Bremen  Von Bremen bis zur Nordseeküste: Das gibt es beim Deutschlandticket zu beachten

Jakob Patzke
|
Von Jakob Patzke
| 30.03.2023 15:31 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Am 1. Mai kann auch in Bremen das 49-Euro-Ticket genutzt werden. Foto: dpa/Mohssen Assanimoghaddam
Am 1. Mai kann auch in Bremen das 49-Euro-Ticket genutzt werden. Foto: dpa/Mohssen Assanimoghaddam
Artikel teilen:

Ab dem 1. Mai startet das Deutschlandticket. Dann können Reisende und Pendler für 49 Euro im Monat bundesweit Bus und Bahn nutzen. Inzwischen ist auch klar, dass Kunden mit dem Ticket auch die Intercity-Züge auf der Strecke zwischen Bremen und Norddeich-Mole nutzen dürfen.

Rund 52 Millionen Mal wurde das 9-Euro-Ticket nach Angaben der Bundesregierung im vergangenen Jahr in Deutschland verkauft. Nun möchte die Ampel-Koalition mit dem Deutschlandticket an diesen Erfolg anknüpfen. Ab dem 1. Mai soll das sogenannte 49-Euro-Ticket eingeführt werden – auch in Bremen. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Zwar ist der Start des Deutschlandtickets für den 1. Mai geplant, der Vorverkauf soll jedoch schon einige Wochen vorher starten. Der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) will das vergünstigte Ticket bereits ab Montag, 3. April, anbieten. Dies steht allerdings noch nicht endgültig fest.

Dennoch können Interessierte sich auf der Homepage des VBN schon jetzt unverbindlich für das 49-Euro-Ticket registrieren. In dem entsprechenden Formular müssen Kunden unter anderem ihre Postleitzahl angeben. Diese wird dann einem der drei Verkehrsunternehmen in der Region zugeordnet beziehungsweise weitergeleitet.

Dabei handelt es sich um die Bremer Straßenbahn AG (BSAG), die Bremerhavener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (Bremerhaven Bus) und die Verkehr und Wasser GmbH (VWG) in Oldenburg. Diese informieren dann die registrierten Kunden, sobald das Deutschlandticket zum monatlichen Preis von 49 Euro beantragt werden kann.

Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass das Deutschlandticket digital angeboten wird – per App oder als Chipkarte. In Bremen betrifft dies die „FahrPlaner“-App des VBN. Die Verwaltung des Abos soll jedoch auch über die Abo-Center von BSAG, Bremerhaven Bus und VWG möglich sein.

Wer kein Smartphone besitzt, kann nach Angaben des VBN auch eine Chipkarte beantragen. Zudem können Kunden übergangsweise ein Ticket in Papierform nutzen. Hierzu sind bei den Kundencentern von BSAG, Bremerhaven Bus und VWG weitere Informationen erhältlich.

Inhaber von VBN-Abos (MIA, MIAplus, JobTicket Erwachsene, JobTicket Azubis) haben in Bremen zwei Möglichkeiten. Entweder können sie ihr aktuelles Abo behalten oder sie können zum Deutschlandticket wechseln. Dazu müssen die Wechselwilligen allerdings selber aktiv werden: Das VBN-Abo muss fristgerecht gekündigt und das Abo zum Deutschlandticket neu abgeschlossen werden.

Allerdings haben es Kunden der BSAG hier deutlich einfacher. Sie können im Online-Servicecenter unter dem Reiter „Mein BSAG“ ab dem Verkaufsstart des Deutschlandtickets einfach einen Produktwechsel beantragen.

Weiterlesen: Deutschlandticket soll ab Mai gelten: Woran es jetzt scheitern könnte

Lange Zeit gab es um die IC-Strecke zwischen Bremen und Norddeich/Mole keine Einigung, ob man mit dem Deutschlandticket auch diese Verbindung fahren darf. Jetzt gab es eine Einigung: Die Strecke ist für Besitzer des neuen Tickets direkt ab dem 1. Mai freigegeben, das bestätigte das niedersächsische Verkehrsministerium.

Ähnliche Artikel