Projektgruppe aus Aurich  Kindergartenkinder eröffnen eigene Kunstausstellung

Neelke Harms
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Von Neelke Harms
| 08.06.2023 18:22 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Sofia und Janne (links) mit Michaela und Leevke sowie Betreuerin Bettina Arends. Fotos: Romuald Banik
Sofia und Janne (links) mit Michaela und Leevke sowie Betreuerin Bettina Arends. Fotos: Romuald Banik
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Kinder des Kindergartens Pinguin aus Aurich präsentieren bald Kunstwerke in der Norderstraße. Wie die Ausstellung entstand und, was es zu sehen gibt.

Aurich - Bunte Skulpturen sitzen an der Wand, Bilder hängen zum trocknen vor den Fenstern und auf den Tischen liegen schon Tuschkästen bereit. Wenn man in das Atelier des Auricher Kindergartens Pinguin hereinkommt, sieht man sofort, dass dort Künstler am Werk sind. Am Mittwoch sind es acht Kinder, die Malen, schneiden und kleben, was das Zeug hält.

Am Mittwoch kamen Tusche und Klebeband zum Einsatz. Foto: Romuald Banik
Am Mittwoch kamen Tusche und Klebeband zum Einsatz. Foto: Romuald Banik

Und sie haben eine besondere Aufgabe: In der kommenden Woche eröffnen sie ihre erste eigene Ausstellung. Die Projektgruppe für die Ausstellung besteht aus Kindern aus allen vier Gruppen der Einrichtung. Ihre Werke werden in den Räumen der GVO-Versicherung von Eike Holzhausen in der Norderstraße 33 in Aurich zu sehen sein. Die Eröffnung wird am Sonnabend, 17. Juni, zwischen 10 und 12 Uhr gefeiert. Dafür haben die Kinder schon Einladungskarten gebastelt und an ihre Eltern verteilt.

Ein Bild für mehrere 100 Euro versteigert

Hinter den etwa 20 Kunstwerken steckt eine ganze Menge Arbeit. Das weiß Bettina Arends. Sie und ihre Kollegin Sandra Heße betreuen das Projekt. Schon seit Monaten arbeiten sie mit den Kindern zusammen. Seit ein paar Wochen sind sie in der „heißen Phase“, sagt Bettina Arends. Denn in dieser Woche musste alles fertig werden. Unter den Kunstwerken sind Skulpturen, Bilder und sogar große Leinwände. Die Kinder haben unteranderem mit Ölkreide, Zeitungspapier und Luftballons gearbeitet. Am Mittwoch kamen Papier, Tusche und Klebeband zum Einsatz.

Auch diese Skulpturen fertigten die Kinder. Foto: Romuald Banik
Auch diese Skulpturen fertigten die Kinder. Foto: Romuald Banik

Schon am Montag werden die Kunstwerke an den Ausstellungsort gebracht. So sollen auch Eltern, die am Tag der Eröffnung keine Zeit haben, eine Gelegenheit bekommen, sich alles anzuschauen. Wer die Kunstwerke zu Gesicht bekommen möchte, muss allerdings nicht bei der Eröffnung dabei sein. Denn sie sollen für mehrere Wochen ausgestellt sein.

Und zum Schluss gibt es sogar eine Versteigerung. Wer am meisten Geld für eines der Bilder bietet, kann es mit nach Hause nehmen. Und von dem Geld was dabei zusammenkommt, wird etwas für die Kindergartenkinder gekauft. Eine Staffelei für das Atelier soll angeschafft werden, erzählt Bettina Arends. Wie viel Geld bei der Versteigerung zusammen kommt, kann sie noch nicht schätzen. Doch vor ein paar Jahren gab es schon einmal so eine Aktion. Damals wurden für das teuerste Bild mehrere 100 Euro gezahlt – gute Aussichen für die Kinder und ihre Staffellei.

Peeke malt konzentriert an seinem Bild. Foto: Romuald Banik
Peeke malt konzentriert an seinem Bild. Foto: Romuald Banik

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