Aufruf an die Bevölkerung  Norder Grüne wollen Aktionsbündnis für den Erhalt des Norder Krankenhauses

| | 04.05.2023 12:55 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Norder Grünen gehen weiter gegen die geplante Schließung der Norder Klinik vor. Foto: Rebecca Kresse
Die Norder Grünen gehen weiter gegen die geplante Schließung der Norder Klinik vor. Foto: Rebecca Kresse
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Der Protest gegen die geplante Umwandlung der Klinik in ein Regionales Gesundheitszentrum hört nicht auf. Jetzt sollen die Norder Bürger mitmachen.

Norden - Die Norder Grünen geben in ihrem Protest gegen die geplante Schließung des Norder Krankenhauses nicht auf. In einer Pressemitteilung ruft jetzt Walter Zuber, Vorsitzender der Norder Ortsgruppe der Grünen, alle Bürger auf, sich zu beteiligen und ihren Ärger öffentlich zu zeigen. Darin heißt es: Die Bürger in Norden und im Altkreis fühlten sich wegen der Schließungsabsichten betrogen, da beim Bürgerentscheid zur Zentralklinik der Betrieb der UEK Norden bis zur Inbetriebnahme der neuen Klinik zugesichert worden ist.

Der Krankenhausträger breche nun nicht nur dieses Versprechen, sondern setzte sich auch über Rechtsvorschriften hinweg, die den Betrieb als Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung auf dem medizinischen und technischen Stand inklusive Notfallversorgung rund um die Uhr vorschreiben. Bei der Schließung der UEK Norden seien die Kliniken in Aurich und Emden in vielen Fällen nicht mehr rechtzeitig erreichbar, so Zuber.

Laut Zuber wollen das viele Menschen nicht hinnehmen und ihren Protest öffentlich zum Ausdruck bringen. Deshalb rufen die Grünen jetzt dazu auf, am Montag, 8. Mai, um 19.30 Uhr in die Gaststätte Mittelhaus in Norden zu kommen. Dort soll die konstituierende Versammlung des Aktionsbündnisses für den Erhalt des Norder Krankenhauses stattfinden. „Beraten wird die neue Lage, die zu ergreifenden Maßnahmen wie die einer Demonstration oder Kundgebung sowie die Vorbereitung einer Klage gegen den Landkreis und die nächsten Schritte, um den Weiterbetrieb des Krankenhauses bis zur Inbetriebnahme der neuen Klinik in Uthwerdum durchzusetzen“, so Zuber.

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