SpVg-Frauen verlieren Auricher Fußballerinnen verpassen Aufstieg in die Regionalliga
Die Auricherinnen waren bei der zweiten Chance um den Aufstieg ohne Chance. Sie verloren gegen den Hamburger SV II. Dort ragte eine Spielerin heraus.
Bremen - Auch im zweiten Anlauf hat es für die Fußballerinnen der SpVg Aurich nicht zum Aufstieg in die Regionalliga gereicht. Sie verloren am Sonntag bei subtropischen Temperaturen auf neutralem Boden in Bremen gegen die U23-Mannschaft des Hamburger SV mit 0:4 Toren. Klar, dass die Enttäuschung am Ende groß war. Aber SpVg-Trainer Tammo Pfeiffer sagte auch: „Wir waren chancenlos.“
Die Auricherinnen hatten sich trotz einer überlangen Saison so auf das Spiel gefreut. Alle Kräfte mobilisiert. Mit Ana-Carolin Hoffmann und Alina Vogel standen zwei Spielerinnen aus dem B-Jugend-Bundesligateam in der Startelf. Die Auricherinnen konnten auf Fan-Unterstützung bauen. Aber die Hamburgerinnen waren am Ende die clevere Mannschaft. In der bewies Laura Henke ihre Klasse als Top-Torjägerin. Schon in den Punktspielen der Oberliga ragte sie mit 27 Treffern heraus. Gegen die SpVg gingen am Sonntag die ersten drei Treffer auf ihr Konto.
Hamburger SV II – SpVg Aurich 4:0 (2:0)
SpVg Aurich: Iwwerks, Cordes (46. Spielminute Assing), Reens (65. Sittner), Kersten, Vogel (65. Schmitz), de Vries (75. Wiltfang), Hoffmann, Musal, Bohlen, Rewohl (75. Buscher), Wunder
Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Henke (31. 45. und 49. Spielminute), 0:4 (66.)
Die Hamburgerinnen waren reifer
„Die Hamburgerinnen waren einfach reifer“, sagte Pfeiffer. Er stufte die Mannschaft auch noch stärker ein als die von Eintracht Braunschweig, der die Auricherinnen im ersten Anlauf um den Aufstieg mit 1:4 Toren unterlegen waren. Im Gegensatz zu seiner Mannschaft hätten die Hamburgerinnen für vieles eine Lösung gehabt, so der SpVg-Trainer. Und im Gegensatz auch zu seiner Mannschaft standen bei den Hamburgerinnen mehr erfahrene Spielerinnen im Kader: „Und den Unterschied hast du gesehen.“
Bei den kassierten Toren habe seine Mannschaft nicht gut ausgesehen. Die Treffer waren individuellen Fehlern geschuldet. „Und auf dem Niveau entscheiden eben diese Fehler. Beim ersten Tor heben wir das Abseits auf, beim zweiten nutzen die Hamburgerinnen einen Abpraller vom Torwart“, sagte Pfeiffer. Tor Nummer drei hätten die Hamburgerinnen gut herausgespielt.
Für die Auricherinnen ist jetzt erst einmal Fußball-Pause angesagt. Die fällt allerdings mit rund zwei Wochen nur kurz aus. Dann beginnt schon wieder die Vorbereitung auf die neue Saison.