Hamburg  Hamburger Elbtower wächst: So sieht es aktuell auf der Großbaustelle aus

Yannick Kitzinger
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Von Yannick Kitzinger
| 28.02.2023 11:11 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der Bau des Elbtowers geht voran: Nachdem das Fundament zum größten Teil bis zum Jahresende 2022 gegossen wurde, werden jetzt die ersten Geschosswände hochgezogen. Foto: CityNewsTv
Der Bau des Elbtowers geht voran: Nachdem das Fundament zum größten Teil bis zum Jahresende 2022 gegossen wurde, werden jetzt die ersten Geschosswände hochgezogen. Foto: CityNewsTv
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Bis 2026 soll das knapp eine Milliarde teure Bauprojekt abgeschlossen sein. Damit das klappt, laufen die Arbeiten am Hamburger Elbtower jetzt auf Hochtouren.

Langsam, aber sicher nimmt das Mega-Hochhausprojekt Formen an: In der Hamburger HafenCity werden aktuell die ersten Geschosswände des neuen Elbtowers hochgezogen. Wie auf Bildern zu erkennen ist, sind die Untergeschosse des Großprojektes schon fast fertig.

Für den Bauherrn, die österreichische Signa-Gruppe, gibt es zudem eine weitere gute Nachricht: Die Deutsche Bahn (DB) hat laut Informationen der „Bild“-Zeitung ihren Widerspruch gegen die Bauarbeiten zurückgezogen.

Die DB hatte im vergangenen Jahr die Befürchtung geäußert, die Elbtower-Baustelle könnten eine Gefahr für den Bahnverkehr darstellen. Die Baugrube des Großprojektes liegt nur wenige Meter von den Elbbrücken entfernt, einer der wichtigsten Verbindungsstrecken für den Bahnverkehr in Norddeutschland. Es sei nicht auszuschließen, dass durch die Arbeiten der Boden samt Gleisen absackt.

„Die Sicherheit der DB-Anlagen wird über alle Bauphasen hinweg gewährleistet sein“, hatte Signa zum Baustart versprochen. Davon konnte nun offenbar auch die Bahn überzeugt werden.

Bereits im Dezember war die vier Meter dicke Bodenplatte aus 11.000 Kubikmetern Beton für den Wolkenkratzer gegossen worden, in dem überwiegend Büros einziehen werden. Bis Ende des Jahres sollen bereits 18 von insgesamt 65 Stockwerken fertiggestellt sein. Nach Angaben der Signa Real Estate soll der voraussichtlich 950 Millionen Euro teure Elbtower bis 2026 fertig sein.

Das vom Büro des Stararchitekten David Chipperfield entworfene Gebäude soll in die von Frankfurter Wolkenkratzern dominierte Topliga der höchsten Hochhäuser in Deutschland vorstoßen: Mit seinen 64 Stockwerken und 245 Metern Höhe wird der Elbtower bundesweite Nummer 3 hinter dem Commerzbank-Turm und dem Messeturm in der Mainmetropole. Etwa 50 Prozent der Flächen seien bereits vermietet. 

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