Neue Friesenbrücke Baustelle Friesenbrücke – so geht es weiter
Die Deutsche Bahn gibt Änderungen bei den Plänen für den Neubau bekannt. Dabei spielt der Papenburger Hafen eine wichtige Rolle. Das ist jetzt geplant.
Hilkenborg/Weener - Es gibt Neuigkeiten zum Stand der Arbeiten an der Friesenbrücke. „Für die Baugrube wurde der letzte Rammschlag durchgeführt. Die Baugrube für das Herzstück der neuen Brücke ist nun geschlossen“, teilte die für den Neubau der Eisenbahnbrücke über die Ems zuständige Deutsche Bahn am Freitagnachmittag mit.
Und noch eine Änderung bei den Plänen für den Neubau von Europas größter Hub-Drehbrücke gibt es: „Ein neues Logistik- und Montagekonzept sieht vor, statt wie zunächst geplant über den Landweg, Brückenteile im Hafen Papenburg vorzufertigen und über die Ems anzuliefern“, heißt es weiter. Es ist laut Bahn auch vorgesehen, größere Bauteile wie die Überbauten der neuen Brücke über den Wasserweg zu transportieren. Derzeit wird die Fläche im Hafen Papenburg für die Ankunft der ersten Brückenteile vorbereitet. „Parallel werden im Fertigungswerk in Nyíregyháza (Ungarn) Stahlplatten zugeschnitten und für die späteren Schweißungen vorbereitet.“
Im Juni gab es zudem eine Besonderheit - auf der Strecke zwischen Leer und der Brückenbaustelle bei Hilkenborg fuhren mehr als 200 Gäste erstmalig wieder mit der Museumseisenbahn Ammerland-Barßel-Saterland zur im Bau befindlichen Friesenbrücke. „Auf der Baustelle gab es anschließend Führungen und weitere Einblicke in die Parallelprojekte Friesenbrücke und Wunderline“, teilte die Bahn mit.
Arbeiten an Zufahrtsbrücke zum Drehpfeiler laufen
Bahn macht deutlich – 2024 fahren Züge über Friesenbrücke