Achim Geldautomatensprengung in Achim sorgt für großen Schaden am Gebäude
In der Nacht zu Mittwoch haben Unbekannte einen Geldautomaten in Achim im Landkreis Verden gesprengt. Der Sachschaden geht weit in den fünfstelligen Bereich.
Bislang unbekannte Täter haben am frühen Mittwochmorgen gegen 3.43 Uhr einen Geldautomaten in der Innenstadt von Achim im Landkreis Verden gesprengt. Laut Polizeiangaben wurden dabei die Glasfassade im unteren Bereich des Wohn- und Geschäftshauses, in dem der Automat stand, komplett zerstört. Der Gebäudeschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Die Gebäudestatik ist nach jetzigen Erkenntnissen intakt.
Ersten Ermittlungen zufolge waren die Täter mit einem Pkw in Richtung Achimer Kreisverkehr am Ende der Fußgängerzone geflüchtet. Die alarmierte Polizei löste sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen aus. Diese verliefen laut Mitteilung aber erfolglos. Zwei der bisher unbekannten Täter können beschrieben werden: Beide seien männlich und dunkel gekleidet gewesen. Bei dem Fluchtfahrzeug handelt es sich nach bisherigen Erkenntnissen um eine dunkle Audi-Limousine mit einem geklauten Kennzeichen aus Verden.
Nach bisherigem Ermittlungsstand konnte kein Bargeld erbeutet werden. Allerdings dauern weitere Ermittlungen und die Spurensuche noch an.
In der jüngeren Vergangenheit hat es in der Region vermehrt Geldautomatensprengungen gegeben. Ende Oktober 2022 hatten unbekannte Täter zwei Geldautomaten in einem Mehrparteienhaus am Grünen Weg im Ganderkeseer Ortskern gesprengt. Zudem wurde erst vor wenigen Wochen ein Geldautomat im Famila-Einkaufszentrum in Oldenburg-Bürgerfeld gesprengt.