Raubtier breitet sich aus FDP Ems-Jade fordert Abschuss von Problemwölfen

| 17.04.2023 13:33 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Ein Wolf streift umher. Foto: DPA
Ein Wolf streift umher. Foto: DPA
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Taten verlangt der FDP-Bezirksverband Ems-Jade in der laufenden Wolfsdebatte. Das Raubtier müsse unter Umständen auch abgeschossen werden dürfen. Nicht die einzige Forderung der Liberalen.

Aurich - In der Wolfsdebatte hat der FDP-Bezirk Ems-Jade ein unverzügliches Handeln gefordert. Von der Landesregierung verlangen die Liberalen ein Konzept für den Abschuss problematischer Wölfe. Das Raubtier steht derzeit unter Naturschutz. Seine Tötung ist bei empfindlichen Strafen verboten.

Der Wolf richte seit Jahren durch Risse erhebliche Schäden an, beklagen die Liberalen. Betroffene Tierhalter sollten schneller als bisher Entschädigungen ausgezahlt bekommen, so der FDP-Bezirksverband. Den betroffenen Tierhaltern versicherte er seine Solidarität.

Als erforderlich sehen es die Liberalen an, den Wolfsbestand an die Gegebenheiten und Erfordernisse vor Ort anzupassen. Dabei müsse der Schutz von Wolf, Weidetier und Mensch in Einklang gebracht werden. Ostfriesland gehört nach Meinung der Liberalen inzwischen zu den wolfsstarken Gebieten. Auf Bundes- und Landesebene sei zu lange nichts passiert. Dass jetzt gerade die CDU am lautesten schreie, sei heuchlerisch, so die FDP.

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