Ostfriesland-Cup  SV Wallinghausen zieht beim Ostfriesland-Cup ins Viertelfinale ein

Wilfried Gronewold
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Von Wilfried Gronewold
| 12.07.2023 14:07 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Der Wallinghausener Marvin Dahlke (rechts) zog auf und davon. Er markierte den Treffer zum 2:0-Pausenstand. Fotos: Wilfried Gronewold
Der Wallinghausener Marvin Dahlke (rechts) zog auf und davon. Er markierte den Treffer zum 2:0-Pausenstand. Fotos: Wilfried Gronewold
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Bezirksligist Wallinghausen setzt sich souverän in Hage durch. Das Team überrascht damit einem „Pensionär“ auf der Trainerbank.

Hage – Der SV Wallinghausen setzte sich im Achtelfinale des Ostfriesland Cup im Duell der Bezirksligisten beim SV Hage am Dienstagabend mit 4:0 Toren durch. Wallinghausens scheidender Co-Trainer Markus Dahlke vertrat den ortsabwesenden Trainer Ewald Mühlenbrock und seinen neuen Stellvertreter Albert Folkers auf der Trainerbank. „Eigentlich wollte ich schon in Pension sein“, bemerkte Dahlke.

Der richtige Riecher

Vor dem Spiel hatte er den richtigen Riecher und stellte die Mannschaft auf Hages Spieltaktik ein. Nachdem beide Mannschaften sich abgetastet hatten, fanden sie ihren Spielrhythmus. Hage versuchte, mit langen Bällen die Stürmer in Szene zu setzen. Wallinghausen störte früh und versuchte sein Glück über die Flügel. Dort setzte der SVW die Heimelf unter Druck und erarbeitete sich Torchancen. In der zehnten Spielminute verfehlte ein strammer Schuss von Malte Folkers das Hager Tor nur knapp. Nur eine Minute später lenkte Hages Marten Prigge einen Schuss von Bent Bogena zur Wallinghausener Führung in das eigene Tor.

Der ehemalige Co-Trainer des SVW Markus Dahlke betreute die Grün-Weißen in Hage.
Der ehemalige Co-Trainer des SVW Markus Dahlke betreute die Grün-Weißen in Hage.

„Das Eigentor war für uns wie ein Türöffner“, bemerkte Dahlke. Wallinghausen spielte weiter beherzt nach vorne und schaltete geschickt von Angriff auf Abwehr um. Hage wirkte unsortiert. Wallinghausen dagegen dynamischer und frischer. In der 17. Minute blieb ein harter Torschuss von Lukas Günsel aber noch ohne zählbaren Erfolg. Nach einer halben Stunde traf Marvin Dahlke zum 2:0 für den SVW. Im weiteren Verlauf stellte Hage sich besser auf das Wallinghausener Spiel ein und agierte spielerisch besser aus dem Mittelfeld heraus. In dieser Phase verlor Wallinghausen den Faden und Hage erarbeitete sich einige Torchancen, die jedoch ohne Erfolg blieben. Dies war nicht zuletzt dem Wallinghausener Schlussmann Julian-Till Ahlers zu verdanken, der hervorragend parierte.

„Hätten wir in dieser Phase den Anschluss erzielt, wäre das Spiel anders gelaufen“, bemerkte Hages Trainer Mario Look.

Torhungriger SVW

So ging es aber mit einer Zwei-Tore-Führung für die Gäste in die Kabine. Nach Wiederanpfiff versuchte Hage an die starke Schlussphase der ersten Halbzeit anzuknüpfen. Das funktionierte nur für kurze Zeit. Wallinghausen hatte das Spiel schnell wieder im Griff. In der 60. Minute ließ Lukas Günsel seine Gegenspieler stehen und traf aus 15 Metern zum 3:0 für Wallinghausen.

Trotz der deutlichen Führung blieben die Gäste weiter torhungrig. In der 71. Spielminute lief Hages Torwart zu weit aus dem Tor und Wallinghausens Kedin-Bosco Muwenge staubte zum 4:0-Endstand ab.

Der Wallinghausensener Viertelfinalgegner wird Donnerstag im Spiel des Ostfrieslandligisten Hinte gegen den Bezirksligisten Pewsum ermittelt.

Tore: 0:1 Prigge (11./ET), 0:2 Dahlke (28.), 0:3 Günsel (60.), 0:4 Muwenge (71.).

SV Wallinghausen: J. Ahlers, K. Ahlers, Bogena, M. Ackermann (58. Röpkes), Dahlke, Mühlenbrock, Folkers (51. T. Ackermann), Kramer (46. Alberts), Bender, Günsel, Schulz.

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