittler des Polizeikommissariats Emden, ein Gutachter und der technische Zug der Bereitschaftspolizei Oldenburg hatten am Montag den Brandort intensiv untersucht. Dabei kam auch ein Brandspürhund zum Einsatz. Schon bei den ersten Ermittlungen nach dem Brand waren Spuren eines Einbruchs in die Schwimmmeisterräume des Freibades an der Kesselschleuse festgestellt worden. Sie wurden jetzt gesichert und sollen nun ausgewertet werden.
Der Brand war am frühen Morgen des 11. Juli in dem Gebäudetrakt ausgebrochen, in dem sich der Kassenraum, die Umkleiden sowie Lagerräume befinden. Die Polizei beziffert den Schaden auf etwa zwei Millionen Euro.
Dieser Artikel erschien zuerst in der Ostfriesen-Zeitung in Leer.